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	<title>Das Motorrad Blog &#187; ural</title>
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	<description>Gedanken rund um das Thema Motorrad</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 09:59:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Auf zu neuen Ufern</title>
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		<comments>http://www.das-motorrad-blog.de/auf-zu-neuen-ufern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 15:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[fzr 1000]]></category>
		<category><![CDATA[gebrauchtmotorrad]]></category>
		<category><![CDATA[motorradkauf]]></category>
		<category><![CDATA[motorradverkauf]]></category>
		<category><![CDATA[ural]]></category>
		<category><![CDATA[verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[XJ]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal ist es richtig einen Schritt zurück zu machen, gerade in Zeiten, wo du keine Zeit hast. Ich jedenfalls komme im Moment zu nichts, es fehlt mir nicht nur an Zeit, sondern auch an Kraft, dabei müsste ich einiges an der Ural machen, einiges an der FZR, ein bischen was an der XJ und ganz viel an der Enfield. Und weil mich das irgendwie nervt werde ich meinen Fuhrpark nun drastisch reduzieren und die Enfield in etwas völlig neues verwandeln.

Die Ural, die FZR und die XJ stehen ab sofort zum Verkauf, um mit dem Geld den Umbau der Enfield zu einem Dieselmotorrad finanzieren zu können. Ja richtig, meine Enni wird einen Hatz Motor bekommen, es führt kein Weg daran vorbei. Ich habe nicht die Zeit und nicht die Lust mich mit dem 500er Benzinmotor rumzuärgern, auch wenn es sehr toll ist einen solchen Langhuber mit mächtig Dampf zu fahren, aber das mit dem Gleitlager da unten drin ist einfach ein epischer Fehler. Da hole ich mir später lieber mal eine alte 350er Enfield.

Ich biete die anderen Motorr]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/e2bdc419f8814ec28e176c60c652f067" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Manchmal ist es richtig einen Schritt zurück zu machen, gerade in Zeiten, wo du keine Zeit hast. Ich jedenfalls komme im Moment zu nichts, es fehlt mir nicht nur an Zeit, sondern auch an Kraft, dabei müsste ich einiges an der Ural machen, einiges an der FZR, ein bischen was an der XJ und ganz viel an der Enfield. Und weil mich das irgendwie nervt werde ich meinen Fuhrpark nun drastisch reduzieren und die Enfield in etwas völlig neues verwandeln.</p>
<p>Die Ural, die FZR und die XJ stehen ab sofort zum Verkauf, um mit dem Geld den Umbau der Enfield zu einem Dieselmotorrad finanzieren zu können. Ja richtig, meine Enni wird einen Hatz Motor bekommen, es führt kein Weg daran vorbei. Ich habe nicht die Zeit und nicht die Lust mich mit dem 500er Benzinmotor rumzuärgern, auch wenn es sehr toll ist einen solchen Langhuber mit mächtig Dampf zu fahren, aber das mit dem Gleitlager da unten drin ist einfach ein epischer Fehler. Da hole ich mir später lieber mal eine alte 350er Enfield.</p>
<p>Ich biete die anderen Motorräder nun hier im Blog gerne allen Interessenten an, auch wenn ich mir davon nicht viel Erfolg verspreche. Dafür lässt sich aber die Geschichte der Motorräder hier im Blog sehr gut nachvollziehen, ich habe nämlich immer alle wichtigen Sachen zu einem Beitrag gemacht.</p>
<p><strong>Zur <a href="http://www.das-motorrad-blog.de/tag/ural/">Ural 650</a> BJ 92 [<span style="color: #ff0000;">VERKAUFT!</span>]<br />
 </strong></p>
<ul>
<li>TÜV läuft diesen Monat aus</li>
<li>Fliehkraftregler sollte getauscht werden</li>
<li>Bremse vorne muss gemacht werden (ausdrehen)</li>
<li>Steckerverbindung zum Beiwagen muss erneuert werden (Stecker hat Wackelkontakt)</li>
<li>Ansonsten durch meine sinnvollen Ergänzungen sehr alltagstaugliches Fahrzeug (Dell`Orto Vergaser, Chinesenzündspule, NGK Stecker und Zündkabel, Einzelgaszug, wartungsfreie Batterie, &#8230;)</li>
<li>Kilometerstand ~14.000</li>
<li><strong>FESTPREIS 1.000,- €</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zur <a href="http://www.das-motorrad-blog.de/tag/fzr-1000/">Yamaha FZR 1000</a> (2LA) BJ 87</strong><strong> [<span style="color: #ff0000;">VERKAUFT!</span>]</strong></p>
<ul>
<li>Vergaser muss gereinigt werden (läuft untern rum nicht gut, vermutlich Dreck aus dem Tank gezogen)</li>
<li>TÜV muss neu</li>
<li>Reifen müssen neu (habe aber noch 2 Felgen mit Reifen hier liegen, also einfach die drauf für den TÜV)</li>
<li>Diverse Ersatzteile sind dabei: Auspuff mit Krümmer komlett, 2 Felgen inkl. Bereifung, Kettenblatt, Sitzbank, diverse Kleinteile</li>
<li>Nichts für Anfänger! Schwarzmatt muss man mögen!</li>
<li>Kilometerstand ~70.000</li>
<li><strong>FESTPREIS 1.000 </strong><strong>€</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zur <a href="http://www.das-motorrad-blog.de/tag/xj/">Yamaha XJ 650</a> (4K0) BJ 82</strong></p>
<ul>
<li>Irgendein <em>Arschloch</em> fand es lustig mir eine Schraube in den Hinterreifen zu drehen, der Reifen muss geflickt werden (könnte ich zur Not noch machen lassen, dann kann sie ohne Anhänger überführt werden)</li>
<li>Vorderreifen ist bald dran</li>
<li>Bremskolben vorne sollten bei Zeiten mal ausgetauscht werden, der war ja rostig, ist aber von Schmiddi und mir wieder überarbeitet worden</li>
<li>Sonst ein Super-Alltagstauglicher Tourer, tut am meisten weh den zu verkaufen, auch wegen dem Schuh Koffersystem :-(</li>
<li>Das Ding ist einfach nur ein geiles Fahreisen, Ölwechsel, Fahren, Ölwechsel, Fahren, &#8230;</li>
<li><strong>FESTPREIS 1.000 </strong><strong>€ </strong>(Schmerzensgeld und weil die Maschine im Originalzustand ist, auch die Lackierung ist original!)</li>
</ul>
<p><strong>Falls jemand interessiert ist:</strong> m_schieferdecker@hotmail.com oder m.schieferdecker@piratenpartei-nrw.de &#8211; ich gebe gerne detaillierter Auskunft über die von mir zum Privatverkauf angebotenen Maschinen. Telefonnummer steht im Impressum.</p>
<p>Ich hoffe es wird respektiert, wie schmerzhaft es für mich war, diesen Beitrag zu schreiben. Gerade die XJ! *seufz*</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Katjuscha ist back on the road</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/die-katjuscha-ist-back-on-the-road/</link>
		<comments>http://www.das-motorrad-blog.de/die-katjuscha-ist-back-on-the-road/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 13:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[garage]]></category>
		<category><![CDATA[unterbrecher]]></category>
		<category><![CDATA[ural]]></category>
		<category><![CDATA[zündung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen meines Umzugs bin ich ja in letzter Zeit zu nicht wirklich viel gekommen - ein Haus renovieren und zwei Haushalte zusammenlegen, nebenher noch Arbeiten, das ist eine recht zeitraubende Angelegenheit - aber der Umzug hatte auch einen Vorteil: Ich musste zwangsweise meine 650er Ural wieder zum Laufen bekommen, weil das gute Stück in der neuen Garage ihren Platz einnehmen sollte.

Akutes Problem dabei: Kein Zündfunke und dummerweise eine vergnatzte Schraube am Deckel der Zündung. Aber ich habe mir abgewöhnt beim Russen zimperlich zu sein, die noch gute Schraube ist fix herausgedreht und der Deckel mit dem Schraubendreher und einem Montiereisen aufgehebelt. Dann säge ich die Schraube mit dem durchgerödelten Kopf mit einer kleinen Eisensäge einfach durch. Dauert ein wenig, aber geht nicht anders, weil die Schraube auf der Beiwagenseite einfach zu schlecht zu erreichen ist, um sie auszubohren, oder einen Bit einzuschlagen.

