Hier stünde normalerweise ein schönes Bild. ;-)

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Bosch Motorrad ABS Infotag – das Bosch ABS System der Version 9

Vor einiger Zeit war ich, wie ja bereits schon in einem Video zu sehen war, auf einer Infoveranstaltung bei Bosch in Boxberg, wo die nächste Generation des Bosch ABS Systems speziell für Motorräder vorgestellt wurde. Ich war leider ein wenig zu spät, weil ich mich mal wieder ein wenig auf der Landstraße verfahren hatte und platzte in den ersten Vortrag von Tobias Fluck, der die technischen Details und die Weiterentwicklungen des neuen ABS vorstellte. Ich will gar nicht lange drum herum reden: Das System hat jetzt einen Schräglagen- und einen Beschleunigungssensor und das finde ich gut! Und noch besser: Es ist eine Funktion vorgesehen, mit der sich das ABS auch abschalten lässt, z.B. wenn es auf die Rennstrecke geht.

Ein Problem bei einigen anderen ABS war, dass manche zu früh die Bremse öffnen, oder dass eine Bremsung mit ABS in Schräglage zum Abflug führen konnte, denn das Motorrad entwickelt dann ein sehr starkes Aufstellmoment. Und was es heißt, wenn sich das Motorrad aus voller Schräglage plötzlich aufrichtet, kann sich wohl jeder vorstellen: Wir fahren schön gerade aus in den Gegenverkehr, wahlweise auch in die Leidplanke, oder wir lernen mal, wie sich ein Highsider so in echt anfühlt. Doof also, da ist mir ein Lowsider lieber. Und das die EU nun bald ABS für Motorräder vorschreiben will, das macht das ganze natürlich nicht besser. Herr Dr. Gleich vom MojoMag hat ja auch bereits etwas dazu geschrieben, worin auch viel Wahrheit liegt. Die ABS Pflicht darf nicht dazu führen, dass irgendwelche graupigen System in die Motorräder integriert werden, nur damit eine gesetzlich vorgegebene Richtlinie möglichst kostengünstig erfüllt wird. ABS macht nur Sinn, wenn es wirklich perfekt funktioniert und vorallem die Gefahren, die durch den Einsatz eines ABS entstehen können, eliminiert werden.

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Neuer Helm: X-lite X-802

Tja, ich hatte die Schnauze voll. Ich hab jetzt 5 Jahre lang irgendwelche Billighelme gefahren, das letzte Modell hat aber doch immerhin 150 Euro gekostet und war im Grunde immer noch Rotz. Also habe ich am letzten Samstag “ein wenig” Geld in die Hand genommen und bin zum Louis Shop nach Essen gefahren, um mir einen hochwertigen Helm zu kaufen.

Mein Plan war eigentlich, den Shoei Hornet DS zu kaufen, aber der Verkäufer riet mir von diesem Helm ab, nachdem ich ihm meine Kriterien genannt hatte: Wintertauglich, winddicht, beschlagfrei. Der Hornet DS – so schön ich den Helm auch finde – ist leider eher ein Enduro Helm, also im Winter ziemlich zugig. Als Winterfahrer ein Graus.

Wir haben es dann mit einigen anderen Marken versucht, aber die wollten nicht so recht passen, bis ich dann den X-lite X-802 auf dem Schädel hatte. Sofort ein gutes Gefühl, nichts drückte, aber trotzdem saß der Helm straff und schien auf den ersten Blick sehr gut verarbeitet und bot nette Detaillösungen: Noch nie habe ich einen Helm gesehen, bei dem das Visier so unkompliziert gewechselt werden kann, das ist bei dem X-802 wirklich eine Sache von Sekunden. Auch das Innenfutter fühlte sich auf Anhieb sehr angenehm an, sehr weich, geradezu anschmiegsam.

Was mich dann letztendlich überzeugt hat, war das Pinlock-Visier, weil dieses Innenvisier wirklich fast über die selbe Breite des Außenvisiers verfügt. Das Pinlock vom Hornet DS war wesentlich kleiner. Also habe ich nicht lang gefackelt und mir den Helm für 430 Euro gegönnt. Ich will einfach einen Helm haben, der gut funktioniert und im Winter dicht ist, und nicht beschlägt.

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit habe ich den X-lite dann das erste Mal im Echteinsatz gehabt und was soll ich sagen? Ich bin begeistert!

