Seit zwei Monaten schon bin auf der Suche nach einer Yamaha FZR 1000, weil ich gerne noch ein sportliches Motorrad in der Garage haben möchte. Und da liegt die FZR nahe, weil: Es ist eine Yamaha und das Ur-Modell hat diese zwei runden Doppelscheinwerfer, die ich sehr hübsch finde. Leider ist es gar nicht so leicht eine unverbastelte Kilo FZR zu finden, weil diese gerne für Streetfighter Umbauten genutzt wird. Wie kann jemand einem Motorrad nur so etwas antun? Ich finde Streetfighter sehen einfach grauselig aus, aber gut – ist ja Geschmackssache. (weiterlesen …)
Manchmal ist es ja wirklich zum brechen: Ich meine, ich schraube ja wirklich gerne und mit Leidenschaft, aber nachdem ich die letzten drei Tage jeden Abend bis um zehn in der Garage rumgehangen habe, bin ich nun doch ein wenig frustriert. (weiterlesen …)
Ich wusste ja bereits, dass der Reifen auf der Yamaha XJ 650 hinten total am Ende ist, aber leider hatte ich es in den letzten Wochen nicht geschafft mich bei Siggi vom XJ Treffen zu melden, der mir freundlicherweise angeboten hatte eine Felge samt frischem Reifen zu montieren, für die er keine Verwendung mehr hatte. Der Umzugsstress, die Renovierung der alten Wohnung in Dortmund, war alles einfach ein wenig zu viel. Als ich dann am Donnerstag Abend aus der Firma zum Parkplatz gegangen bin, wurde ich bei der Sichtprüfung meines Reifens allerdings freundlich daran erinnert, dass der Reifen nun endgültig beschlossen hatte ein langes und glückliches Leben gehabt zu haben. Er war lebensmüde geworden. Und da ich das noch nicht bin, fuhr ich ganz gemütlich nach Hause, stellte die XJ in die Garage und nahm mir fest vor: Das Ding wird erst wieder gefahren, wenn ein neuer Reifen drauf ist. Dieses Wochenende ist Enfield Treffen. Danach nehme ich das auf jeden Fall in Angriff.

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Ich gebe zu, soweit sollte ich es in Zukunft nicht kommen lassen, das war schon recht unverantwortlich mir selbst gegenüber. Asche auf mein Haupt, ich gelobe Besserung.
Schräglage ging aber noch ganz gut. ;-)
Freitag Morgen, es ist acht Uhr und nach dem ersten Kaffee, den ich mir gemeinsam mit Steffi in den Kopf schütte, bin ich bereit für die Reise zu meinem ersten richtigen Motorradtreffen. Naja, was heißt richtig, sagen wir mal so: Bereit für das erste Treffen, dessen Inhalt ein für meine Verhältnisse modernes Motorrad ist – die Yamaha XJ. Es geht an die Rhön, doch ich werde nicht allein Anreisen, ich habe mich mit Siggi und Ludwig in Dortmund verabredet und so fahre ich von Menden nach Dortmund in meine Wohnung, um noch ein paar Sachen zu packen. (weiterlesen …)
Ich habe ja nichts gegen dicke Hupen, aber es gibt Dinge, die gehen einfach gar nicht. Das ist so wie mit Fransenlederjacken. Jedenfalls wurden vom Vorbesitzer meiner XJ 650 ein paar zünftige Hupen installiert, zwar arschlaut, aber formvollendet hässlich. Zudem an dünnen Blechlein befestigt, so dass die Hupen beim Fahren auch noch immer hin und her vibrierten. Ziemlich seltsam, wie das Foto wohl hoffentlich verdeutlicht.

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Da ich vor dem XJ Treffen zufällig bei Polo war, um noch ein wenig Krimskram zu kaufen, habe ich direkt zwei kleine mattschwarze Hupen für kleines Geld mitgehen lassen. Die Monage gestaltete sich problemlos und führt nun beim Betrachter hoffentlich zu sofortiger Zufriedenheit. Jedenfalls mag ich die dezenten Hüpchen mehr als die dicken Okolyten.

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Und nicht nur die Optik ist nett, auch der Klang: Laut, hoch und nervig. Für knapp 7 Euro pro Hupe absolut okay, wie ich finde. Steter Tropfen höhlt den Stein, so auch bei der XJ: Schritt für Schritt zum Individualmopped.
Randnotiz: Ich schreibe übrigens noch an dem Bericht zum XJ Treffen an der Rhön, die Veröffentlichung wird sich aber noch etwas verzögern, da ich im Moment im Umzugsstress bin. Es geht von Dortmund wieder ins beschauliche Sauerland, nach Balve. Dann gehts auch mit dem Schrauben kräftig weiter… endlich eine Garage mit Licht und Strom, Juhu!