Als der Deckel endlich runter ist zeigt sich dann, wie gewieft die russisch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/e13e60da89fc418585c22f7256f3bbc7" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Wegen meines Umzugs bin ich ja in letzter Zeit zu nicht wirklich viel gekommen &#8211; ein Haus renovieren und zwei Haushalte zusammenlegen, nebenher noch Arbeiten, das ist eine recht zeitraubende Angelegenheit &#8211; aber der Umzug hatte auch einen Vorteil: Ich musste zwangsweise meine 650er Ural wieder zum Laufen bekommen, weil das gute Stück in der neuen Garage ihren Platz einnehmen sollte.<span id="more-988"></span></p>
<p>Akutes Problem dabei: Kein Zündfunke und dummerweise eine vergnatzte Schraube am Deckel der Zündung. Aber ich habe mir abgewöhnt beim Russen zimperlich zu sein, die noch gute Schraube ist fix herausgedreht und der Deckel mit dem Schraubendreher und einem Montiereisen aufgehebelt. Dann säge ich die Schraube mit dem durchgerödelten Kopf mit einer kleinen Eisensäge einfach durch. Dauert ein wenig, aber geht nicht anders, weil die Schraube auf der Beiwagenseite einfach zu schlecht zu erreichen ist, um sie auszubohren, oder einen Bit einzuschlagen.</p>
<p>Als der Deckel endlich runter ist zeigt sich dann, wie gewieft die russischen Motorraderbauer sind: Im Deckel sind mehrere blinde vergossene Durchgänge für Schrauben vorgesehen, während im Motorblock die passenden Gewinde dazu vollständig vorhanden sind. Ich brauche also nur einen dieser blinden Durchgänge im Deckel aufbohren und kann auf der Seite eine neue Schraube setzen, bis die wieder rundgedreht ist. Klasse!</p>
<p>Aber erstmal die Zündung durchmessen, also den Multimeter an Masse und an das Kabel des Unterbrechers und feststellen, dass beim Durchdrehen des Motors bei geöffnetem Unterbrecher keine Spannung und bei geschlossenem Unterbrecher die richtige Spannung anliegt, aber die Kerzen trotzdem nicht funken wollen. Es könnte verschiedene Ursachen haben: Unterbrecherkontaktabstand, Zündkondensator, Zündspule &#8211; im Grunde alles, was zwischen Zündkerzen und Unterbrecher liegt. Ich spiele nochmal ein wenig mit dem Kickstarter rum und stelle fest, dass es bei ungefähr einem von 30 Kicks gelegentlich mal funkt.</p>
<p>Irgendein Gefühl lässt mich auf den Unterbrecher tippen, also drehe ich den Motor erstmal in den oberen Totpunkt. Das ist bei der Ural ziemlich einfach, denn auf der Schwungscheibe ist eine entsprechende Markierung, die mit einer Kerbe am Schauloch in Übereinstimmung gebracht wird. Nun ist der Motor im OT. Theoretisch. Wenn die Schwungscheibe richtig markiert und richtig eingebaut wurde. Ich vertraue da einfach auf mein Glück.</p>
<p>Im oberen Totpunkt der Kolben ist gleichzeitig im Leerlauf auch der Zündzeitpunkt, eine geniale Sache, weil die Einstellerei ohne Messwerkzeuge gemacht werden kann. Um die Funktion der Zündung besser testen zu können löse ich den Fliehkraftregler, auf dem auch der Zündungsnocken sitzt. Wird die zentrale Schraube gelöst, lässt sich der Fliehkraftregler samt Nocken mit der Hand bewegen und die Funktion des Unterbrechers kann so erstmal mit dem Auge beurteilt werden. Ich drehe als den Nocken vor und zurück, der Unterbrecher öffnet und schließt, der Abstand scheint auch ziemlich in Ordnung zu sein, aber es kommt kein Zündfunke an den Kerzen an.</p>
<p>Es hilft nicht. Ich baue den Fliehkraftregler samt Nocken aus und bewege den Unterbrecher von Hand, beobachte dabei die Zündkerzen, die mit einem Mal funken, als hätten sie nie etwas anderes getan. Also das ganze Spiel rückwärts und den Fliegkraftregler wieder rein, mit dem Ergebnis: Es funkt nicht mehr. Ich fingere ein wenig am Unterbrecher herum und stelle fest, dass dieser nicht immer richtig schließt, wenn er durch den Zündnocken bewegt wird. Drücke ich den Unterbrecher herunter und drehe dann den Nocken weiter, dann entsteht auch ein Zündfunke.</p>
<p>Okay, nun weiß ich woran es liegt, aber blöderweise habe ich keinen Ersatzunterbrecher da, weswegen der im Moment eingebaute Unterbrecher wohl noch eine Chance kriegen muss. Nach dem ich das abgehalfterte Ding ausgebaut habe, sehe ich mir die Kontakte an und wundere mich nicht mehr, warum das nicht funktioniert hat: Die Kontakte weisen starken Abbrand auf, sind total verschmutzt und auch nicht mehr eben. Nach dem groben Reinigen bringe ich die Kontakte mit der Feile des Leatherman wieder in Form. Dann baue ich den Unterbrecher wieder ein und setze den Fliehkraftregler auf die Zündwelle. Die Prüfung durch die Bewegung von Hand: Es funkt wie blöde, genau so wie es sein soll.</p>
<p>Dann reguliere ich noch den Unterbrecherkontaktabstand auf 0,45 Millimeter und schraube den Fliehkraftregler wieder an. Danach löse ich die drei Schrauben der Zündanlage und drehe diese solange, bis der Zündzeitpunkt erreicht ist und schraube das Ganze wieder fest. Der Zündzeitpunkt liegt nun &#8220;genau&#8221; im oberen Totpunkt des Motors und ich hoffe, dass der frisch geölte Fliehkraftregler den Zündzeitpunkt beim Hochdrehen auch schön Richtung früh verschiebt. Also ran an den Kickerstarter, Benzinhahn auf, drei mal ohne Zündung kicken, einmal mit: Die Katjuscha läuft. Ich liebe Kontaktzündungen!</p>
<p>Kontaktzündungen sind zwar wartungsintensiver, aber im Endeffekt auch mal eben am Straßenrand reparierbar, denn so kompliziert ist das alles ja nicht und die Ersatzteile haben ein geringes Packmaß. Kondensator und Unterbrecher, wenn man es gut meint auch noch einen Fliehkraftregler &#8211; das passt sogar in die Hosentasche.</p>
<p>Auf der anschließenden Probefahrt in die neue Garage muckt der Russe noch ein wenig &#8211; vermutlich, weil die Kontakte doch noch nicht ganz aufeinander passen &#8211; aber nach 20 Kilometer Fahrt verschwinden die Fehlzündungen beim kräftigen Gasgeben und plötzlich läuft die Ural so gut wie nie zuvor.</p>
<p>Und seitdem springt sie auch wieder jeden Morgen mit dem ersten Kick an.</p>
<p>Gestern Abend ist mir übrigens die FZR hingefallen. Nach 3 Wochen Umzug, 10 Stunden Arbeit und 2 Tagen keine Zeit etwas zu essen, ist mir einfach die Kraft ausgegangen. Klatsch, lag sie auf dem Bürgersteig. Ist nichts passiert, nur ein Blinkerglas muss getaped werden. Gut, dass ich jetzt wieder ein fahrbereites Gespann habe. Damit kann sowas nicht passieren. Umfallen unmöglich! Zumindest im Stand&#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Mit der Ural beim Eifeler Elefantentreffen</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/mit-der-ural-beim-eifeler-elefantentreffen/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 11:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[eifel]]></category>
		<category><![CDATA[treffen]]></category>
		<category><![CDATA[ural]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>
		<category><![CDATA[wintertreffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Rein in die Garage, Sprit aus dem Tank und noch kurz den Ausgleichsschlauch der die zwei Kammern des Tanks verbindet wechseln, denn dieser sorgte in den letzten Tagen im Umkreis von drei Metern um den Russen herum für eine dezente Duftnote. Nun ist es zwar üblich, dass ein Uralgespann irgendwie immer sein Revier markiert, aber Benzin ist brennbarer als Öl und zudem schmerzt der Verlust aus dem Tank auch noch im Portmonai. Außerdem kriege ich so endlich das Wasser aus dem Tank, das sich ja immer unten absetzt. Danach schmeiße ich mein Zeug in den Beiwagen und fahre - rückwärts, wie es sich für eine Ural gehört - aus der Garage. Die Strecke gibt der wie immer selbstgeschriebene Routenplan in der Kartentasche vor und ich brumme meinem ersten Wintertreffen in der Eifel entgegen. Und das auch noch mit der Großbaustelle Katjuscha, auch bekannt als 650er Ural Inlandsschlampe Inlandsmodell. Ein wenig Sorgen mache ich mir schon, ob sie mich überhaupt bis ans Ziel trägt, aber wir werden sehen.

