Hier stünde normalerweise ein schönes Bild. ;-)

idiotisch |

Der Ultra Chopper

Wie sowas für mehr als fünf Kilometer fahrbar ist? Keine Ahnung. Wer mal eine Deckenlampe installiert hat, wird wissen warum ich keine Antwort darauf habe. Mir würden jedenfalls nach ein paar Minuten die Arme abfallen.

Der Ultra Chopper

Und ich weiß übrigens nicht was ich schlimmer finde… den Lenker, oder die Fransen daran… ;-)

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Ein Schneehaufen, eine Hauptdüse und die Schwerkraft

Endlich Feierabend, also nichts wie raus auf den Parkplatz in die Kälte und rauf auf den Russenhobel. Nach ziemlich vielen „One Kick Only“s habe ich endlich einen laufenden Motor, doch was ist das? Mist, die Katjuscha läuft wieder nur auf einem Pott. Mit halber Leistung fahre ich vom Parkplatz vor die Firma, da ist eine Straßenlaterne und mit Licht schraubt es sich bekanntlich besser. Also erstmal die Hauptdüse losdrehen und die Schwimmerkammer entleeren, um dann in den Resten des Benzins mal wieder Spuren von Wasser zu finden. Das war ja einfach, doch nach dem Zusammenbau des Vergasers immer noch keine Besserung.

Meine nach Benzin stinkenden duftenden behandschuhten Hände fummeln den Dell`Orto nochmal auseinander und ich schau mir die Hauptdüse an. Mist, zu dunkel hier, ich geh mal da rüber zu der Lampe auf dem schneebedeckten Rasen. So jetzt ist es besser. Ich drehe die Hauptdüse in den Fingern und schaue, ob ich Eisreste oder Dreck erkennen kann und plötzlich gleitet mit das Ding aus den kalten Fingern und fällt runter, mitten in einen halben Meter hohen Schneehaufen. Verdammte Scheiße! Ich fange ungefähr da an zu graben, wo ich den Einschlag der Hauptdüse vermute, doch auch als ich auf dem Rasen ankomme finde ich nichts, nur Katzenkacke. Lecker. Also grabe ich tiefer in den Haufen – in den aus Schnee – hinein, streiche mit den Händen immer wieder über das abgetragene eiskalte Material. Nichts.

Ein Arbeitskollege, der ebenfalls gerade Feierabend macht, kommt vorbei und fragt was ich da mache. „Na meine Hauptdüse suchen, was denn sonst?„, erkläre ich ihm. Fragende Blicke, woraufhin ich ihm kurz die unbedingte Notwendigkeit dieses Kleinteils zum Betrieb eines Motorrads erläutere. Er versteht meine Lage und hilft mir beim Suchen. Gemeinsam durchwühlen wir den Schneehaufen während ich ihm näher beschreibe, wonach wir überhaupt schauen müssen. „Ungefähr einen Zentimter groß, aus Messing, rund, kann eingeschraubt werden„, erkläre ich. Das mit der Katzenkacke erwähne ich nicht. Die ist eh gefroren und wird von Nicht-Katzenhaltern für Dreck gehalten. Aber ich weiß eben wie das aussieht – sehe ich jeden Tag im Katzenklo. Und der Schneehaufen wird immer kleiner, das kann doch nicht sein, verdammt! Mein Kollege durchsiebt mit seinen Fingern nochmal den bereits untersuchten Schnee. Hoffentlich stoßen wir nicht auch noch auf gelben Schnee, das wäre jetzt die Krönung.

Ich hab sie!„, ruf mein Kollege auf einmal und er reckt die Hauptdüse wie eine Siegermedaille in die Höhe. Ich danke ihm voller Erleichtung für seine Hilfe während er die Düse vorsichtig auf meine Handfläche legt und ich bejahe die darauf folgende Nachfrage, ob ich nun alleine klar komme. Wir verabschieden uns, dann gehe ich zurück in die Firma und spüle das kleine Teil aus Messing mit warmem Wasser ab und befreie es so von Schmutz und Schnee. Noch ein wenig mit gespitzten Lippen durchpusten und abtrocknen und wieder ab in die Kälte. Dort schraube ich den Vergaser wieder zusammen, trete die Ural ins Leben und – oh Wunder – sie läuft auf beiden Töpfen. Jetzt aber nichts wie nach Hause.

