Hier stünde normalerweise ein schönes Bild. ;-)

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Die Twitaly Tour 2.0(09) – der Tourbericht

Tag 1 – Die Anreise

Kurz bevor es Mittag wird verabschiede ich mich von Steffi und fahre mit der XJ noch ein wenig sorgenvoll, ob die Bremsen auch halten, zu meiner Garage. Ich hatte mir alle benötigten Sachen bereits zurechtgelegt und beginne mit dem Packen. Die Packsäcke sind schnell mit den notwendigen Utensilien gefüllt und auch die Koffer füllen sich ohne Probleme mit Kleidung und Campingzeug. Ich befestige die Koffer am Halter und schnalle danach die Packsäcke auf die XJ. Die Koffer sichere ich wie immer mit Spannriemen – ich vertraue dem über 20 Jahre alten Plastik nicht mehr so ganz – und die Packsäcke werden mit einer Gepäckspinne und noch zwei weiteren flexibelen Spanngurten gesichert. (weiterlesen …)

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Zurück aus Italien, Berichte und Fotos folgen [Update 4]

Twitaly - Motorradtour 2.0Ich bin zurück aus Italien, der Alltag hat mich schon beinnahe wieder, doch von den vielen Eindrücken während der Tour kann ich sicherlich noch lange zehren.

Wie geht’s nun weiter?

Ich werde natürlich die Tour detailliert beschreiben und meine Fotos online stellen. Wir wollen auch versuchen die Twitter Tweets der Twitaly Tour zu archivieren und anhand einer Zeitleiste darzustellen, das dauert aber noch ein wenig, weil wir hier noch nach brauchbaren Tools suchen.
Patrick hatte einen GPS Logger am laufen, auf die Ergebnisse des GPS loggings bin ich schon sehr gespannt.
Da Stephan wärend der Tour viel gefilmt hat, werden wohl 2 Folgen für Mopeten.TV mit sicherlich tollen  Bildern entstehen.
Das alles wird natürlich noch ein wenig dauern.

Mein erstes Fazit zu unserer Tour lautet: Absolut genial!

[Update]

Wer übrigens alle Twittertweets in chronologischer Abfolge nochmal nachlesen möchte, der klickt mal bitte auf den folgenden Link: http://www.codemonster.de/twitaly/

[Update 2]

Meine Bilder sind hochgeladen: Bildergallerie aufrufen.

[Update 3]

Patrick hat eine erste Auswertung des GPS Loggings auf Twitter veröffentlicht. Interessant: http://twitpic.com/a9mfp/full

[Update 4]

Bei Mopeten.TV gibt’s nun einen netten kurzen Trailer für die kommende Folge: Mopeten.TV

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Test des Benzinkochers Enders 9060D

Alte Dinge müssen nicht schlecht sein, so auch nicht die kultigen Benzinkocher der Firma Enders. Weil ich diese alten Benzinkocher wirklich ansprechend finde, habe ich mir vor einigen Monaten bei eBay einen alten Enders 9060D geleistet und für nur 30 € bin ich seit dem Besitzer eines Benzinkochers aus den 50er Jahren.

Da wir ja nun die Twitaly Tour bald starten werden, wollte ich natürlich wissen, ob mein Kocher auch das tut was er soll – nämlich kochen. Also habe ich heute mit einer Spritze ein wenig Benzin aus dem Tank meiner FZR gezogen und den Kocher befüllt, um meine Erfahrungen mit dem Gerät zu machen. Die Handhabung ist erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, denn einfach nur anzünden ist nicht.

Zuerst muss der Kocher mit dem Treibstoff befüllt werden. Da ich erstmal nur testen wollte, habe ich nur sehr wenig Benzin in den Tank gefüllt. Danach muss die Reinigungsnadel des Kochers nach oben gedreht werden, so dass die Düse zu ist und natürlich die Regulierung komplett zu gedreht sein, damit der Kocher vorgeheizt werden kann.

Dieser Benzinkocher funktioniert nämlich nach einem einfachen, aber genialen Prinip: Der Tank wird durch die Verbrennung mit erwärmt und das Benzin im Tank gerät dadurch unter Druck und vergast. Der Druck transportiert das Benzingas dann zur Düse am Kopf des Brenners und der Kreislauf aus Verbrennung und Druckvergasung setzt sich fort, bis der Tank fast leer ist.

Damit vor dem ersten Vorheizen im Tank schon Druck aufgebaut ist, befindet sich am Tank übrigens eine Handpumpe. Vor dem Vorheizen wird diese 20 bis 30 Mal betätigt, dann dürfte genügend Druck aufgebaut sein. Danach füllen wir irgendetwas brennbares, z.B. Spiritus oder einfach Benzin (bleifrei), in die Vorheizschale, die sich unter dem Brennerkopf befindet und entzünden es. Jetzt heizt sich der Kopf und das Benzin im Tank auf.

Wenn die Vorheizschale fast leer gebrannt ist, drehen wir die Reinigungsnadel ganz nach unten und geben damit die Düse frei. Dann kann mit der Regulierung dem Druck aus dem Tank nachgegeben werden und das Benzingas strömt durch die Düse in den Kopf und entzündet sich. Bei mir hat es beim ersten Mal nicht geklappt, ich musste zwei mal vorheizen, weil ich das mit dem herunter drehen der Reinigungsnadel vercheckt habe, aber dann klappte es sofort super.