Über mir ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/bb6d15228bd44560a6254a3fef34b159" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Rein in die Garage, Sprit aus dem Tank und noch kurz den Ausgleichsschlauch der die zwei Kammern des Tanks verbindet wechseln, denn dieser sorgte in den letzten Tagen im Umkreis von drei Metern um den Russen herum für eine dezente Duftnote. Nun ist es zwar üblich, dass ein Uralgespann irgendwie immer sein Revier markiert, aber Benzin ist brennbarer als Öl und zudem schmerzt der Verlust aus dem Tank auch noch im Portmonai. Außerdem kriege ich so endlich das Wasser aus dem Tank, das sich ja immer unten absetzt. Danach schmeiße ich mein Zeug in den Beiwagen und fahre &#8211; rückwärts, wie es sich für eine Ural gehört &#8211; aus der Garage. Die Strecke gibt der wie immer selbstgeschriebene Routenplan in der Kartentasche vor und ich brumme meinem ersten Wintertreffen in der Eifel entgegen. Und das auch noch mit der Großbaustelle Katjuscha, auch bekannt als 650er Ural <span style="text-decoration: line-through;">Inlandsschlampe</span> Inlandsmodell. Ein wenig Sorgen mache ich mir schon, ob sie mich überhaupt bis ans Ziel trägt, aber wir werden sehen.</p>
<p><span id="more-733"></span><a title="Feuer in der Hütte" rel="lightbox[733]" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/feuer_in_der_huette.jpg"><img style="float: left;" title="Feuer in der Hütte" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/feuer_in_der_huette-150x150.jpg" alt="Feuer in der Hütte" width="150" height="150" /></a>Über mir wohl bekannte Strecken erreiche ich ohne Probleme Lüdenscheid und danach Halver. Dann nehme ich die Bundesstraße Richtung Wipperfürth und bin sehr schnell im Bergischen Land. Ein Glück das es nicht so kalt ist wie in den letzten Tagen und das sich heute sogar die Sonne zeigt und ich so durch eine wunderschöne Winterlandschaft brausen kann. Das ist etwas, was die Saisonfahrer wirklich verpassen: Mit dem Motorrad durch eine glitzernde und vor Schnee gleißende Bergwelt zu fahren, so hell, dass eine Sonnenbrille nötig ist. Es ist schön wieder unterwegs zu sein, das hat mir wirklich gefehlt die letzten Wochen, in der ich mich auf Fahrten zur Arbeit und wieder nach Hause reduziert hatte. Dabei empfinde ich im Winter gar nicht mal die Kälte als unangenehm, es ist einfach das im Dunkeln losfahren und im Dunkeln nach Hause kommen. Das Licht fehlt mir dabei nicht, eher stört mich, dass ich im Dunkeln meine Umgebung nicht wahrnehmen kann. Keine Bäume, keine Häuser, keine Menschen, bei jeder Fahrt nur Schatten. Das ist jetzt anders, eine echte Wohltat.</p>
<p>Die Ural boxt mich bisher noch ohne Probleme bis Wipperfürth und von dortaus geht es weiter über die B506 nach Bechen, wo ich auf eine Nebenstrecke nach Odenthal schwenke. Die Straße wird enger, die Strecke schöner und unter den Lenkerstulpen etwas wärmer, je näher ich Köln komme. Temperaturbezogen natürlich.</p>
<p>Schließlich erreiche ich Dünnwald und staune nicht schlecht, als auf dem Straßenschild &#8220;Köln &#8211; Ortsteil Dünnwald&#8221; steht. Plötzlich und unerwartet befinde ich mich Stadtgebiet der Metropole am Rhein. Und ich finde mich nicht wirklich gut zurecht. Zuviel Verkehr, ein undurchschaubares Netz von Ringen, eher zufällig gelingt es mir den Rhein zu überqueren. Ich lasse mich treiben, fahre ungefähr in die Richtung, die mir richtig scheint, muss aber trotzdem zwei Mal an einer Tankstelle nachfragen, bis ich die B51 finde, die mich zu meinem nächsten Ziel außerhalb von Köln bringt: Brühl. Doch auch hier finde ich mich nicht wirklich zurecht, keines der Straßenschilder zeigt ein Ziel das auf meiner Liste steht. Durch Nachfragen gelingt es mir herauszufinden, dass ich Richtung Düren fahren soll, um in Nörvenich Richtung Zülpich zu fahren. Das klappt sogar wie vom Tankwart beschrieben und die gut ausgebaute Bundesstraße bringt mich schnell durch das flache Land nach Zülpich. Von dort fahre ich Mechernich entgegen, wo ich mich im Ortsteil Bergheim mit Bert bei seinem Bruder treffen will. In Mechernich verfehle ich jedoch die bescheuert beschilderte Abfahrt im Kreisverkehr und muss noch einmal drehen, aber dann klappt es. Ich finde in Bergheim sofort die Straße und auch sofort das Haus. Die Nummer muss ich dafür nicht ablesen, es kann ja nur das Haus sein, wo ein lederfettiges Enfield Sommer Hatz Gespann mit hölzernem Lastenbeiwagen in der Einfahrt steht. Ich stelle mich dazu und Bert kommt aus dem Innenhof des Hauses herbeigeeilt. Wir begrüßen uns, er ist selbst erst vor zehn Minuten eingetrudelt, das passt ja.</p>
<p><a title="Am Freitag auf dem Eifeler Elefantentreffen" rel="lightbox[733]" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/eifeler_elefantentreffen.jpg"><img style="float: right;" title="Am Freitag auf dem Eifeler Elefantentreffen" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/eifeler_elefantentreffen-150x150.jpg" alt="Am Freitag auf dem Eifeler Elefantentreffen" width="150" height="150" /></a>Ein wenig Gequassel und eine Zigarettenlänge später kommt auch Berts Bruder Uli samt Frau Magarete und den Kindern auf den Hof gefahren und nach einer herzlichen Begrüßung bereiten wir im Haus unseren Schlafplatz. Ich darf die ausziehbare Couch belegen, während Bert es sich im Zimmer der Zwillinge einrichtet. Magarete und Uli sind sehr freundlich und ihr Zuhause strahlt Wärme aus, ich fühle mich wohl, auch wenn ich solch nette Angebote immer mit einem schlechten Gewissen annehme. Natürlich ist es kein Problem, aber ich will den Leuten nicht zur Last fallen.</p>
<p>Nachdem wir uns ein wenig für die Nacht eingerichtet haben besteigen wir unsere Gespanne, um auf das etwa 8 Kilometer entfernte Treffen zu fahren. Bert fährt voraus, der sich glücklicherweise von einem Enfield Kumpel ein Navigationsgerät geliehen hat. Wir werden also nicht lange rumsuchen.</p>
<p>Der Diesel von Bert rußt bei Vollgas ganz schön und macht auch ordentlich Krach, so wie es sein muss für einen zünftigen Hatz Motor. Auf der Geraden zieht der Diesel gut und wir fahren eine angenehme Geschwindigkeit, bis die Strecke kurviger wird und es spaßiger wird. Eigentlich seltsam, aber auch beim Gespannfahren machen die Kurven am meisten Spaß. Mit dem Seitenwagen spielen, mit dem Körper arbeiten und zur richtigen Zeit mit dem Gasgriff hantieren, das macht Laune. Interessant auch, dass Bert immer genau andersherum arbeiten muss als ich, denn sein Lastenbeiwagen ist typisch englisch auf der linken Seite montiert, das Boot meiner Ural auf der Rechten. Er gibt in Linkskurven Gas, während ich in Linkskurven das Gas stehen lasse, er ist in den Rechtskurven vorsichtig, während ich das Gas aufmache, um leichter um die Kurve zu kommen. Das ist aber kein Problem, einfach etwas mehr Sicherheitsabstand lassen. Nach einer recht kurzen aber schönen Fahrt erreichen wir das Treffen.</p>
<p>Es ist bereits dunkel und aus den Schatten huscht eine geräumige Holzhütte in das Licht unserer Scheinwerfer. Wir werden von einigen Menschen freundlich begrüßt und erfahren, dass wir die ersten und bisher einzigen Besucher des Treffens sind. Kein Wunder &#8211; sind wir doch schon am Donnerstag angereist, während die Meisten erst am Freitag eintrudeln. Bert und ich gehen gemeinsam in die Hütte und lassen uns vom Feuer die Kälte aus den Gliedern treiben, nachdem wir uns der obersten Schicht unserer Kleidung entledigt haben. Dann gibt&#8217;s erstmal ein Stubie und es wird etwas auf den Grill geschmissen. Die Veranstalter des Treffens sind allesamt wirklich sehr freundlich und eine humorvolle und lustige Truppe, sofort fühle ich mich wohl, was auch an der sehr schönen Hütte liegt, in deren Mitte eine große Feuerstelle ein wohliges Licht und diesen Geruch von Lagerfeuer verbreitet, den ich so mag. Durch Grillgut, Getränke und Gequatsche schreitet die Zeit schnell voran und irgendwann sind wir müde und treten den Heimweg an.</p>
<p>Nach der üblichen Anzieh- und Startprozedur fahren wir los, doch bei der ersten Steigung fängt die Katjuscha mal wieder an zu mucken, Zündaussetzer beim Gasgeben, ich muss mich auf eine Einfahrt ausrollen lassen, dummerweise geht es abwärts und ich rolle auf einen Hof, der tiefer als die Straße liegt. Bert kriegt davon nichts mit, ich hoffe er sieht mich, wenn er gedreht hat. Ich greife zum &#8220;Zündöl&#8221;, und jauche WD40 unter den Deckel der Zündung, weil sich hier immer Feuchtigkeit und Frost sammelt und dann dazu führt, dass der Zündfunke nicht mehr ordentlich kommt. Irgendwie wird&#8217;s aber immer noch nicht besser, Bert rauscht vorbei und übersieht mich. Nach weiteren Tüddeleien kämpfe ich mich mit großer Mühe von der steilen Einfahrt wieder auf die Straße und fahre weiter. Die Karre läuft wie ein Sack schrauben, sobald ich etwas mehr Gas geben muss. Weil ich Bert nicht finde beschließe ich zu drehen und zurück zur Hütte zu fahren und unterwegs kommt mir ein Wagen mit Warnblinklicht entgegen. Ich werde schon gesucht, Bert wartet bei der Hütte auf mich, wird mir mitgeteilt. Also mit Zündaussetzern zurück zur Hütte und erstmal den rechten Vergaser auseinander. Vielleicht ist es wieder Eis, was sich leider nicht bestätigt. Also nochmal Zündöl sprühen und siehe da: Es zündet wieder. Nach dieser kleinen &#8211; in der letzten Zeit ja fast üblichen &#8211; Basteleinlage kommen wir dann auch ohne Probleme zurück zu Berts Bruder und hauen uns in die Falle. Der Tag war anstrengend und schnell falle ich in einen tiefen, traumlosen Schlaf.</p>
<p><a title="Uli geplanter Dieselumbau bei dem wir ein wenig helfen" rel="lightbox[733]" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/royal_enfield_china_diesel_umbau.jpg"><img style="float: left;" title="Uli geplanter Dieselumbau bei dem wir ein wenig helfen" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/royal_enfield_china_diesel_umbau-150x150.jpg" alt="Uli geplanter Dieselumbau bei dem wir ein wenig helfen" width="150" height="150" /></a>Am nächsten Morgen wecken mich die Zwillinge, die im Wohnzimmer und der Küche toben. Nur gut, dass ich den morgendlichen Weckruf der Kinder von Zuhause kenne und mir die Eigenschaft angeeignet habe mich einfach nochmal herumzudrehen und zu dösen. Aber nach einiger Zeit dringt Kaffeeduft in meine Nase, der mich vom Sofa in die Klamotten und schließlich an den Küchentisch treibt. Bert, Magarete und Uli sitzen mit den Kindern am Küchentisch und frühstücken. Da ich selten bis nie morgens etwas esse, dafür aber um so mehr Kaffee trinke, bediene ich mich an der Kanne und werde nach der ersten Tasse so langsam wach. Wir beschließen Uli nach dem Frühstück ein wenig bei seinem Dieselumbau zu helfen. Uli hat sich vor einiger Zeit eine abgewrackte Bullet 350 besorgt, um einen chinesischen Dieselmotor einzubauen. Leider war das gute Stück wohl so am Ende, dass er alles komplett zerlegen musste, um diverse Roststellen zu schweißen und alle Teile neu zu lackieren. Diese Arbeiten hatte er bereits abgeschlossen und nun mit dem Zusammenbau begonnen. Puzzelei.</p>
<p>Also gehen wir nach dem Frühstück in den Heizungsraum und beschauen uns die Enfield. Die vielen herumliegenden Teile erinnern mich an meine erste Komplettrestauration: Ich habe mal den Simson Spatz zerlegt und komplett neu aufgebaut. Eine Unterlegscheibe ist übrigens damals übrig geblieben. Ich trage sie nun an einem Lederband um meinen Hals, denn die Stelle wo sie hingehört fand ich nie.</p>
<p>Eine wichtige Sache hat Uli bei seinem Puzzel bereits gelöst, die Gabel ist drin und das Vorderrad montiert. Das war es aber auch. Nach kurzer Besprechung beschließen wir die Heckpartie des Motorrads zu komplettieren, weil der Heckaufbau der Enfield etwas fummelig ist. Nach und nach montieren wir Hauptständer, Hilfsrahmen, Schutzblech und noch einigen weiteren Kleinscheiß. Am Ende der Bastelarbeit ist die Enfield so weit, dass Hinterrad aufzunehmen, doch das verschieben wir auf morgen. Bert und ich möchten nun zum Treffen fahren.</p>
<p>Die Katjuscha muckt natürlich mal wieder ein wenig beim Antreten, doch Bert hat Startpilot dabei, damit geht&#8217;s schneller. Ich muss unbedingt die Schraube vom Zünddeckel ausbohren und die Zündung nachstellen. Außerdem scheint das Ventilspiel doch bereits wieder etwas zu groß zu sein, aber besser zu viel als zu wenig. Das reicht bei den Temperaturen dann natürlich aus und sie springt nicht mehr auf den ersten Tritt an. Und auf den Zweiten auch nicht, und &#8230; naja, Startpilot hilft wie gesagt und wir fahren los. Bert fährt wieder voraus und rußt mich mit seinem Diesel ganz schön ein, aber toll mal im Hellen zu fahren. Auch wenn man nicht immer etwas sieht. Ganz schön übel was so ein Diesel bei Vollgas hinten raus würgt.</p>
<p>Ganz ohne den Einsatz von Zündöl kommen wir nach einer schönen Fahrt über die Dörfer an der Hütte an und es sind bereits einige andere Winterfahrer vor Ort. Ich erkenne eine Guzzi mit Hängetitten an deren Seite sich ein Ural Beiwagen schmiegt und noch einige andere Gespanne. Bert und ich steigen ab, gesellen uns zu den Anderen, die teilweise noch vom gestrigen Abend ein wenig gezeichnet sind. Die Party ging wohl doch noch länger.</p>
