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	<title>Das Motorrad Blog &#187; gespanne</title>
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	<description>Gedanken rund um das Thema Motorrad</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 09:59:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Du bestimmst, wie mein Motorrad lackiert wird [Update]</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 07:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[abstimmung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich möchte die Ural demnächst gerne umlackieren, doch leider kann ich mich nicht entscheiden, welche Farbe es werden soll. Also habe ich kurzerhand mein Grafikprogramm angeschmissen und das Gespann ein wenig mit Farbe überschüttet. Dabei herausgekommen sind 5 Vorschläge, die ich hiermit hochoffiziell zur Abstimmung stelle. Quasi "Abenteuer AutoMotorrad" im Internet, du entscheidest mit, was ich lackiere. Folgende Farbvarianten sind im Angebot...

(Die Beschreibungen bitte nicht so ernst nehmen, aber nur ein paar Bildchen wären öde gewesen!)

Ratstyle Black


 (zum Vergrößern bitte klicken)

Diese Farbvariation besticht durch ihre ausgeklügelte Einfachheit und bringt diverse Vorteile mit sich: Hoher Wiedererkennungswert, Putzen wird überflüssig und Schwarzmatt gibt's in Dosenform in jedem Baumarkt. Zudem setzt der Fahrer des Gefährts mit dieser Farbe ein deutliches Zeichen: Äußerlichkeiten sind mir egal.



Classic Red


 (zum Vergrößern bitte klicken)

