Ach verdammt, ich werde meine XJ so oder so nicht zu einem guten Preis los, also bleibt sie halt bei mir und wird nun ein wenig gepimpt. Cafe Racer fand ich ja schon immer scharf und ich denke die XJ bietet eine recht ordentlich Basis für dieses Vorhaben. Auf jeden Fall bedeutet der Umbau bei der XJ eine starke Veränderung der Optik, denn im Serienzustand ist die 650er doch eher eine Wuchtbrumme. Ich möchte das Motorrad aber so weit wie möglich auf das Wesentliche reduzieren.
Im groben stelle ich mir meinen XJ 650 Cafe Racer so vor:
Die wesentlichen Elemente des Motorrads, also Tank, Schutzblech und Heck sollten aus blankem Metall sein. Da ich mir Aluminium allerdings nicht leisten kann (ein Tank allein kostet um die 1.000 €), werde ich die Teile entlacken, polieren und dann mit Klarlack versiegeln.
Die Originallampe wird durch ein Chromteil mit Klarglas ersetzt und durch Universalhalter aus dem Zubehör gehalten, wobei Tacho und Drehzahlmesser erhalten bleiben, da die Einheit im Original schon nett aussieht. Der Lenker wird durch einen formschönen und rückschädigenden M-Lenker ersetzt, den neue Schaltereinheiten zieren, die nur die wesentlichen Funktionen sicherstellen und sehr oldschool sind.
Die Sitzbank wird der heikelste Teil des Umbaus, denn ich weiß noch nicht, ob ich das Rahmenheck dafür kürzen muss, oder es so geht. Dann bleibt auch noch die Frage, ob ich eine passende Sitzbank mit Höcker finde, oder ob ich mir selbst etwas aus Blech und GFK bauen muss. Komfortabel wird es auf jeden Fall nicht, aber ein Cafe Racer ist ja auch nichts zum touren, sondern eher was für die Hausstrecke.
Der hintere Kotflügel muss natürlich auch verändert werden, hier werde ich versuchen etwas unlackiertes zu bekommen, was irgendwie passt. Das Originalrücklicht muss natürlich eh runter und wird durch ein oldschool Lukas Teil ersetzt.
Am Motor werden alle Deckel entlackt, poliert und mit Klarlack konserviert, der rest des Motorblocks wird komplett geschwärzt, oder ich lasse ihn im “ich wurde benutzt” Stil wie er ist. Vielleicht ist das sogar besser, dann ich finde man darf einer Maschine ansehen, dass sie bereits 100.000 Km auf dem Buckel hat.
Die Seitendeckel werden entfernt und alles was dahinter ist in einen nicht sichtbaren Bereich verlegt. Wenn es möglich ist, werde ich auch den Luftfilterkasten entfernen und auf Sportluftfilter umrüsten, was aber davon abhängig ist, ob ich Erfahrungswerte zusammenkriege, wie ich den Vergaser umbedüsen muss, damit die Maschine auch vollgasfest läuft.
Dann kommt natürlich noch wie bei jeder meiner Motorräder schön Pornoband (ThermoTec) um die Krümmer (schwarz), die Auspufftöpfe werden wie auch Teile des Rahmens schwarz matt lackiert. Und dann gibts noch eine schön pornöse Fußrastenanlage zur Förderung der sportlichen Sitzhaltung und fertig ist die Schüssel.
Natürlich werde ich während des Umbaus auch einige Dinge überholen, z.B. die Bremskolben vorne müssen mal neu und die Felgen aufgearbeitet oder ausgetauscht werden, da der Lack doch schon etwas mau ist. Auch eine Umrüstung auf Speichenfelgen habe ich noch im Hinterkopf, die von der XJ 650 Maxim sollen passen, aber da muss auch der TÜV mitspielen.
Hach, es wird schon schön, irgendwas brauche ich ja auch mal wieder, worüber ich schreiben kann. Die KLX ist ja (bis auf die Heizgriffe) erstmal fertig gestyled und die Diesel ist im Winterschlaf. Und irgendwie bin ich beim verfeinern der KLX richtig auf den Geschmack gekommen ein Motorrad zu individualisieren. Da habe ich bei der XJ ja nun jede Menge Möglichkeiten.