<p><a title="Holz machen" rel="lightbox[733]" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/holz_machen.jpg"><img style="float: right;" title="Holz machen" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/holz_machen-150x150.jpg" alt="Holz machen" width="150" height="150" /></a>Kurz darauf rollt ein Zeus Sidebike aus Luxemburg auf den Platz. Schönes Teil, aber teuer. Die Besitzer steigen aus, man kennt sich und wenn nicht, so lernt man sich eben kennen. Bert fragt den Besitzer des interessanten Gefährts ein wenig aus, ich stehe daneben und höre interessiert zu. Interessant beim Zeus Sidebike: Der Beiwagen kommt nicht hoch, und wenn es mal über die vordere Seite nach rechts kippt, ist das kein Problem &#8211; der Seitewagen setzt auf, das Antriebsrad verlässt den Boden und nichts passiert. Eine Ural oder anderes Gespann würde sich überschlagen. Und das kann nicht nur schmerzen, sondern ein Überschlag nach rechts, bei rechts montierten Beiwagen kann tödlich enden. Es ist nämlich ziemlich blöd, unter 350 Kilo Russenstahl begraben zu werden. Das Zeus Sidebike ist was dies und viele andere Dinge angeht technisch wirklich gut durchdacht. Ein weiterer Fahrer erzählt ebenfalls von seinem Sidebike, dass er lange Zeit als Autoersatz fuhr &#8211; scheint also eine echte Alternative zum Bürgerkäfig zu sein, wobei es mir schon wieder zu langweilig wäre &#8211; mal abgesehen vom Preis: Die Dinger laufen problemlos, fahren problemlos und sind dabei noch richtig komfortabel. Das ist aber nur etwas, wenn die Finger nicht ab und an mal ölig werden müssen. Aber dafür hat der Zeus Sidebike Lenker sicherlich noch ein Zweitmotorrad.</p>
<p>Bert hilft ein wenig beim Holz machen, das ist leider nichts für mich. Ich konnte noch nie gut mit einer Axt umgehen, obwohl ich bei World of Warcraft diverse Charaktere spiele, die mit Äxten hantieren. Aber da ist er eben &#8211; der Unterschied zwischen virtueller und Realität. Da ich niemanden verletzen will, gehe ich kurzerhand in die Hütte und schlürfe ein Bierchen. Das kann ich besser.</p>
<p>Später fahre ich dann noch kurz zur Tankstelle, Zigaretten für mich und für Uli und Magarete eine flasche Rotwein besorgen. Als kleines Dankeschön für den Schlafplatz und die Gastfreundschaft.</p>
<p>Über den Nachmittag hin treffen noch einige weitere Besucher ein. Der Grill wird mit ordentlich Fleisch bestückt, und die Hütte füllt sich zum Abend hin mit Leben. Das Feuer in der Mitte verbreitet eine angenehme Wärme, niemand muss frieren. Im Hintergrund dudelt von einer Anlage Musik. Alte Schlagerhits mischen sich mit durchaus modernerem Kram, irgendwie witzig. Es wird viel getrunken und gelacht, erzählt und philosophiert, Anekdoten machen die Runde. Sehr angenehme Atmosphäre.</p>
<p>Ein interessantes Gespräch habe ich mit einem anderen Besucher des Treffens, er erzählt mir von seiner Yamaha XJ 650 und das er sich in den Arsch beißen könnte, dass er sie nicht im Originallack gelassen hat, denn nur mit der Originallackierung steigt der Wert auf dem Gebrauchtmarkt in Zukunft wieder. Das bringt mich dazu meinen Plan meine XJ in rot zu lackieren nochmal zu überdenken. Vielleicht ist es wirklich besser sie einfach so zu lassen wie sie ist. Authentisch.</p>
<p><a title="Abends dann Party :-)" rel="lightbox[733]" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/wintertreffen_eifel_party.jpg"><img style="float: left;" title="Abends dann Party :-)" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/05/wintertreffen_eifel_party-150x150.jpg" alt="Abends dann Party :-)" width="150" height="150" /></a>Wir unterhalten uns weiter und ich bekomme noch eine wirklich schön Anekdote zu hören. Jeder kennt das: Wenn Parkplätze knapp sind, stellt man das Mopped halt irgendwo hin, wo es keinen stört, es aber auch keinen Autoparkplatz verschwendet. Selbst ich mache das so, aber leider gab es eine Stadt in Deutschland, die dieses tolerante Verhalten der Motorradfahrer nicht zu schätzen wusste und wo angefangen wurde Knöllchen wegen &#8220;Parken auf dem Gehweg&#8221; an die Zweiräder zu heften. Ganz schöne Sauerei. Aber wir Motorradfahrer sind ja als Querulanten bekannt und die Lösung dieses Problems war ganz einfach. Es wurde ein Termin am Wochenende ausgemacht, allen Zweiradfreunden in der Umgebung Bescheid gesagt und dann wurde am Samstag ab 7 Uhr morgens <span style="text-decoration: underline;">vorschriftsmäßigst</span> geparkt. Bei Parkplätzen die nur für zwei Stunden belegt werden durften, gab es einen fliegenden Wechsel und ein anderer Fahrer stellte sich in die Boxengasse. Dies wurde mehrere Tage wiederholt, bis die kleingeistige Stadtverwaltung ihre frevelige Tat eingestand und zusicherte die Motorradfahrer wieder ihren Mitmenschen gegenüber tolerant parken zu lassen. Es geht doch, warum denn nicht gleich so?</p>
<p>Der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte zählt übrigens nicht, deswegen liebe ich solche Anekdoten ja und die bekommst du nur auf Treffen zu hören. Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum ich immer so gerne auf Motorradtreffen fahre &#8211; es wird einfach viel gequatscht. Über Technik und Motorräder, über dies und das und es gibt immer ein paar lustige Geschichten zum mitnehmen.</p>
<p>Später unterhalte ich mich noch mit einem Harley Fahrer, der auf den ersten Blick ganz nett ist, dann aber einem Veranstalter des Treffens gegenüber zur Sprache bringt, er sei ein wenig der Meinung es handele sich nicht um ein richtiges Wintertreffen, weil es in einer Hütte stattfindet, blablabla. Es liegt einige Minuten echt böses Charma in der Luft und ich frage mich, warum er wenn er so eine harte Sau ist, nicht zum Elefantentreffen fährt? Da kann er sich ja gerne etwas beweisen.</p>
<p>Ich bin der Ansicht, dass es bei Wintertreffen &#8211; oder auch bei Motorradtreffen ganz allgemein &#8211; nicht darum geht den Larry zu machen. Mir geht&#8217;s darum Leute zu treffen, die möglicherweise einige meiner Ansichten und Leidenschaften teilen und natürlich auch um die Anreise und Rückfahrt, die ja auch Bestandteil des Treffens ist. Warum sollten die Veranstalter denn nicht auch bei einem Wintertreffen für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Ich meine, mal ganz im Ernst: Wer friert sich denn schon gerne den Allerwertesten ab?</p>
<p>Irgendwann später am Abend werde ich recht schnell müde, ich sage Bert Bescheid und wir düsen los. Die Ural läuft diesmal &#8211; nach dem Einsatz von ordentlich Zündöl &#8211; ohne Probleme. Zwanzig Minuten später sind wir bei Uli und Magarete. Vor dem Schlafengehen höre ich noch ein wenig Musik, halte jedoch nur einige Lieder von Tocotronic durch, bis mir die Augen zufallen.</p>
<p>Am nächsten Morgen gibt&#8217;s erstmal ein ordentliches Frühstück und danach machen wir uns wieder am Dieselprojekt zu schaffen und setzen das Hinterrad ein. Dann meint Uli, es wäre ja nicht schlecht, den Diesel mal laufen zu lassen, also packen er und Bert das Motörchen auf eine Hubkarre und karren ihn in den Hof. Schnell die Batterie anschließen und den E-Start mit dem Schraubenzieher überbrücken, doch irgendetwas stimmt nicht. Der E-Starter schafft es nicht den Kolben über die Kompression zu bringen. Nach fünfzehn Minuten Probiererei geben wir etwas enttäuscht auf. Schade, ich hätte gerne mal gehört, wie so ein Diesel ohne Auspuff klingt. Muss ein ganz schönes Gewitter sein.</p>
<p>Bevor wir zum Treffen fahren muss Bert noch sein Rücklicht richten, da hat es ihm leider das Blech durchvibriert und der Rücklichtträger ist nun klappbar. Mit Unterlegscheiben und neuen Muttern wird die Sache wieder fixiert, doch leider gibt&#8217;s noch irgendwo eine elektrische Ameise, denn das Bremslicht will nicht recht funktionieren. Durch die Vibrationen ist sicherlich ein Kabel gebrochen.</p>
<p>Kurz darauf melden sich Sven und Thomas aus dem Enfield Forum, die als Tagesbesucher zum Treffen gekommen sind. &#8220;Jetzt aber los!&#8221;, sagen wir uns und machen uns abfahrbereit, um den Samstag des Treffens zu genießen. Wobei ich bereits seit gestern überlege, ob ich nicht schon heute am späten Nachmittag zurück reise. Irgendwie vermisse ich Steffi und die Kinder und ich würde gerne noch den ganzen Sonntag in Ruhe mit ihnen verbringen. Außerdem bin ich ja Donnerstags schon angereist, da passt das ja schon irgendwie. Naja, mal sehen. Ich entscheide das spontan.</p>
<p>Auf dem Treffen begrüßen uns Thomas und Sven herzlich, schön ein paar Enfieldtreiber zu treffen. Auch der Yeti trudelt kurz darauf mit seiner Holden ein und wir gehen in die Hütte ein wenig quatschen. Lustig wird&#8217;s als Sven mal das Gespannfahren probieren möchte, also schwingt er sich kurzerhand auf Berts öliges Dieselross und eiert los. Es geht holperig vorwärts und ständig stützt er sich mit dem Fuß ab, weil er scheinbar denkt er würde umfallen &#8211; was bei einem Gespann natürlich nicht so ohne weiteres möglich ist. Dann versucht er eine Kurve zu fahren, nimmt dabei noch fast einen Busch mit, schafft es dennoch erfolgreich zu wenden, stoppt und steigt schwitzend ab: &#8220;Das ist nicht mein Ding&#8221;.</p>
<p>Der Yeti probiert es dann auch nochmal und kommt überraschenderweise sofort gut mit dem Gespann klar. Er fährt recht zügig los, dreht ein paar Kurven, wendet und fährt einige Male hin und her. Hier zeigt sich wieder, dass Gespannfahren wirklich nicht für Jeden etwas ist. Muss es ja auch nicht.</p>
<p>Kurz darauf kommen noch Uli und Magarete mit den Kindern vorbei, was mich sehr freut, denn ich habe beschlossen gleich die Biege zu machen und so kann ich mich nochmal herzlich Bedanken und Tschüss sagen. Dann mache ich es kurz und schmerzlos, drücke Bert meine übrig gebliebenen Essensmarken in die Hand, reiche allen die Hand und schwinge mich auf die Katjuscha. Provisorisch noch ein wenig Zündöl und ich rolle los. Ich gebe ordentlich Gas, denn es wird bald dämmern und ich möchte im hellen noch möglichst viel Strecke machen und wenn ich es schaffe den Großraum Köln/Bonn hinter mir lassen.</p>
<p>Ich nehme erstmal die Bundesstraße Richtung Euskirchen und entscheide mich dann spontan bis nach Köln auf der Autobahn zu fahren. Nur so kann ich noch einiges an Kilometern rausholen bis es dunkel wird. Bis ich zur Autobahn gelange genieße ich noch die Sonne, die zwar nicht den Körper, aber das Gemüt wärmt. Irgendwann schwenke ich auf die A1 Richtung Köln während es immer düsterer wird und sich der Himmel im Westen langsam dunkelrot färbt.</p>
<p>Als ich in Köln bin ist es dunkel und ich fahre spontan auf die A4 Richtung Olpe, stelle aber kurz darauf fest, dass es eine ganz schöne scheiß Idee ist. Ich werde weil ich so langsam bin und meine Beleuchtung auch nicht die Beste ist oft angehupt und die Autofahrer regen sich scheinbar über mich auf. Also verlasse ich in Overath entnervt die Dosenbahn und halte an einer Tankstelle, um zu fragen wie ich am schnellsten über die Bundesstraße Richtung Olpe komme. Ein netter Mann erklärt mir den Weg, es ist eigentlich ganz einfach.</p>
<p>Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht weiß: Es gibt Olpe zwei Mal. Einmal am Biggesee, wo ich eigentlich hin will, und einmal im Bergischen Land. Glücklicherweise hat mich der freundliche Herr nicht zur Bigge geschickt, sondern zu dem kleinen Kaff im Bergischen Land und so bin ich automatisch wieder auf die Strecke gekommen, die ich auf dem Hinweg gefahren bin. Und so finde ich durch diesen netten Zufall wieder zurück auf die Bundesstraße Richtung Wipperfürth.</p>
<p>Von dort aus geht es schnell. Ruckzuck bin ich in Halver und je näher ich dem Ziel, der Wohnung von Steffi komme, umso mehr ziehe ich am Kabel und schmeiße die Ural nur so um die Kurven. Gerade die Strecke von Halver über Brügge nach Lüdenscheid ist reizvoll. Es geht steil bergab und gibt einige nette Serpentinen.</p>
<p>Hinter Lüdenscheid fahre ich an der Lenne entlang, ebenfalls eine kurvenreiche Strecke und dann geht es hinter Werdohl noch einmal den Berg hoch, auch dies ist eine meiner Lieblingsstrecken und hinter Balve erwartet mich das Hönnetal, durch dessen bekannte Kurven ich die Ural mit einer zügigen Geschwindigkeit steuere. Dann geht es nur noch ein wenig gerade aus und ich erreiche Menden. Vom Adrenalin der letzten 40 Kilometer noch ganz berauscht entlade ich das Gespann und freue mich dann wieder bei meinen Lieben zu sein.</p>
<p>Nun ist es vorbei, mein erstes Wintertreffen und gleichzeitig mein erstes Treffen mit der Ural. Schön war&#8217;s. Mal wieder was neues, obwohl ich mir mehr Schnee gewünscht hätte. Aber eigentlich waren Hin- und Rückfahrt schon Abenteuer genug.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Schneehaufen, eine Hauptdüse und die Schwerkraft</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 13:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich Feierabend, also nichts wie raus auf den Parkplatz in die Kälte und rauf auf den Russenhobel. Nach ziemlich vielen "One Kick Only"s habe ich endlich einen laufenden Motor, doch was ist das? Mist, die Katjuscha läuft wieder nur auf einem Pott. Mit halber Leistung fahre ich vom Parkplatz vor die Firma, da ist eine Straßenlaterne und mit Licht schraubt es sich bekanntlich besser. Also erstmal die Hauptdüse losdrehen und die Schwimmerkammer entleeren, um dann in den Resten des Benzins mal wieder Spuren von Wasser zu finden. Das war ja einfach, doch nach dem Zusammenbau des Vergasers immer noch keine Besserung.