Was habe ich gelernt? Benzindurchtränkte Unterziehhandschuhe sind nicht griffig, die Schwerkraft ist manchmal ein echt fieser Hund und gefrorene Katzenkacke sieht aus wie Dreck.

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Motorrad fremdstarten

Ich Döspaddel tapere vorgestern Abend aus der Firma auf den Parkplatz, stecke den Zündschlüssel in die MZ, drehe ihn herum und stelle fest, dass nichts geht. Habe beim Abstellen wohl einen zu weit gedreht und das Standlicht angelassen: Nun ist die Batterie leer. Das ist ziemlich doof, weil eine ETZ erstens ziemlich blöd anzuschieben ist (zu leicht), und zweitens ich mir nicht sicher bin, ob das überhaupt funktionieren würde, wenn die Batterie völlig entladen ist.

Also muss ich Wohl oder Übel fremde Hilfe in Anspruch nehmen und rufe meine Freundin an, die eine kalte halbe Stunde und zwei Zigaretten später mit ihrem alten Opel auf den Parkplatz rollt. Motorhaube auf, Starthilfekabel gezückt, das leider nicht wirklich für Motorradbatterien geeignet ist, weil die Klemmen nicht passen, aber einfach nur dranhalten und Kontakt herstellen geht auch – mit ein wenig Geschick. Sie hält an, spendet Energie, ich kicke im richten Moment und die ETZ läuft.

Auf dem Nachhauseweg dann an der Tankstelle dasselbe Spiel nochmal, inzwischen klappts richtig gut, aber daran gewöhnen möchte ich mich nicht, weswegen ich Zuhause die Batterie ausbaue und über Nacht ans Ladegerät hänge.

Am nächsten Morgen ist die Batterie wieder fit und weiter geht’s.

Wer sich also mal die Frage gestellt hat, ob ein Motorrad mit Hilfe eines Autos fremdgestartet werden kann: Jau, dat geit. Zumindest bei einem robusten Mopped wie der ETZ. Früher war eben doch nicht alles schlechter.

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Schnitt- und Explosionzeichnung richtig interpretieren

 

Ist doch ganz einfach…

 

Schnittzeichnung


 

Explosionszeichnung

 

Alles klar?

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Das ist mal abgefahren!

Ich wusste ja bereits, dass der Reifen auf der Yamaha XJ 650 hinten total am Ende ist, aber leider hatte ich es in den letzten Wochen nicht geschafft mich bei Siggi vom XJ Treffen zu melden, der mir freundlicherweise angeboten hatte eine Felge samt frischem Reifen zu montieren, für die er keine Verwendung mehr hatte. Der Umzugsstress, die Renovierung der alten Wohnung in Dortmund, war alles einfach ein wenig zu viel. Als ich dann am Donnerstag Abend aus der Firma zum Parkplatz gegangen bin, wurde ich bei der Sichtprüfung meines Reifens allerdings freundlich daran erinnert, dass der Reifen nun endgültig beschlossen hatte ein langes und glückliches Leben gehabt zu haben. Er war lebensmüde geworden. Und da ich das noch nicht bin, fuhr ich ganz gemütlich nach Hause, stellte die XJ in die Garage und nahm mir fest vor: Das Ding wird erst wieder gefahren, wenn ein neuer Reifen drauf ist. Dieses Wochenende ist Enfield Treffen. Danach nehme ich das auf jeden Fall in Angriff.

Der Reifen ist mehr als am Ende
(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Ich gebe zu, soweit sollte ich es in Zukunft nicht kommen lassen, das war schon recht unverantwortlich mir selbst gegenüber. Asche auf mein Haupt, ich gelobe Besserung.

Schräglage ging aber noch ganz gut. ;-)

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