Rot kann ja Jeder, abe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte die Ural demnächst gerne umlackieren, doch leider kann ich mich nicht entscheiden, welche Farbe es werden soll. Also habe ich kurzerhand mein Grafikprogramm angeschmissen und das Gespann ein wenig mit Farbe überschüttet. Dabei herausgekommen sind 5 Vorschläge, die ich hiermit hochoffiziell zur Abstimmung stelle. Quasi &#8220;Abenteuer <span style="text-decoration: line-through;">Auto</span>Motorrad&#8221; im Internet, du entscheidest mit, was ich lackiere. Folgende Farbvarianten sind im Angebot&#8230;<span id="more-419"></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-small;">(Die Beschreibungen bitte nicht so ernst nehmen, aber nur ein paar Bildchen wären öde gewesen!)</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Ratstyle Black</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox[uralabstimmung]" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_reloaded_1.jpg"><img class="aligncenter" title="Ratstyle Black" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_reloaded_1-150x150.jpg" alt="Ratstyle Black" width="150" height="150" /></a><br />
 <span style="font-size: xx-small;">(zum Vergrößern bitte klicken)</span></p>
<p style="text-align: center;">Diese Farbvariation besticht durch ihre ausgeklügelte Einfachheit und bringt diverse Vorteile mit sich: Hoher Wiedererkennungswert, Putzen wird überflüssig und Schwarzmatt gibt&#8217;s in Dosenform in jedem Baumarkt. Zudem setzt der Fahrer des Gefährts mit dieser Farbe ein deutliches Zeichen: Äußerlichkeiten sind mir egal.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Classic Red</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox[uralabstimmung]" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_reloaded_2.jpg"><img title="Classic Red" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_reloaded_2-150x150.jpg" alt="Classic Red" width="150" height="150" /></a><br />
 <span style="font-size: xx-small;">(zum Vergrößern bitte klicken)</span></p>
<p style="text-align: center;">Rot kann ja Jeder, aber ein dunkles klassisches Rot, das eher in Richtung Aubergine geht, verzückt dann doch mehr, erinnert es doch an die legendären Lackierungen diverser Ostfeilen. Zudem lenkt die Farbe von Roststellen ab, denn der Betrachter hält die Roststellen für lackierte Teile.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>British Green</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox[uralabstimmung]" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_reloaded_3.jpg"><img class="aligncenter" title="British Green" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_reloaded_3-150x150.jpg" alt="British Green" width="150" height="150" /></a><br />
 <span style="font-size: xx-small;">(zum Vergrößern bitte klicken)</span></p>
<p style="text-align: center;">Ein klassisches britisch without racing Grün, das die hauptsächlichen Einsatzgebiete der Ural hervorhebt, die Land- und Forstwirtschaft, sowie die granzjährige Bärenjagd. Auch wenn ich nie auf Tiere schießen würde, die Farbe gefällt mir trotzdem. Bären eher nicht so.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Denim Blue</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox[uralabstimmung]" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_reloaded_4.jpg"><img class="aligncenter" title="Denim Blue" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_reloaded_4-150x150.jpg" alt="Denim Blue" width="150" height="150" /></a><br />
 <span style="font-size: xx-small;">(zum Vergrößern bitte klicken)</span></p>
<p style="text-align: center;">Ein klassisches Blau der späten Sechziger, Zeugnis von ausgeprägter Leidenschaft zur Revolution und heimlicher Aufruf zum Ungehorsam gegenüber Graukitteln und anderen Anhängern der bürokratischen Kaste. Ein dezenter Hinweis auf die Philosphie: Bürokraten bekämpft man am besten, indem man ihre Vorschriften genau befolgt.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Desert Deluxe</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a rel="lightbox[uralabstimmung]" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_reloaded_5.jpg"><img class="aligncenter" title="Desert Deluxe" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_reloaded_5-150x150.jpg" alt="Desert Deluxe" width="150" height="150" /></a><span style="font-size: xx-small;"><br />
 (zum Vergrößern bitte klicken)</span></p>
<p style="text-align: center;">Eine Farbe mit hervorragenden Tarneigenschaften in der Wüste und am Badestrand, zudem zeitlos schön und millionenfach bewährt, pflegeleicht, harmonisch. Ölflecken verbessern die Tarneigenschaften noch und müssen nicht abgewischt werden. Im Grunde Schwarzmatt, nur heller.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Nachdem wir das nun geklärt hätten, bitte ich darum, fleißig zur Tat zu schreiten und die folgende Abstimmung zu benutzen, um mir die Entscheidung abzunehmen, wie die Ural in Zukunft aussehen soll. Und ja wirklich, ich werde die Ural so lackieren, wie hier entschieden wird. Warum auch nicht? Farbe ist nicht so wichtig, Hauptsache die Kurbelwelle hält! :-)</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>[poll id="3"]</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Danke für deine Anteilnahme!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>[Update]</p>
<p>Die Würfel sind gefallen. Ich hatte zwar für Desert Deluxe gestimmt, aber so sei es&#8230; Jauchen wir sie schwarz matt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mein Viertmopped wird ein Ural 650 Gespann</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/mein-viertmopped-wird-ein-ural-650-gespann/</link>
		<comments>http://www.das-motorrad-blog.de/mein-viertmopped-wird-ein-ural-650-gespann/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 08:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[gebrauchtmotorrad]]></category>
		<category><![CDATA[gespanne]]></category>
		<category><![CDATA[kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[motorradkauf]]></category>
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		<category><![CDATA[ural]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Bernd mir auf dem Dieseltreffen in Hamm, Gernot von Moto Moscow vorgestellt hat und dieser mir erzählte, er hätte ein günstiges Ural Gespann mit leicht rattigem Charme da, war ich zuerst kritisch - nicht wegen der Ural, sondern eher weil meine Finanzlage im Moment keine Ausgaben erlauben. Trotzdem bin ich mal auf Gernots Internetseite gegangen und habe mir die 650er Ural beschaut und war ziemlich begeistert. Anhängerkupplung, Rückfahrscheinwerfer, Rückwärtsgang, wahlweise auch als Solomaschine zu betreiben, die teuren Dell´Ortos drauf und tatsächlich: Ein leicht rattiger Charme, der dem Gespann einen individuellen Charakter gibt. Genau, wie ich's mag. Ein Krad, das nicht nur in der Garage oder gar im Wohnzimmer rumstand und mehr geputzt, als gefahren wurde, sondern ein echtes Arbeitstier. Tausendsiebenhundert, soll sie kosten.