Ich hatte dann aber anfangs das Problem, dass ich keine blauen Flammen am Kopf hatte, wie es bei einem Gaskocher der Fall wäre, sondern eher gelbliche und mehrere Zentimeter hohe Flammen, was auf zu wenig Druck oder zu geringe Tanktemperatur hindeutet. Deswegen habe ich dann noch mal ein paar Hübe mit der Pumpe nachgeholfen den richtigen Druck aufzubauen und siehe da: Nun brennt der Benzinkocher, als wäre es ein Gaskocher. Klasse! Und selbst mit dem wenigen Benzin hat die Verbrennung über 10 Minuten funktioniert.

Aber warum benutze ich so ein antiquirtes und gegenüber dem Gaskocher auch ein nicht ganz ungefährliches und komplizierteres System? Hauptsächlich wegen dem Brennstoff. Benzin habe ich als Motorradfahrer immer dabei und ich spare mir im Endeffekt Gepäck. Hinzu kommt noch, das ein alter Benzinkocher einfach ein wunderschönes Stück Technik ist.

Besonders stark gemüffelt hat der Kocher übrigens nicht, und die Brenngeräusche waren ebenfalls angenehm.

Und hier natürlich noch das obligatorische Beweisfoto… :-)

Enders 9060D Benzinkocher Erstinbetriebnahme

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Noch zwei Wochen bis zur Abreise nach Italien

Und endlich hat unsere Tour dank Ernie einen anständigen und zeitgemäßen Titel: Twitaly. Da die Idee zur Tour ja auf Twitter geboren wurde passt das einfach wie Arsch auf Eimer. Auch ein kleines Logo hat Ernie gebastelt, dass ich nun noch ein wenig für meine Bedürfnisse angepasst habe, eye candy muss sein! ;-)

Twitaly - Motorradtour 2.0

(Orischinal: Download als FireWorks PNG mit Vektorobjekten, zur freien Verfügung)

Ich find’s schön und werde es benutzen, wenn ich mein Blog für die Tour etwas umbasteln werde. Einen Tag bevor wir losfahren werde ich ein “Twitter Fenster” über den normalen Inhalten anbringen, so dass die Tour hier auf dem Blog, oder natürlich bei Twitter mitverfolgt werden kann.

Wer bereits einen Twitteraccount hat und nicht nur meine Tweets abonnieren will, sondern auch die von Ernie, Alexander und Stephan, der “folgt” einfach den folgenden Accounts auf Twitter: ErnieTroelf (Ernie), pistonpin (Alexander) und vjstpehan (Stephan). Ich bin über das Profil “motorradblogger” abonnierbar.

Der Beitrag war jetzt ein wenig nerdig, aber so ist das halt wenn man eine Motorradtour über die modernen Medien organisiert… macht aber auch Spaß, ist ein spannendes Online wie Offline Projekt.

Über ein paar Links aus der Blogosphäre zu unserem Tourenprojekt würde ich mich übrigens freuen. :-)

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So eine Bloggergeschichte… Touren gen Italien

Twitter ist ja schon eine feine Angelegenheit um sich in einer Gruppe mittels Kurznachrichten auszutauschen. Vor ein paar Monaten meldete ich mich bei Twitter an und traf schnell auf mir bekannte Macher von Weblogs zum Thema Motorradfahren: Stephan von Mopeten.TV, Dennis vom MoppedBlog, Alexander von Abgeschweift und Ernie Troelf von Handwaschpaste kam später auch noch dazu. Ein kleines Mininetzwerk von Leuten mit ähnlichen Interessen also.

Und irgendwann vor ein paar Wochen schrieb der Ernie der eigentlich Patrick heißt dann mal, er wollte genitalien gen Italien Reisen und zwar mit dem Mopped. Darauf fragte Alex, ob er alleine zu reisen plante, oder vielleicht noch etwas Begleitung suchte. “Hm, Gruppe wäre schon netter”, darauf der Ernie und da ich sehr gerne und auch schon einige Male in Italien war – aber noch nie mit dem Motorrad – bekundete ich ebenfalls mein Interesse. Zu guter Letzt meldete sich dann noch Stephan, der ebenfalls dabei wäre.

Dann ging es um die Terminfindung – was auch online erledigt wurde – und die Woche vom 04.07. bis zum 12.07. als Reisezeitraum festgelegt. Alex installierte dann noch ein geschütztes Wiki, wo wir schonmal einige mögliche interessante Reiseziele eintrugen, die später dann in GoogleMaps verfügbar gemacht wurden. Tourenplanung 2.0 sozusagen. Schon irgendwie cool.

Tja, also werden 4 Motorradfahrer, die sich eigentlich fast nur über das Internet kennen und ihre 3,5 Alteisen – eine MZ Baghira, eine Yamaha SR 500, eine Suzuki GS 400 E und eine Yamaha XJ 650 – das Land jenseits der Alpen bereisen. So richtig geplant wo es denn überhaupt hingehen soll haben wir noch nicht, aber wird sind ja spontan und uns wird schon was schönes einfallen. Ich werd das Blog während der Zeit in den Twittermodus schalten und ein wenig berichten, was so passiert.

Anspruchsvoll wird die Tour aber in jedem Fall: Nicht wegen den Streckenabschnitten, nö, wegen der komischen Gesetze der Italiener. ;-)

Kumpels, Moppeds, Zelten, Grillen, Bier trinken – gehört alles meine Lieblingsbeschäftigungen. Ich freu mich schon.

Ciao!

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