Es gibt Motorräder und es gibt Motorräder. Beide fahren sie, aber eines der Beiden ist zu einem Kultmotorrad mit langer Tradition geworden. Der Kult drückt sich dabei oft durch die Vielfältigkeit der Umbauten aus und davon gibt es bei der SR 500 wohl jede Menge, obwohl sich das Motorrad in der Bauzeit von 1978 bis 1999 nur sehr geringfügig verändert hat. Und als 400 ccm Variante (bedingt durch Steuerregelungen) ist die Yamaha SR in Japan heute noch käuflich zu erwerben.
Obwohl die SR 500 direkt von der sehr erfolgreichen XT 500 abgeleitet wurde, sind es zwei ungleiche Schwestern: Die XT 500 wurde für den Geländeeinsatz konzipiert (XT = Cross Trial), die SR für den Einsatz auf der Straße. Die Bezeichnung “SR” steht für “Single Road” und erinnert gerade in der späteren Modellvariante (48T mit Trommelbremse und Speichenrädern) an die klassischen britischen Motorräder, wie Enfield, BSA und Norton.
Gestern Abend wollte ich noch zu Freunden in Dortmund fahren, da das Wetter herrlich war fuhr ich kurzerhand die schöne Strecke und nicht über die Autobahn, doch leider bin ich nicht weit gekommen. Irgendwann rotze die FZR Fehlzündungen aus dem Endtopf und ging aus.
Nachdem ich mich an einen günstigen Platz habe ausrollen lassen die Schnelldiagnose: Batterie leer. Aber warum entleert sich eine Batterie während der Fahrt? Tja, Lichtmaschine oder Laderegler defekt.
Ich habe mich vom ADAC zu Yamaha Aster in Menden schleppen lassen, wir müssen dann Montag morgen mal schauen was es ist. Eine gebrauchte Lima kostet bei eBay so 80 bis 100 Euro, das wäre ja noch im Rahmen. Und das eine Lima nach über 70.000 Kilometern mal kaputt geht, kann ja schon sein. Ebenso dem Laderegler wäre es nach dieser Laufleistung zu verzeihen.
Jetzt darf nur die XJ nicht streiken, sonst bin ich wirklich so gar nicht mehr mobil. Also muss ich am Montag mit der XJ auch noch mal eben fix zum TÜV… naja, wird schon werden.
Nein, nicht dass ich mir sowas modernes zulegen wollte, aber ich hatte gestern meine Yamaha FZR 1000 bei Aster in Menden in der Werkstatt. Übrigens nicht die schlechteste Adresse, nette Leute, gutes Werstattteam und vorallem den netten Service für 10 Euro pro Tag bei einem Werkstattaufenthalt ein Ersatzmotorrad zu bekommen. Und genau diesen Service habe ich gestern in Anspruch genommen, denn irgendwie musste ich ja schließlich zur Arbeit kommen. Die FZ1 war dann die einzig noch freie Maschine, wie praktisch. Die Eckdaten der Maschine: Teilverkleidet, rund 1000 Kubik, 150 PS, 4 in 1 Anlage, schwarz. (weiterlesen …)
Habe ich eigentlich schonmal erwähnt, dass ich bereits vor 5 Jahren die Idee hatte eine FZR 600 zu kaufen und diese schwarzmatt zu lackieren? Nun, dummerweise hatte ich gerade keine FZR 600 zur Hand, aber ich dachte, eine 1000er tut’s zur Not eigentlich auch. Drei Tage in der Garage und die Sache war gegessen.
(Zum vergrößern bitte auf das Bild klicken)
Ich habe alle Teile gesäubert, entfettet, dann grundiert, zwei bis drei Schichten schwarzmatt und eine oder zwei Schichten seidenmatten Klarlack. Für eine Lackierung mit der Dose ist es echt gut geworden. Auch der Tank. Und schwarzmatt hat natürlich einen Riesen Vorteil… die Kratzer an der durchgerockten Verkleidung fallen fast gar nicht mehr auf.
Gut, natürlich ist sowas nicht Jedermanns Geschmack, aber sorry, ich stehe einfach nicht auf bunten Schnickschnack am Mopped.
Außerdem musste ich ja meinen Traum verwirklichen. :-)