Hier stünde normalerweise ein schönes Bild. ;-)

XJ |

Was so ein Luftfilter alles ausmachen kann

Meine XJ lief in letzter Zeit irgendwie nicht so schön wie ich es gewohnt war. Sie war ein wenig brummelig und schlapp. Also habe ich mir gestern die Zeit genommen und die Sitzbank abgenommen, was bei meinem Koffersystem ein wenig fummelig ist – vermutlich hatte ich den Tausch des Luftfilters deswegen immer vor mir her geschoben – und entnahm den alten Luftfilter. Naja, was soll ich sagen, ich habe noch keinen dermaßen zugesetzen Luftfilter gesehen, kein Wunder, dass die XJ nicht mehr aus dem Quark kam.

Luftfilter XJ 650 - Der Alte und Neue zum Vergleich

Also habe ich kurzerhand den Ersatzfilter eingebaut, der seit über einem Jahr in meiner Garage liegt und eine Probefahrt gemacht: Ja, so muss meine singende Vagabundin laufen. Wie ausgewechselt, was ja auch irgendwie zutrifft.

Danach habe ich noch den Killschalter stillgelegt, weil dieser einen so derben Wackelkontakt hatte, das die XJ die Zündwilligkeit versagte, wenn der Schalter nur lange und intensiv genug angestarrt wurde. Dazu habe ich die Armatur auseinander genommen und die Kabel abisoliert und zusammen gecrimpt. Und weil ich dabei etwas unvorsichtig war, weiß ich nun endlich auch, welche Sicherung für diesen Stromkreis zuständig ist. Den Gasbowdenzug habe ich auch noch geölt, der war auch ein bischen Schwergängig.

Jetzt  muss ich noch die Zündkerzen und einen Zündkerzenstecker – der bei Feuchtigkeit immer Probleme macht – tauschen und Italien kann kommen. Sind ja auch nur noch 10 Tage, dann geht es los.

Ansonsten bin ich mit der XJ sehr zufrieden. Sehr robust, schön zu fahren und ein sehr langlebiger Motor, bei geringem Wartungsaufwand. Am liebsten würde ich mir noch eine zweite XJ in die Garage stellen.

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Yamaha XJ 650 TÜV ohne Mängel, neues von der FZR [Update]

Heute morgen war ich mit der XJ 650 beim TÜV und lediglich die Warterei, bis der Prüfer im Internet endlich eine Reifenfreigabe für die Metzeler Lazertec gefunden hatte, war etwas nervig. Die Stahlflex Bremsleitungen sind im alten Brief eingetragen, den ich natürlich dabei hatte, für Koffer und Scheibe brauchte ich nur die Allgemeine Betriebserlaubnis vorweisen. Technisch ist an der 650er alles in Ordnung, etwas anderes habe ich von der XJ aber auch nicht erwartet. Lediglich die Bremsflüssigkeit sollte ich mal wechseln, gab mir der freundliche Prüfer noch mit auf den Weg. Recht hat er.

Danach bin ich zurück nach Menden gefahren, um mich bei Yamaha mal mit meiner FZR zu beschäftigen. Wir haben die leere Batterie überbrückt und gestartet. Die Kilo läuft sofort, als wäre nichts gewesen. Also weg mit der Starthilfebatterie und das Messgerät ran. Die Ladespannung beträgt 14,7 Volt, die Lima funktioniert also und der Regler ist auch okay.

Das macht mich stutzig. Wie kann sich eine Batterie während der Fahrt sonst entladen? Tritt das Problem eventuell nur bei heißem Motor auf, wenn die Lichtmaschine warm wird? Oder ein wackeliger im Kabel?

Der Mechaniker meint er will die Batterie erstmal volladen und dann morgen messen. Vielleicht liegt es ja wirklich nur an der Batterie.

Ich geh derweil aber auch nochmal recherchieren, was es sonst noch für Ursachen für dieses strange Problem geben könnte.

Zu guter Letzt hier noch etwas Beweisführung. ;-)

[Update]

Ich war heute morgen nochmal in der Werkstatt und wir haben die Batterie durchgemessen: Voll bis zum Anschlag, auch nach einer Nacht rumstehen. Die Batterie wird also nicht defekt sein. Bleiben also noch Lichtmaschine und Laderegler.

Um den Übeltäter nun zu finden werde ich mir temporär eine Messgerät an die FZR basteln, so dass ich während der Fahrt die Ladespannung beobachten kann. Im Grunde ganz einfach, aber effektiv: Zu geringe Spannung deutet auf eine defekte Lichtmaschine, zu hohe oder pendelnde Spannung auf einen defekten Laderegler hin.

Meine Vermutung: Der Laderegler funktioniert nicht mehr richtig, wenn er heiß wird – wir werden sehen.

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Drei Moppeds in der Garage und keins läuft :-(

Manchmal ist es ja wirklich zum brechen: Ich meine, ich schraube ja wirklich gerne und mit Leidenschaft, aber nachdem ich die letzten drei Tage jeden Abend bis um zehn in der Garage rumgehangen habe, bin ich nun doch ein wenig frustriert. (weiterlesen …)

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Das ist mal abgefahren!

Ich wusste ja bereits, dass der Reifen auf der Yamaha XJ 650 hinten total am Ende ist, aber leider hatte ich es in den letzten Wochen nicht geschafft mich bei Siggi vom XJ Treffen zu melden, der mir freundlicherweise angeboten hatte eine Felge samt frischem Reifen zu montieren, für die er keine Verwendung mehr hatte. Der Umzugsstress, die Renovierung der alten Wohnung in Dortmund, war alles einfach ein wenig zu viel. Als ich dann am Donnerstag Abend aus der Firma zum Parkplatz gegangen bin, wurde ich bei der Sichtprüfung meines Reifens allerdings freundlich daran erinnert, dass der Reifen nun endgültig beschlossen hatte ein langes und glückliches Leben gehabt zu haben. Er war lebensmüde geworden. Und da ich das noch nicht bin, fuhr ich ganz gemütlich nach Hause, stellte die XJ in die Garage und nahm mir fest vor: Das Ding wird erst wieder gefahren, wenn ein neuer Reifen drauf ist. Dieses Wochenende ist Enfield Treffen. Danach nehme ich das auf jeden Fall in Angriff.

Der Reifen ist mehr als am Ende
(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Ich gebe zu, soweit sollte ich es in Zukunft nicht kommen lassen, das war schon recht unverantwortlich mir selbst gegenüber. Asche auf mein Haupt, ich gelobe Besserung.

Schräglage ging aber noch ganz gut. ;-)

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Mit der Yamaha XJ 650 zum Treffen an die Rhön

Freitag Morgen, es ist acht Uhr und nach dem ersten Kaffee, den ich mir gemeinsam mit Steffi in den Kopf schütte, bin ich bereit für die Reise zu meinem ersten richtigen Motorradtreffen. Naja, was heißt richtig, sagen wir mal so: Bereit für das erste Treffen, dessen Inhalt ein für meine Verhältnisse modernes Motorrad ist – die Yamaha XJ. Es geht an die Rhön, doch ich werde nicht allein Anreisen, ich habe mich mit Siggi und Ludwig in Dortmund verabredet und so fahre ich von Menden nach Dortmund in meine Wohnung, um noch ein paar Sachen zu packen. (weiterlesen …)

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