Meine nach Benzin stinkenden duftenden behandschuhten Hände fummeln den Dell`Orto nochmal auseinander und ich schau mir die Hauptdüse an. Mist, zu dunkel hier, ich geh mal da rüber zu der Lampe auf dem schneebedeckten Rasen. So jetzt ist es besser. Ich drehe die Hauptdüse in den Fingern und schaue, ob ich Eisreste oder Dreck erkennen kann und plötzlich gleitet mit das Ding aus den kalten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/0ab8d932ec8a44d4848404cf0ed7dd1b" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Endlich Feierabend, also nichts wie raus auf den Parkplatz in die Kälte und rauf auf den Russenhobel. Nach ziemlich vielen &#8220;One Kick Only&#8221;s habe ich endlich einen laufenden Motor, doch was ist das? Mist, die Katjuscha läuft wieder nur auf einem Pott. Mit halber Leistung fahre ich vom Parkplatz vor die Firma, da ist eine Straßenlaterne und mit Licht schraubt es sich bekanntlich besser. Also erstmal die Hauptdüse losdrehen und die Schwimmerkammer entleeren, um dann in den Resten des Benzins mal wieder Spuren von Wasser zu finden. Das war ja einfach, doch nach dem Zusammenbau des Vergasers immer noch keine Besserung.</p>
<p>Meine nach Benzin <span style="text-decoration: line-through;">stinkenden</span> duftenden behandschuhten Hände fummeln den Dell`Orto nochmal auseinander und ich schau mir die Hauptdüse an. Mist, zu dunkel hier, ich geh mal da rüber zu der Lampe auf dem schneebedeckten Rasen. So jetzt ist es besser. Ich drehe die Hauptdüse in den Fingern und schaue, ob ich Eisreste oder Dreck erkennen kann und plötzlich gleitet mit das Ding aus den kalten Fingern und fällt runter, mitten in einen halben Meter hohen Schneehaufen. Verdammte Scheiße! Ich fange ungefähr da an zu graben, wo ich den Einschlag der Hauptdüse vermute, doch auch als ich auf dem Rasen ankomme finde ich nichts, nur Katzenkacke. Lecker. Also grabe ich tiefer in den Haufen &#8211; in den aus Schnee &#8211; hinein, streiche mit den Händen immer wieder über das abgetragene eiskalte Material. Nichts.</p>
<p>Ein Arbeitskollege, der ebenfalls gerade Feierabend macht, kommt vorbei und fragt was ich da mache. &#8220;<em>Na meine Hauptdüse suchen, was denn sonst?</em>&#8220;, erkläre ich ihm. Fragende Blicke, woraufhin ich ihm kurz die unbedingte Notwendigkeit dieses Kleinteils zum Betrieb eines Motorrads erläutere. Er versteht meine Lage und hilft mir beim Suchen. Gemeinsam durchwühlen wir den Schneehaufen während ich ihm näher beschreibe, wonach wir überhaupt schauen müssen. &#8220;<em>Ungefähr einen Zentimter groß, aus Messing, rund, kann eingeschraubt werden</em>&#8220;, erkläre ich. Das mit der Katzenkacke erwähne ich nicht. Die ist eh gefroren und wird von Nicht-Katzenhaltern für Dreck gehalten. Aber ich weiß eben wie das aussieht &#8211; sehe ich jeden Tag im Katzenklo. Und der Schneehaufen wird immer kleiner, das kann doch nicht sein, verdammt! Mein Kollege durchsiebt mit seinen Fingern nochmal den bereits untersuchten Schnee. Hoffentlich stoßen wir nicht auch noch auf gelben Schnee, das wäre jetzt die Krönung.</p>
<p>&#8220;<em>Ich hab sie!</em>&#8220;, ruf mein Kollege auf einmal und er reckt die Hauptdüse wie eine Siegermedaille in die Höhe. Ich danke ihm voller Erleichtung für seine Hilfe während er die Düse vorsichtig auf meine Handfläche legt und ich bejahe die darauf folgende Nachfrage, ob ich nun alleine klar komme. Wir verabschieden uns, dann gehe ich zurück in die Firma und spüle das kleine Teil aus Messing mit warmem Wasser ab und befreie es so von Schmutz und Schnee. Noch ein wenig mit gespitzten Lippen durchpusten und abtrocknen und wieder ab in die Kälte. Dort schraube ich den Vergaser wieder zusammen, trete die Ural ins Leben und &#8211; oh Wunder &#8211; sie läuft auf beiden Töpfen. Jetzt aber nichts wie nach Hause.</p>
<p>Was habe ich gelernt? Benzindurchtränkte Unterziehhandschuhe sind nicht griffig, die Schwerkraft ist manchmal ein echt fieser Hund und gefrorene Katzenkacke sieht aus wie Dreck.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Werkzeug das gebraucht wird, liegt immer in der Garage</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 16:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja, da hast du den ganzen Seitenwagen voll mit Werkzeug und Ersatzteilen und dennoch: Genau das Werkzeug das gerade gebraucht wird liegt wo? Natürlich! In der Garage. Bewahrheitet hat sich diese Theorie leider heute morgen, als mir wie bereits erwartet der Gleitstein der Gasgriffkette an der Ural in zwei Teile gebrochen ist. Ich hatte den Gleitstein umarbeiten müssen, damit der Einzelgaszug mit Verteiler passte. Allerdings bin ich bei der Bastelei an dem kleinen Metallteil etwas grob vorgegangen, so dass das Material etwas zuviel gelitten hat und irgendwann brechen musste. Ich habe es dennoch eingebaut und mir eine Ersatzkette samt Gleitstein in den Seitenwagen gelegt, um bei der Aufgabe des umgearbeiteten Teils schnell wieder auf der Straße zu sein.

