Hier stünde normalerweise ein schönes Bild. ;-)

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Royal Enfield EFI: Born to be back again, die Legende lebt

Der österreichische Generalimporteur für Royal Enfield Motorräder, Classic Corner Horvath, hat nun die ersten Enfields mit dem neuen EFI (= Electronic Fuel Injection) Motor im Stall stehen, während wir in Deutschland noch auf einen Ausritt mit der neuen Bullet warten dürfen. Zudem können auf der Homepage des Herrn Horvath auch erste Bilder der neuen Bullet bestaunt werden, und ich muss sagen: Tré chique, die Inder haben es wirklich geschafft die Bullet würdevoll fortzuführen. Es ist zwar keine klassische Bullet mehr, aber auch die Bullet muss sich nach über 50 Jahren nun den neuen Abgasnormen anpassen, um weiterhin am Markt zu bleiben. Die Bullet gar nicht mehr zu bauen, ist schließlich keine Alternative.

Aber was hat sich verändert?

Royal Enfield Bullet 500 EFIDer neue Motor sticht natürlich als gravierenste Änderung hervor, die Optik hat sich im Vergleich zum Originalmotor recht stark verändert, doch sind auch einige Merkmale geblieben: Es gibt wieder einen Kickstarter, 500 Kubikzentimeter und einen langen Hub von 90 mm. Der neue Motor verfügt zudem über einen automatischen Dekompressor, wird kontaktlos elektronisch gezündet und besitzt Hydrostößel, wodurch das Einstellen der Ventile entfällt. Ein sehr moderner Motor in klassischer Optik also, der übrigens 30 PS leistet. Genau richtig für die Enfield. Die Kraftstoffzufuhr erfolgt wie schon erwähnt über ein Einspritzsystem, was aufgrund der neuen Abgasvorschriften absolut notwendig war, da diese mit einem Vergaser nicht mehr erfüllt werden können. Das hat aber auch einen Vorteil: Das lästige Sekundärluftsystem entfällt und verschandelt nicht mehr den Krümmer.

An der restlichen Optik hat sich sonst nicht viel verändert: Es ist immernoch derselbe Rahmen, dieselbe Gabel, Felgen, Sitzbank, Heck, Scheinwerfer, Bedienelemente, Auspuff, … lediglich die Seitenkästen wurden verändert, dort finden sich bei der Bullet EFI jetzt die Seitenkästen der Bullet Electra. Die Originaloptik der Seitenkästen gefällt mir persönlich besser, aber irgendwo will die Elektronik ja schließlich verstaut werden. Trotzdem schade, dass nicht versucht wurde, die alten Seitenkästen wieder zu verwenden.

Außerdem wird die Bullet nun vorne mit einer Scheibenbremse bestückt ausgeliefert, wohl um der gesteigerten Leistung gerecht zu werden. Die Trommelbremsen waren bei der original Bullet zwar nie ein Problem – zumindest bei meiner Bullet nicht – denn diese greifen wirklich ordentlich, aber eine Scheibenbremse ist sicherlich ein Gewinn in punkto Sicherheit.

Fazit: Ich finde die neue “Super Bullet 500 EFI” wirklich gelungen und hoffe, dass die Maschine in der Szene freundlich aufgenommen wird und den entsprechenden Anklang findet. Natürlich ist sie nicht wie die “Ur-Bullet”, aber es ist die “Ur-Bullet” in moderner Form fortgeführt, bei weitgehender Erhaltung der klassischen Optik. Kurzum: Ein würdiger Nachfolger!

Der Preis wird übrigens um die 5.000 € liegen.

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Gemischte Gefühle

Ab dem 01.01.2007 ist die Zulassung eines Neumotorrads in Deutschland nur noch möglich, wenn es der Euro-3-Schadstoffnorm entspricht. Für Kleinserien, von denen nicht mehr als 5000 Fahrzeuge im Jahr produziert werden, ist durch eine Ausnahmeregelung die Zulassung noch bis zum 01.01.2008 möglich, doch dann ist auch für diese definitiv Schluss. Von dieser Neuregelung betroffen sind im Grunde alle Fahrzeuge, die noch mit Vergasern ausgerüstet sind, z.B. die Royal Enfield Bullet, die Kawasaki W650, die Urals und Dneprs und einige Enduros wie die Suzuki DR400SM. (weiterlesen …)

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Bedrohte Tierart: Motorradfahrer

Hinter diesem nicht ganz ernsten Titel verbirgt sich ein ernstes Thema: Wir werden immer älter. Für jeden einzelnen von uns ein ganz normaler Vorgang, bezogen auf den Durchschnitt jedoch erschreckend: In den letzten 20 Jahren ist der Altersdurchschnitt der Motorradfahrer/-innen von 25 auf 38 Jahre gestiegen. Setzt sich dieser Trend fort, dann liegt der Altersdurchschnitt im Jahr 2026 bei 51 Jahren.

Rein sachlich betrachtet bedeuten diese Zahlen, dass sich immer weniger junge Menschen entschließen Motorrad zu fahren, worauf die Motorradindustrie bereits reagiert hat. Allerdings nicht mit Aktionen, um die Jugend zum Motorradfahren zu animieren, sondern mit hochpreisigen Maschinen, die von den liquiden Mittdreißigern gerne gekauft werden. (weiterlesen …)

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