Ich bin derzeit dabei meine Webprojekte ein wenig unter einem Dach zusammenzufassen, weswegen ich das Blog soeben auf einen neuen Server übertragen und umgeroutet habe. Bei der Gelegenheit habe ich dem Blog nun endlich mal auch die passende URL spendiert – ich bitte alle Leser Ihre Bookmarks zu aktualisieren auf die wohlklingende URL “www.das-motorrad-blog.de”.
Sollten sich wider Erwarten bezüglich des Serverumzugs irgendwelche Auffälligkeiten in der Ausgabe des Blogs auftun, bitte einen Kommentar hinterlassen. Müsste aber eigentlich alles problemlos laufen.
PS: Meine Fresse, macht das Bearbeiten auf einmal Spaß… alles so schnell hier! Vom Enfield Server auf den Hayabusa Server sozusagen … :-)
Ja, eine schöne Zeit euch allen und denkt immer daran:

Wir sehen uns im neuen Jahr. Guten Rutsch! (Das gilt natürlich nicht für die Winterfahrer ;-) )

Dennis vom Moppedblog hat angefangen, Jochen von Moto1203 musste ja unbedingt kontern, da kann ich mich ja eines Blogeintrags mit einem Schweinemopped nicht einfach verwehren.
Und wo ich das Bild jetzt so betrachte… ich sollte Tim Mälzer mal einen Rezeptvorschlag schicken: Leckeres Wiener Thai Schnitzel, gebraten in heißgepresstem Zweitaktöl, serviert an einem Potpourri aus frischer Luft.
Ich habe schon länger nichts mehr geschrieben, da ich den Job gewechselt habe und das erstmal meine volle Aufmerksamkeit forderte, doch jetzt habe ich mich eingewöhnt und werde wieder wie gewohnt über’s Moppedfahren berichten.
Ich hoffe euch ist der Saisonstart geklückt, das Wetter ist ja glücklicherweise bombastisch. Die Dosenfahrer haben sich inzwischen auch wieder daran gewöhnt, dass sich auf Deutschlands Straßen noch andere Verkehrsteilnehmer, als die mit 4 oder mehr Rädern am Fahrzeug bewegen und meiner MZ und meiner Enfield geht es gut. Ich hatte kurz ein Problem mit meiner heiligen Kuh, ab und zu ging sie einfach aus, weil die Zündung irgendwo unterbrochen wurde (Wackelkontakt), doch die freundlichen Menschen vom Autohaus am Funkturm haben das Problem sofort lösen können: Es hatte sich ein Steckkontakt kaputtvibriert. Nach Austausch des selbigen fährt die Enni nun wieder wie es sich gehört.
Ich freue mich sehr auf dieses Jahr, denn ich einige Sache bezüglich meiner Motorradleidenschaft geplant. Zum einen werde ich wieder auf das Jahrestreffen der Royal Enfield Gemeinde fahren (22. – 24.06.2007 an der Burg Hohenfels), worauf ich mich schon sehr freue und zum anderen werde ich heiraten.
“Heiraten? Was hat das jetzt mit Motorradfahren zu tun?”, mag der aufgeweckte Leser nun denken und die Frage ist durchaus berechtigt. Die Erklärung ist aber ganz einfach: Anjas Verwandschaft kommt zum größten Teil aus der Region Dresden und deswegen haben wir uns überlegt, dass wir die standesamtliche Hochzeit nach Dresden verlegen. Und ich habe mir daraufhin überlegt, dass ich das doch super mit einer genialen “Landstraßen only driving to my own fucking marriage Tour” verbinden könnte. Sozusagen die letzte große Tour bevor ich in den sicheren Hafen der Ehe einlaufen werde. Andere fahren nach Indien. Ich fahr nach Dresden. Ist doch auch scheen.
Die Strecke habe ich mir schon herausgesucht, es sind ca. 540 Kilometer Landstraße und ich denke ich werde 12 bis 13 Stunden unterwegs sein.
Routenplaner sind übrigens doof: Was mir echt fehlt bei der Einstellung der Streckenoptionen ist, statt der Auswahl “Kürzeste -” oder “Schnellste Strecke” die Einstellung “Schönste Strecke”. Das wäre mal innovativ.
In diesem Sinne… LET IT ROLL BABY!
Good news
Meine MZ ETZ 250 hat wieder TÜV. Nachdem die Simmeringe der Gabel getauscht und das Gabelöl erneuert wurde und ich einen neuen Lichtschalter eingebaut habe – den alten hatte ich leider abgebrochen, als ich einen neuen Rückspiegel angebaut habe – gab der freundliche TÜV Prüfer sein gnädiges okay und erteilte uns die Plakette bis zum Juni 2008.
Bad news
Auf der ca. 100 Km umfassenden MZ ETZ Testtour durchs Sauerland ist bei genau der Hälfte der Strecke der Hinterreifen geplatzt. Leider handelte es sich nicht um ein kleines Loch, das temporär mit “Reifenpilot” verschlossen werden konnte. Die Reifenpilot Schmocke trat leider am unteren Ende des Ventils wieder aus, ich denke dort ist ein doch etwas größeres Loch oder ein Riss. Kurzum: Die ADAC Plus Mitgliedschaft hat sich dieses Jahr rentiert.
Leider steht meine Enfield im Moment auch nicht besser da: Irgendwas mit dem Vergaser liegt im Argen, aber Fahrradfahren ist bei dem Wetter ja auch schön. Hauptsache Zweirad.
Lesenswertes
Jochen Vorfelder von moto1203 hat mich auf einen wirklich lesenswerten Artikel aus der WELT aufmerksam gemacht. Es geht um die Vergangenheit und die Zukunft von und ganz allgemein um Royal Enfield. Wenn ich solche Worte lese, dann weiß ich genau, warum die Enfield für mich ganz nah am Idealmotorrad liegt – auch wenn sie zur Zeit einen kleinen Schönheitsschlaf eingelegt hat.