Als dann heute morgen endlich das verhuddelte Teil mit einem leisen Knacken das zeitliche segnet, denke ich noch: "Kein Problem, hast ja Ersatz dabei". Der Plan ist einfach: Gasgriff zerlegen und den Lötnippel des Bowdenzugs so zurechtfeilen, so dass er i]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/37974f79a9c6441abda04995f8222a68" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Tja, da hast du den ganzen Seitenwagen voll mit Werkzeug und Ersatzteilen und dennoch: Genau das Werkzeug das gerade gebraucht wird liegt wo? Natürlich! In der Garage. Bewahrheitet hat sich diese Theorie leider heute morgen, als mir wie bereits erwartet der Gleitstein der Gasgriffkette an der Ural in zwei Teile gebrochen ist. Ich hatte den Gleitstein umarbeiten müssen, damit der Einzelgaszug mit Verteiler passte. Allerdings bin ich bei der Bastelei an dem kleinen Metallteil etwas grob vorgegangen, so dass das Material etwas zuviel gelitten hat und irgendwann brechen musste. Ich habe es dennoch eingebaut und mir eine Ersatzkette samt Gleitstein in den Seitenwagen gelegt, um bei der Aufgabe des umgearbeiteten Teils schnell wieder auf der Straße zu sein.</p>
<p><a title="Der Übeltäter: Gasgriffkette mit Gleitstein (Foto von der Ural-Zentrale.de)" rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/01/gasgriffkette.jpg"><img style="float: right;" title="Gasgriffkette mit Gleitstein by Ural-Zentrale.de" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/01/gasgriffkette-150x150.jpg" alt="Gasgriffkette mit Gleitstein by Ural-Zentrale.de" width="150" height="150" /></a>Als dann heute morgen endlich das verhuddelte Teil mit einem leisen Knacken das zeitliche segnet, denke ich noch: &#8220;Kein Problem, hast ja Ersatz dabei&#8221;. Der Plan ist einfach: Gasgriff zerlegen und den Lötnippel des Bowdenzugs so zurechtfeilen, so dass er in den ungeänderten Originalgleitstein passt &#8211; hätte ich übrigens sofort so machen sollen &#8211; zusammenbauen, fertig. Also Werkzeug raus, Lenkerstulpe ab und ran an den Feind. Alles kein Problem, bis ich dann zum Arbeitsschritt komme, wo ich eine Feile brauche. Und wo liegt die? Huch! In der Garage. Auf der Werkbank. Wo auch sonst? Ich habe einfach vergessen die ins Bordwerkzeug zu legen. Ich versuche dann das Blei des Lötnippels mit meinem Taschenmesser abzuschälen, das funktioniert auch, aber der Materialabtrag ist derart gering, dass ich vermutlich noch bis zum Abend brauche. Nee, das funktioniert nicht.</p>
<p>Dann die Erleuchtung: 5 Gehminuten von hier ist doch ein ATU Laden und ein Hellweg Baumarkt. Also verstaue ich Werkzeug und Teile im Seitenwagen und laufe los. Wer mal eine Metallfeile braucht: Bei ATU gibt es sowas nicht, aber im Baumarkt. Wenn man denn dann die richtige Abteilung findet. Warum sind Baumärkte eigentlich entgegen jeglicher praktischen Logik sortiert?</p>
<p>Ein kleines Metallfeilenset im Gepäck gehe ich dann zurück zur Ural und feile den Lötnippel am Bowdenzug rundherum ein wenig ab, bis er passt. Leider lässt sich der Zug nur in den Gleitstein einhängen, wenn die Züge unten am Schieber der Vergaser ausgehangen werden, also entferne ich noch die Schieber, hänge die Züge aus und kann dann den Zug oben so weit aus der Armatur schieben, dass ich den Lötnippel problemlos <span style="text-decoration: line-through;">durch die Lasche</span> in den Gleitstein drücken kann. Dann noch die Kette wieder am Gasgriff montieren, alles zusammenbauen, Schieber wieder in die Dell`Ortos, Zuglänge und Standgas synchron einstellen, danach kann ich endlich wieder Gas geben. Zum Schluss montiere ich Spiegel und Lenkerstulpe und fahre zur Arbeit.</p>
<p>Tja, was soll ich noch sagen? An einer Feile wird es nächstes Mal nicht scheitern, aber vermutlich an irgendeinem anderen exotischen Werkzeug, dass nicht Bestandteil meines umfangreichen Bordwerkzeugs ist. Vielleicht packe ich doch besser mal alles ein, was ich so finden kann&#8230; im Seitenwagen ist ja Platz. Aber vermutlich wird das auch nicht helfen, denn es bleibt dabei: Das Werkzeug das gebraucht wird, liegt immer in der Garage.</p>
<p>Habe ich eigentlich schon die Geschichte erzählt, wo mir die Hauptdüse des rechten Vergasers in einen 50 Zentimeter hohen Schneehaufen gefallen ist? Könnte ein Klassiker werden&#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eis im Vergaser</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 14:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Beschraubung der Ural verlief gestern recht erfolgreich. Der alten Nassluftfilter wurde gegen einen Trockenluftfilter  getauscht, die neuen Bowdenzüge von Kupplung und Gas frieren nun nicht mehr ein, die Beiwagenleuchten funktionieren nun auch in Rechtskurven, die Bremse hat nach Einstellung diesen Namen endlich auch verdient, die 9Ah Gelbatterie im Kofferraum hat die erste Nacht bei -15° überlebt.