Das Sichtfeld ist wesentlich größer als bei allen Helmen, die ich bisher getragen habe. Das Pinlock ist so groß, dass es über den Sichtbereich der Augen hinausgeht und die Belüftung des Helms ist absolut erstklassig. Der Doppel-D Verschluss (im Rennsport vorgeschrieben), verbessert zudem den Tragekomfort, denn ist der Kinnriemen auch straff gespannt: Es drückt kein grober metallener Verschlussklotz, es passt einfach.

Zudem bietet der Helm noch ein paar wirklich nette Spielereien: Das Visier hat eine Einstellung, bei dem es nicht komplett schließt, sondern einen Spalt offen bleibt und der Helm so besser belüftet. Auch der Spoiler ist einstellbar und die Luftzufuhr kann sehr gut geregelt werden. Ich bin wirklich begeistert von diesem Helm. Auch wenn der Preis hoch ist: Das hat sich gelohnt!

Für ein 11 PS Dieselkraftrad gibt es bestimmt keinen besseren Helm.

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Hatte die Idee schon Jemand? Head-Up Display für Motorradhelme?

Irgendwie flog mir kürzlich ein interessanter Gedanke durch den Kopf, ich glaube bei einer Autobahnfahrt während der Twitaly Tour – da hat man ja Zeit den Geist schweifen zu lassen.

Die Idee ist einfach: Warum integriert ein findiger Hersteller nicht ein Head-Up Display in einen Motorradhelm. Die Daten der Maschine könnten per Funk an den Helm übertragen werden und im Helm könnte dann Geschwindigkeit, Drehzahl, Gang, Blinker, Betriebstemperatur, Schaltblitz und so weiter, direkt im Sichtfeld des Fahres angezeigt werden.

Und das wäre nicht nur eine extrem coole Sache, wie ich finde, sondern würde auch die aktive Sicherheit erhöhen, denn ablenkende Blicke auf Tacho, Temperatur- oder Ganganzeige würden so entfallen. Der Fahrer könnte sich – obwohl ich diese Assoziation nicht wecken will, ähnlich einem Kampfpiloten – voll und ganz auf die Straße und das Fahren konzentrieren. Im Rallye Sport wäre es übrigens auch eine praktische Sache, wenn das Fahrtenbuch direkt im Helm erscheinen würde.

Technisch machbar müsste es auch sein, schließlich haben Luxuskarossen z.B. bei BMW inzwischen auch ein Head-Up Display in der Frontscheibe integriert, welches die aktuelle Geschwindigkeit und Informationen des Navigationssystems darstellt. Im Grunde müsste ja nur ein Datenstandard spezifiziert werden, in dem die Informationen an den Helm übertragen werden und so könnten alle neuen Motorräder mit dem System ausgerüstet werden, während die Helmhersteller nachziehen. Oder gleich ein System, dass nicht an den Helm gebunden ist – zum nachrüsten.

Man was bin ich heute wieder visionär. Und das, obwohl ich ja eigentlich gegen noch mehr Elektronik in Fahrzeugen bin. Aber so ein Head-Up Display – das fände ich irgendwie verschärft.

Und, wie fändest du das so? Sinnvoll? Bescheuert? Über Meinungen und Kommentare würde ich mich freuen.

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Ab 17.03.08 Motorradzubehör bei Lidl [Update]

Auch wenn ich von derartigen Angeboten persönlich nicht überzeugt bin, möchte ich dennoch darauf hinweisen, dass ab heute (17.03.08) diverse Artikel rund um’s Thema Motorrad bei Lidl käuflich zu erwerben sind. (mehr …)

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Motorradumfrage

Gerade bei q-vadis aufgeschnappt: Es gibt eine Onlineumfrage zum Thema Motorradsicherheit von der Organisation “Unfallforschung der Versicherer”. Die Umfrage gestaltet sich dabei auf 11 Seiten sehr übersichtlich und ist in ungefähr 5 bis 10 Minuten zügig beantwortet, sofern wie bei mir noch kein Unfall mit dem Motorrad passiert ist. Wer schon einen Unfall mit dem Krad hatte, muss einige Zusatzfragen zum Unfallhergang und der Unfallursache beantworten.

Ich habe bereits mitgemacht, in der Hoffnung, dass die Studie einen Beitrag zur Sicherheit der Motorradfahrer/-innen leisten kann. Das Ergebnis wird allerdings vermutlich wie wir es kennen ausfallen: Innerorts sind die Autofahrer Schuld, weil blind, Außerorts sind die Motorradfahrer Schuld, weil zu schnell.

Und wie bei jeder Statistik fällt natürlich nur die überwiegende Masse ins Gewicht, Einzelfälle fallen prinzipbedingt durch das Raster.

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