Also bin ich im Kopf mal die Möglichkeiten der Finanzierung des Projekts durchgegangen und habe bezüglich dessen eine wirklich gute Lösung gefunden, mit der i]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/1eb803339bc8435b9845593cf67ceac4" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Nachdem Bernd mir auf dem Dieseltreffen in Hamm, Gernot von <a title="Moto Moscow" href="http://www.moto-moscow.de" target="_blank">Moto Moscow</a> vorgestellt hat und dieser mir erzählte, er hätte ein günstiges Ural Gespann mit leicht rattigem Charme da, war ich zuerst kritisch &#8211; nicht wegen der Ural, sondern eher weil meine Finanzlage im Moment keine Ausgaben erlauben. Trotzdem bin ich mal auf Gernots Internetseite gegangen und habe mir die 650er Ural beschaut und war ziemlich begeistert. Anhängerkupplung, Rückfahrscheinwerfer, Rückwärtsgang, wahlweise auch als Solomaschine zu betreiben, die teuren Dell´Ortos drauf und tatsächlich: Ein leicht rattiger Charme, der dem Gespann einen individuellen Charakter gibt. Genau, wie ich&#8217;s mag. Ein Krad, das nicht nur in der Garage oder gar im Wohnzimmer rumstand und mehr geputzt, als gefahren wurde, sondern ein echtes Arbeitstier. Tausendsiebenhundert, soll sie kosten.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Ural 650" rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_650.jpg"><img class="aligncenter" title="Ural 650" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_650-150x150.jpg" alt="Ural 650" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Also bin ich im Kopf mal die Möglichkeiten der Finanzierung des Projekts durchgegangen und habe bezüglich dessen eine wirklich gute Lösung gefunden, mit der ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann und bei dem sogar noch ein Ural Gespann herausspringen würde. Und da ich ja nun schon seit drei Jahren darüber nachdenke eine Ural zu kaufen, ist das die Gelegenheit.</p>
<p>Ich habe dann letzte Woche mit Gernot Kontakt aufgenommen und mir gestern die Ural angesehen. Wir hatten erst einige Probleme die 650er ans Laufen zu kriegen, aber nach dem Entleeren einer Schwimmerkammer hat es dann doch geklappt und sofort lief die Ural wirklich gut. Hat halt was länger gestanden. Dann hat Gernot mit mir im Beiwagen eine Probefahrt gemacht, über sandige Feldwege und durch den Wald. Die Ural zog dabei wirklich gut, auch unten rum. Der Sound erinnerte mich irgendwie ein wenig an den VW Käfer, wohl wegen dem luftgekühlten Boxer.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Ural 650 mit Anhängerkupplung" rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_650_2.jpg"><img class="aligncenter" title="Ural 650 mit Anhängerkupplung" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_650_2-150x150.jpg" alt="Ural 650 mit Anhängerkupplung" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Danach durfte ich auf einer Wiese selbst fahren, um mich mit dem Gespann und dem Gespannfahren ein wenig vertraut zu machen. Es ist erstmal total ungewohnt, weil der Lenker mit ordentlich Kraft geführt werden will. Auch der Effekt, dass das Gespann beim Bremsen nach links zieht und beim Gasgeben nach rechts ist gewöhnungsbedürftig, doch nach ein paar Runden klappts dann ohne Probleme. Dann probiere ich den Rückwärtsgang aus. Leerlauf rein, Kupplung ziehen, rechte Hacke auf den Rückwärtsganghebel und Kupplung langsam kommen lassen: Scheiße, das Ding fährt wirklich rückwärts. Ich meine, warum sollte es auch nicht, aber es ist halt seltsam, wenn du zum ersten Mal mit einem Motorrad wirklich rückwärts fährst. Auf jeden Fall richtig cool.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Ural Gespann: Einfach Kult!" rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_650_3.jpg"><img class="aligncenter" title="Ural Gespann: Einfach Kult!" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/ural_650_3-150x150.jpg" alt="Ural Gespann: Einfach Kult!" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Einige Dinge sind natürlich zu erledigen: Der Sitz ist irgendwie scheiße, und der Lenker viel zu breit (Fehling Drag Bar), der Blinker vom Seitenwagen geht nicht, aber das sind Kleinigkeiten, die schnell und kostengünstig zu beheben sind. Sehr positiv ist: TÜV bis 04/10 und die Reifen sind noch gut. Als Gernot mit dem Preis noch ein wenig runter geht ist meine Entscheidung gefallen. Nummer Vier wird genau diese Ural 650 mit Rückwärtsgang, Anhängerkupplung und Beiwagen.</p>
<p>Leider ist der Anhänger, und vorallem das Holz nicht mit dabei.</p>
<p>Gernot ist übrigens einer von den Guten, wer also auf der Suche nach einer Ural, Dnepr, Chang Jiang, oder Enfield ist, sollte sich <a title="Moto Moscow - Ural, Dnepr, Chang Jiang, Enfield" href="http://www.moto-moscow.de">seine Webseite</a> anschauen, oder ihn einfach mal anrufen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bericht zum Gespanntreffen in Neuerkerode</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/bericht-gespanntreffen-neuerkerode/</link>
		<comments>http://www.das-motorrad-blog.de/bericht-gespanntreffen-neuerkerode/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 19:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[bericht]]></category>
		<category><![CDATA[engagement]]></category>
		<category><![CDATA[gespanne]]></category>
		<category><![CDATA[treffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende war ich wie angekündigt auf dem Gespanntreffen in Neuerkerode bei Braunschweig. Ich fuhr am Freitag morgen, nachdem ich die Campingausrüstung und meine übrigen Klamotten auf die Enfield gebastelt hatte, für meine Verhältnisse relativ pünktlich um kurz vor 11 Uhr los. Zuerst war ich etwas unsicher, ob meine mit Gummiseilen gesicherte Gepäckkonstruktion halten würde, was aber kein Problem war. Im Gegenteil: Ich konnte mich sogar ein wenig anlehnen, an der Gepäcksissibar, sehr bequem.