Und gar nicht so einfach war es, viele Kleinigkeiten haben mich aufgehalten. Ich musste den original Russengasgriff umstricken, weil der neue Zug ein Einzelzug mit Verteiler ist. Dann hatte sich die Endhülse des alten Zugs in der Stellschraube des linkischen Vergasers derart eingenistet, dass ich diese ausbohren musste. Und noch viele andere Kleinigkeiten, einfach zeitraubend und nervig. Es wäre also schön gewesen, wenn ich heute einfach mal ohne Probleme vom Hof hätte fahren können. Hätte...

Doch leider entschließt sich die Ural nach mehrfach unendlichen Kickversuchen kurzfristig dazu, nur auf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/5809e0d0ad4646bba27858d6ce096d0a" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Die Beschraubung der Ural verlief gestern recht erfolgreich. Der alten Nassluftfilter wurde gegen einen Trockenluftfilter  getauscht, die neuen Bowdenzüge von Kupplung und Gas frieren nun nicht mehr ein, die Beiwagenleuchten funktionieren nun auch in Rechtskurven, die Bremse hat nach Einstellung diesen Namen endlich auch verdient, die 9Ah Gelbatterie im Kofferraum hat die erste Nacht bei -15° überlebt.</p>
<p>Und gar nicht so einfach war es, viele Kleinigkeiten haben mich aufgehalten. Ich musste den original Russengasgriff umstricken, weil der neue Zug ein Einzelzug mit Verteiler ist. Dann hatte sich die Endhülse des alten Zugs in der Stellschraube des linkischen Vergasers derart eingenistet, dass ich diese ausbohren musste. Und noch viele andere Kleinigkeiten, einfach zeitraubend und nervig. Es wäre also schön gewesen, wenn ich heute einfach mal ohne Probleme vom Hof hätte fahren können. <em>Hätte</em>&#8230;<span id="more-713"></span></p>
<p>Doch leider entschließt sich die Ural nach mehrfach unendlichen Kickversuchen kurzfristig dazu, nur auf einem Zylinder zu laufen, der rechte Krümmer bleibt eisekalt. Mit Choke allerdings läuft er gelegentlich mit. Also erstmal die Zündkerze raus, die rabenschwarz vom Choke ist. Sicherheitshalber tausche ich sie gegen eine Neue und prüfe danach den Zündfunken. Funken tut&#8217;s, was kann es dann sein? Richtig: Gemisch. Also die Schwimmerkammer des Dell`Ortos auf und was finde ich da? Einen dicken Klumpen Eis. Gut, das kann ja auch nicht funktionieren, also raus mit dem Mist, säubern, wieder zusammenschrauben und nach einigen Kickversuchen werde ich mit zwei laufenden Zylindern belohnt. Aber irgendwie läuft sie immernoch wie ein Sack Schrauben und schon nach 500 Metern Fahrt häng der rechte Zylinder am Gas und geht nicht mehr zurück in den Leerlauf, worauf hin ich den Schlüssel drehe und mich auf einen Parkplatz ausrollen lasse.</p>
<p>Mein erster Gedanke ist, dass vielleicht der Gaszug hängt, aber bei näherer Begutachtung sehe ich, dass der Schieber des Vergasers selbst hängt. Also öffne ich den Vergaser erneut, nur diesmal oben und ziehe den Schieber mit einiger Kraft heraus, denn er ist festgefroren. Ich wische den Schieber mit einem Lappen ab und besprühe ihn mit MoS² Öl und befreie ihn danach vom überflüssigen Öl. Dann schau ich in den Vergaser und finde noch mehr Eisstückchen, die ich mit den Fingern und dem Tuch entferne. Nach dem Einsetzen des Schiebers und dem Montieren des Deckels fahre ich weiter. Mal sehen, wie sie jetzt läuft. Besser, aber immer noch nicht besonders und nach 3 Kilometern hängt der Schieber schon wieder.</p>
<p>Also fahre ich wieder rechts ran und öffne den Vergaser nochmal. Immer noch Eis, wo kommt das nur her, ich hatte doch alles weggewischt? Ich löse die Klemmschellen des Verbindungsgummis zum Luftfilter und entlarve den Übeltäter, das Gummirohr ist innen mit einigen Eispartikeln besetzt. Ich sprühe WD40 durch und wische es mit einem Tuch sauber. Dann montiere ich alles wieder, reguliere den Leerlauf noch neu ein und fahre weiter.</p>
<p>Endlich: Sie läuft jetzt richtig gut und ich schaffe die verbleibenden 8 Kilometer bis zur Arbeit ohne Probleme. Ich bin ja gespannt, wie sie heute Abend laufen wird. Nächste Woche will ich zum Wintertreffen in die Eifel, bis dahin muss sich die Russin noch ein wenig bewähren, die MZ scheidet ja leider aus. Ich fahre morgen besser nochmal in die Garage und nehm mir die Vergaser nochmal zur Brust. Außerdem muss ich das Hinterrad noch wechseln, der Reifen ist runter.</p>
<p>Übrigens: Zweieinhalb Stunden für 15 Kilometer. Da hätte ich auch laufen können. ;-)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Motorradfahren bei minus 21 Grad</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/motorradfahren-bei-minus-21-grad/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 15:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<category><![CDATA[batterie]]></category>
		<category><![CDATA[defekt]]></category>
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		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich Motorrad fahre bin ich auch Winterfahrer. Da ich aber noch nicht so lange Motorradfahrer bin, kam ich noch nie in den "Genuss" eines echten Winters, denn die Temperaturen waren die letzten Jahre mit den Jetzigen absolut nicht vergleichbar. Vor einigen Tagen war es hier in Balve - 21° und leider musste ich feststellen, dass der Auspruch eines anderen Winterfahrers aus dem Enfield Forum zutrifft: Im Winter geht alles hinnig was angeschlagen ist.

Zuerst hatte ich massive Zündprobleme bei der Ural was daran lag, dass die verbastelte Entenspule an den Spulenanschlüssen nicht dicht waren, da die Gummiüberzieher einfach zu groß waren. Ich brauchte nur in die Nähe der Spule zu kommen und bekam eine gewischt. Kerzenstecker erwähne ich gar nicht erst. Aber da bietet der Zubehörhandel ja diverse Abhilfen: Flugs eine Chinesenspule und NGK Stecker und neue Zündkabel bestellt und siehe da, es funkt nur noch da wo es soll. Und der Zündfunken ist zudem noch wesentlich kräftiger.

Nächstes Problem wa]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/131325a5a79d4fb7a0e67a1bfb0cf534" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Seit ich Motorrad fahre bin ich auch Winterfahrer. Da ich aber noch nicht so lange Motorradfahrer bin, kam ich noch nie in den &#8220;Genuss&#8221; eines echten Winters, denn die Temperaturen waren die letzten Jahre mit den Jetzigen absolut nicht vergleichbar. Vor einigen Tagen war es hier in Balve &#8211; 21° und leider musste ich feststellen, dass der Auspruch eines anderen Winterfahrers aus dem Enfield Forum zutrifft: Im Winter geht alles hinnig was angeschlagen ist.<span id="more-709"></span></p>
<p>Zuerst hatte ich massive Zündprobleme bei der Ural was daran lag, dass die verbastelte Entenspule an den Spulenanschlüssen nicht dicht waren, da die Gummiüberzieher einfach zu groß waren. Ich brauchte nur in die Nähe der Spule zu kommen und bekam eine gewischt. Kerzenstecker erwähne ich gar nicht erst. Aber da bietet der Zubehörhandel ja diverse Abhilfen: Flugs eine Chinesenspule und NGK Stecker und neue Zündkabel bestellt und siehe da, es funkt nur noch da wo es soll. Und der Zündfunken ist zudem noch wesentlich kräftiger.</p>
<p>Nächstes Problem war dann, dass die Originalzündspule eigentlich unter dem Zündungsdeckel sitzt. Die Zündkabel kommen an der Seite heraus und laufen durch zwei Gummidichtungen, die den Raum unter dem Deckel gegen Feuchtigkeit abdichten. Tja, diese Dichtungen fehlten natürlich. Bei Kälte gefror also alles unter dem Zündungsdeckel und das führte auch wieder zu Zündaussetzern. Nur gut, das ich ein alter Trickser bin und weiß, das WD40 Feuchtigkeit verdrängt. Also durchs Loch ordentlich Sprühöl &#8211; ich nenne es seitdem Zündöl &#8211; und es tut wieder. Das ich diese Prozedur gelegentlich wiederholen musste, versteht sich wohl von selbst.</p>
<p>Dann gab bei den Extremtemperaturen die Batterie der Ural mehrfach auf und die beschädigten Außenhüllen der Bowdenzüge ließen die eingedrungene Feuchtigkeit gefrieren. Also froren Kupplungs und Gaszüge komplett ein und das teilweise sogar während der Fahrt. Kochendes Wasser hilft, sorgt aber dummerweise für noch mehr Feuchtigkeit. Irgendwann hatte ich dann einfach die Schnauze voll und stellte die Ural in die Garage und gab eine Teilebestellung auf. Neue Bowdenzüge und Teile um die Zündung endlich dicht zu kriegen.</p>
<p>Ich habe schließlich ja noch die MZ, die auch ohne Probleme beim dritten Kick ansprang, obwohl sie zwei Wochen in der Garage gestanden hatte. Und nein, ich habe keine Garagenheizung also dachte ich, die Batterie der MZ würde den Temperaturen trotzen, doch leider leider&#8230; das ich kürzlich mal das Licht angelassen hatte rächte sich. Abends war die Batterie zu schwach. Das aber konnte ich erst feststellen, nachdem ich einen Liter kochendes Wasser über den unteren Motorblock geschüttet hatte, weil das Getriebeöl eingefroren war und der Kickstarter nicht griff. Festgefroren. Also habe ich auch die MZ stehen lassen, um mir am nächsten Morgen eine niegelnagelneue Gelbatterie (Schnäppchen! Nur 40 statt 80 Euro) zu kaufen. Nach deren Einbau wurde ich wieder mit einer problemlosen Zündung beglückt.</p>
<p>Bis heute Morgen. Ich fahre aus der Garage, lege den Leergang ein und will gerade absteigen und die Maschine aufbocken, als es ein mehrfach krachendes Geräusch gibt und der Motor abstirbt. Ich wusste sofort, dass das was Fieses war und tatsächlich: Der Motor ist fest, was mit großer Wahrscheinlichkeit daran liegt, dass es das untere Nadellager des Pleuls zerlegt hat. Lecker. Der Motor ist im Ersatzteilhimmel.</p>
<p>Nun habe ich heute halt mal Urlaub und schraube seit dem die bestellten Teile an die Ural. Die neue Batterie hat auch schon ihren Platz im Beiwagen gefunden. Ob sie sich mit dem Laderegler verträgt? Mal sehen. Ich bin dann wieder in der Garage.</p>
<p>Habe ich eigentlich erwähnt, dass es auf dem Motorrad arschkalt ist bei -21 Grad? Zumindest wenn man ein Motorrad hat, das funktioniert&#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bis zum nächsten Jahr</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/frohe-weihnachten-wuenscht-das-motorrad-blog/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 19:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[ural]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeit ist getan, die Geschenke fast verpackt, der Weihnachtsbaum ist geholt, das Foto für Dennis ist auch noch dabei rausgesprungen, jetzt werde ich die nächsten Tage genießen und mich hoffentlich von diesem turbulenten Jahr ein wenig erholen.

Und turbulent war es wirklich: Viele Kilometer, viele Treffen, viele nette Leute, viel Öl, viel Schrauberei, zwei neue Motorräder und eine neue Freundin. Ich glaube das mache ich nächstes Jahr wieder so. Naja, bis auf das mit der Freundin natürlich.

Euch Allen eine gute Zeit und denkt immer daran: Motorräder sind cooler als Autos.



Frohes Fest und guten Rutsch!

(zum vergrößern bitte klicken)


 

Wir lesen oder sehen uns im Jahr 2009!

Marc]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeit ist getan, die Geschenke fast verpackt, der Weihnachtsbaum ist geholt, das <a href="http://www.moppedblog.de/2008/12/19/afk-weihnachtsbaum-kaufen/">Foto für Dennis</a> ist auch noch dabei rausgesprungen, jetzt werde ich die nächsten Tage genießen und mich hoffentlich von diesem turbulenten Jahr ein wenig erholen.</p>
<p>Und turbulent war es wirklich: Viele Kilometer, viele Treffen, viele nette Leute, viel Öl, viel Schrauberei, zwei neue Motorräder und eine neue Freundin. Ich glaube das mache ich nächstes Jahr wieder so. Naja, bis auf das mit der Freundin natürlich.</p>
<p>Euch Allen eine gute Zeit und denkt immer daran: Motorräder sind cooler als Autos.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: large;">Frohes Fest und guten Rutsch!</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/ural_frohe_weihnachten.jpg"><img class="size-medium wp-image-664 aligncenter" title="Frohe Weihnachten mit Ural" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/ural_frohe_weihnachten-300x225.jpg" alt="Frohe Weihnachten mit Ural" width="300" height="225" /><br /></a><span style="font-size: x-small;">(</span><a rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/ural_frohe_weihnachten.jpg"><span style="font-size: x-small;">zum vergrößern bitte klicken</span></a><span style="font-size: x-small;">)</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-small;"><br />
 </span></p>
<p style="text-align: center;">Wir lesen oder sehen uns im Jahr 2009!</p>
<p style="text-align: center;">Marc</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mit der Ural bei der Premiere der aktuellen DVD der 2radkamele</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 17:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[bericht]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[mopeten.tv]]></category>
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		<category><![CDATA[ural]]></category>
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		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten Freitag war ich auf einer schönen Veranstaltung in Düsseldorf, der Premierenvorstellung der aktuellen DVD der 2radkamele, zu der die drei Reisenden und Mopeten.TV geladen hatten. Die Wetterverhältnisse waren kalt, aber sonst im Rahmen, also schnappte ich mir die Ural und brezelte kurzerhand die 100 Kilometer über die Bahn gen Düsseldorf Bilk. An der Autobahnausfahrt durfte ich dann noch zwanzig Minuten im Stau stehen, bis ich schließlich den Veranstaltungsort erreichte.

Gut gefüllt war es, ich schätze so rund 120 Personen oder sogar noch mehr, wobei der Eintrittspreis recht human war, denn für 10 Euro gab's den ganzen Abend Freigetränke, was ich leider nicht wirklich ausnutzen konnte, da ich am Selbigen noch zurück wollte. Gut, Gespann nix umfall, aber meine Pappe wollte ich dann doch noch behalten. Obwohl... den Autoführerschein könnte ich ruhig eine Weile abtreten... vielleicht wäre das ja verhandelbar.

Wer die 2radkamele nicht kennt, das sind Laurens, Georg, Frank und sein Sohn ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/b71809f1efe44390bc1c6f34f690a71f" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Letzten Freitag war ich auf einer schönen Veranstaltung in Düsseldorf, der Premierenvorstellung der aktuellen DVD der 2radkamele, zu der die drei Reisenden und Mopeten.TV geladen hatten. Die Wetterverhältnisse waren kalt, aber sonst im Rahmen, also schnappte ich mir die Ural und brezelte kurzerhand die 100 Kilometer über die Bahn gen Düsseldorf Bilk. An der Autobahnausfahrt durfte ich dann noch zwanzig Minuten im Stau stehen, bis ich schließlich den Veranstaltungsort erreichte.<span id="more-645"></span></p>
<p>Gut gefüllt war es, ich schätze so rund 120 Personen oder sogar noch mehr, wobei der Eintrittspreis recht human war, denn für 10 Euro gab&#8217;s den ganzen Abend Freigetränke, was ich leider nicht wirklich ausnutzen konnte, da ich am Selbigen noch zurück wollte. Gut, Gespann nix umfall, aber meine Pappe wollte ich dann doch noch behalten. Obwohl&#8230; den Autoführerschein könnte ich ruhig eine Weile abtreten&#8230; vielleicht wäre das ja verhandelbar.</p>
<p>Wer die 2radkamele nicht kennt, das sind Laurens, Georg, Frank und sein Sohn Arthur. Zu dritt oder zu viert reisen sie in Etappen von ein bis zwei Monaten im Jahr durch Afrika. Der Langsame sieht mehr, und so sind auch meist die Tagesetappen von ungefähr 150 Kilometern recht kurz gehalten. Ein schönes Konzept wie ich finde, zumal dies den Vorteil bietet, nicht für eine lange Zeit komplett aus seinem Leben in der Heimat aussteigen zu müssen.</p>
<p>Als ich endlich im Warmen war und mich meiner zwiebelschichtartigen Kleidung entledigt hatte, bin ich sofort über Stephan, Sven und Meffi von Mopeten.TV gestolpert, die mich überrascht begrüßten. Stephan hatte nicht gedacht, dass ich bei der Kälte wirklich kommen würde, aber hey &#8211; wofür habe ich den Russen denn sonst? Und jetzt mit den Lenkerstulpen, gefüttert mit dem Fell toter Teddybären, ist das auch kein großes Problem mehr.</p>
<p>Bevor wir uns einen Sitzplatz suchten musste aber erstmal ein Becks her, wir sind ja nicht zum Spaß hier, sondern zum Vergnügen. Im geräumigen Innenraum der Firma Syrius waren Bänke aufgebaut, an der Wand vorne hing eine große Leinwand, die von einem Beamer erleuchtet wurde. Nach einiger Wartezeit und unterhaltsamen Überbrückungserzählungen von Laurens ging es dann endlich los.</p>
<p>Schöne Bilder, ein loser roter Faden, der immer wieder interessante Einzelgeschichten aufgreift und ein feiner Humor zeichnen die DVD &#8220;The real way down&#8221; aus, gelegentlich unterbrochen durch Interviewbeiträge, in welchen die Drei retrospektieren. Natürlich hervorragend geschnitten (nämlich von Stephan) und mit einer angenehmen Sprecherstimme und Musik unterlegt. Mir hat besonders gefallen, dass die Geschichte nicht so reißerisch daher kommt, sondern sehr ruhig und mit Bedacht, manchmal mit einem Augenzwinkern und dem Blick auf das Detail gerichtet. Durchweg empfehlenswert und am Ende durch begeisterten Applaus gewürdigt.</p>
<p>In Kürze kann die DVD übrigens auch bei Polo erstanden werden, die Bestellung über die <a title="2radkamele - the real way down" href="http://www.2radkamele.de">Homepage der 2radkamele</a> ist aber ebenso möglich. 15 Euro müssen dafür den Besitzer wechseln, das finde ich aber nicht zuviel für 60 Minuten DVD.</p>
<p>Später auf der Rückfahrt musste ich übrigens noch den ADAC um einen Transport mit dem Schandkarren bitten, da irgendwo auf der A1 die Gasannahme zu Zündaussetzern führte. Dieser scheiß Kondensator, diese verbastelte Dreckskarre. Endlich die Zündspule, die Anschlüsse und die Kabel im Griff, aber sobalds unterm Zünddeckel feucht wird, immer noch Probleme. Muss ich unbedingt wetterfest kriegen und den Kondensator wechseln, aber dazu leider erst die vergnatzte russische Butterschraube des Zündungsdeckels ausbohren. Aber das ist eine andere Geschichte, die noch erzählt werden will.</p>
<p>Halb vier war ich Zuhause.</p>
<p>Schön war&#8217;s trotzdem.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Alea iacta est, wir jauchen sie schwarz matt</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/wir-lackieren-die-ural-schwarz-matt/</link>
		<comments>http://www.das-motorrad-blog.de/wir-lackieren-die-ural-schwarz-matt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 12:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[lackierung]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzmatt]]></category>
		<category><![CDATA[ural]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem 300 Personen an der Abstimmung zur neuen Farbgebung der Ural teilgenommen haben, ist nun endlich ein signifikantes Ergebnis erreicht. 37 Prozent der Stimmen gehen an die Farbvariante "Ratstyle Black", sprich: Schwarz matt ist die Haselnuss.

Meine Präferenz war eigentlich "Desert Deluxe", aber so sei es denn, ich werde jetzt eine Woche Urlaub einreichen und mich in meine Garage verkriechen. Nachdem die Gabel der MZ wieder ganz ist, gehts dann an die Belackung der Ural. Also alle Teile abbauen, alten Lack runter, Rost entfernen, Spachteln, Grundieren, Lacken, Finish. Ein Haufen Arbeit, aber ich denke das Metall wird's mir danken.

Die Farben bestelle ich übrigens beim Online Shop von LS Chemie, wo es Sprühdosen recht günstig zu kaufen gibt - ein Tipp von meinem Vater. Leider führen die keinen Klarlack in seidenmatt, den muss ich woanders bestellen. Aber Haftgrund und Jauche gibt's da wirklich günstig.

Achja... Danke, dass so wenig für "Denim Blue" gestimmt haben, das fand ich nämlich sel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem 300 Personen an der Abstimmung zur neuen Farbgebung der Ural teilgenommen haben, ist nun endlich ein signifikantes Ergebnis erreicht. 37 Prozent der Stimmen gehen an die Farbvariante &#8220;Ratstyle Black&#8221;, sprich: Schwarz matt ist die Haselnuss.</p>
<p>Meine Präferenz war eigentlich &#8220;Desert Deluxe&#8221;, aber so sei es denn, ich werde jetzt eine Woche Urlaub einreichen und mich in meine Garage verkriechen. Nachdem die Gabel der MZ wieder ganz ist, gehts dann an die Belackung der Ural. Also alle Teile abbauen, alten Lack runter, Rost entfernen, Spachteln, Grundieren, Lacken, Finish. Ein Haufen Arbeit, aber ich denke das Metall wird&#8217;s mir danken.</p>
<p>Die Farben bestelle ich übrigens beim Online Shop von <a title="Farbdosen" href="http://www.ls-chemie.com/">LS Chemie</a>, wo es Sprühdosen recht günstig zu kaufen gibt &#8211; ein Tipp von meinem Vater. Leider führen die keinen Klarlack in seidenmatt, den muss ich woanders bestellen. Aber Haftgrund und Jauche gibt&#8217;s da wirklich günstig.</p>
<p>Achja&#8230; Danke, dass so wenig für &#8220;Denim Blue&#8221; gestimmt haben, das fand ich nämlich selbst irgendwie ein bischen Scheiße.</p>
<p>Und: Ich dokumentiere die Lackierung natürlich.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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