Also rauf auf die Bundesstraße 1 und ab gen' Osten. Mir fiel sofort auf, dass die Enfield mit den vorgenommenen Optimierungen wirklich deutlich spürbar besser lief, selbst längere Strecken mit 90 Km/h waren überhaupt kein Problem und auch bei kurzfristigen 100 Km/h hörte sich der Motor noch richtig gesund und gut an. Der Motor klang auch ganz anders, viel bulliger und dumpfer. Leider war aber auch der Verbrauch etwas höher als vorher, ich denke 3,9 Liter auf 100 Kilometer sind allerdings immer n]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/50b495cd4f5e44dfa8d64eeba8ec6de1" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Letztes Wochenende war ich wie angekündigt auf dem <a href="http://www.gespanntreffen.de/" target="_blank">Gespanntreffen in Neuerkerode</a> bei Braunschweig. Ich fuhr am Freitag morgen, nachdem ich die Campingausrüstung und meine übrigen Klamotten auf die Enfield gebastelt hatte, für meine Verhältnisse relativ pünktlich um kurz vor 11 Uhr los. Zuerst war ich etwas unsicher, ob meine mit Gummiseilen gesicherte Gepäckkonstruktion halten würde, was aber kein Problem war. Im Gegenteil: Ich konnte mich sogar ein wenig anlehnen, an der Gepäcksissibar, sehr bequem.</p>
<p><span id="more-198"></span><a title="Die dicke Inderin voll beladen." rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/DSC00062.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-right" style="float: right;" src="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/thumbs/thumbs_DSC00062.jpg" alt="DSC00062.jpg" /></a>Also rauf auf die Bundesstraße 1 und ab gen&#8217; Osten. Mir fiel sofort auf, dass die Enfield mit den vorgenommenen Optimierungen wirklich deutlich spürbar besser lief, selbst längere Strecken mit 90 Km/h waren überhaupt kein Problem und auch bei kurzfristigen 100 Km/h hörte sich der Motor noch richtig gesund und gut an. Der Motor klang auch ganz anders, viel bulliger und dumpfer. Leider war aber auch der Verbrauch etwas höher als vorher, ich denke 3,9 Liter auf 100 Kilometer sind allerdings immer noch ein respektabler Wert &#8211; zumal der erhöhte Verbrauch ja auch teilweise aus meiner nun zügigeren Fahrweise und der Beladung resultierte.</p>
<p><a title="Die dicke Inderin unbeladen neben dem aufgebauten Zelt." rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/DSC00063.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none" style="float: left;" src="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/thumbs/thumbs_DSC00063.jpg" alt="DSC00063.jpg" /></a>Schnell erreichte ich Paderborn, wo ich von der Bundesstraße 1 auf die Bundesstraße 64 Richtung Höxter wechselte. Die Strecke war angenehm zu fahren und der Wettergott auch noch relativ freundlich gestimmt. In Höxter besuchte ich dann erstmal den Motorradclub Donalds, um ein kleines Päuschen einzulegen. Hinter Holzminden fuhr ich dann allerdings von der B64 ab und überbrückte so einen Umweg, den ich sonst gefahren wäre. Schöne Nebenstrecke, hat Spaß gemacht. Erneut wieder auf der B64, fuhr ich dann weiter bis nach Bad Gandersheim, klingt nach einer Stadt aus einem Mikey Maus Heft, um dann auf die Bundesstraße 248 zu wechseln, die mich Richtung Salzgitter führte. In Salzgitter verfuhr ich mich kurz, weil die Beschildung nicht ganz eindeutig war, aber schließlich fand ich dann doch den richtigen Weg nach Wolfenbüttel. Dort musste ich auch einmal nach dem richtigen Weg fragen, weil ich meine Route etwas nachlässig dokumentiert hatte, aber im Großen und Ganzen war es kein Problem und nach ungefähr fünfeinhalb Stunden und 300 Kilometern erreichte ich Neuerkerode.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.neuerkerode.de" target="_blank">Hintergrundinfo</a>: Neuerkerode ist ein Dorf zwölf Kilometer östlich von Braunschweig und 8 Kilometer nordöstlich von Wolfenbüttel, ein Dorf mit Wohnhäusern und Wirtschaftsgebäuden, Läden, Gasthaus, Gärtnerei und Friseur &#8211; es ist das Zuhause für 840 Menschen mit geistiger Behinderung und mit Lern- und Mehrfachbehinderungen. Die Evangelische Stiftung Neuerkerode hat Räume geschaffen, in denen Menschen mit Behinderungen die Welt zu ihrer machen können. Zu einem Ort, an dem sie gerne leben.</p>
</blockquote>
<p>Das Treffen selbst fand auf dem Sportplatz der Stiftung statt, den ich durch die gute Beschilderung auch schnell fand. Sofort nach dem Eintreffen begann ich mit dem Zeltaufbau, was mit der Hilfe eines anderen Teilnehmers recht schnell erledigt war. Danach habe ich eine kurze Platzrunde gedreht, es waren schon einige Gespanne und wenige Solomaschinen Vorort. Trotz Solomaschine bin ich herzlich aufgenommen worden, wobei sich hier wieder zeigte, dass die Enfield ein wirklich gutes Motorrad für Treffen ist: Irgendjemand kommt immer zum Schauen und Schnacken vorbei. Da ich ganz alleine auf das Treffen gefahren bin, war es so einfacher ein wenig Anschluss zu bekommen.</p>
<p>Danach erkundigte ich mich, wo es die nächste Gelegenheit zum Tanken gab und machte mich nochmal auf die Socken, um Flüssignahrung für mich und meine Enfield zu holen. Zurück am Platz drehte ich dann noch ein Ründchen, betrachtete die Gespanne genauer und trank mir dabei gemütlich eine Dose Bier. Vom urtümlichen Ural Gespann, bis zum hochmodernen Zeus Sidebike war so ziemlich alles vertreten, eine bunte Mischung. Aber auch einige wenige Solomaschinen gab es bereits zu besichtigen.</p>
<p>Später am Abend wurde ich von meinen Zeltnachbarn eingeladen, einer freundlichen Gruppe Gespann- und Solofahrer-/innen, mich dazu zu setzen und einen leckeren Aufgesetzten und ein Bier mitzutrinken. In der freundlichen und lustigen Runde wurde es schnell später und später und ich immer müder und müder, so dass ich das letzte Bier halbvoll zurückließ und um halb eins wie ein Stein in meinen Schlafsack fiel. Ich denke, ich habe einen neuen Einschlafrekord aufgestellt: Es hat keine Minute gedauert und ich war völlig im Land der Träume verschwunden.</p>
<p><a title="Die Gespanne in Bewegung." rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/DSC00069.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none" style="float: right;" src="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/thumbs/thumbs_DSC00069.jpg" alt="DSC00069.jpg" /></a>Am nächsten Tag stand ich gegen halb neun auf, machte mich ein wenig frisch, vorwiegend mit Kaffee, der von den Veranstaltern übrigens kostenlos gestellt wurde. Auch sonst war die Versorgung sehr gut, es gab jeden Morgen ebenfalls kostenlose Brötchen, nur für den Belag musste selbst gesorgt werden. Um 10 Uhr begannen die Gespannfahrer dann mit vier kurzen Rundfahrten für die Bewohner der Enrichtung, die aus welchen Gründen auch immer an einer längeren und für den Nachmittag geplanten Ausfahrt nicht teilnehmen konnten. Während den vier Runden der Ausfahrt, bei jeder Runde wurden die Beifahrer getauscht, sicherte ich mit einem anderen Solofahrer die Strecke ab, so dass die Gespanne an Kreuzungen durchfahren konnten, ohne dass der Pulk getrennt wurde. Zur Streckenabsicherung wurden uns übrigens Warnwesten zur Verfügung gestellt, die uns ein wenig &#8220;offizieller&#8221; erschienen ließen und so gab es mit den Autofahrern auch wenig Probleme. Hier und da wurde zwar später von einigen weniger verständnissvollen Mitmenschen berichtet, aber größere Zwischenfälle gab es wohl keine. Nach der kleinen Ausfahrt gab es einen leckeren Eintopf, der ebenfalls von den Veranstaltern gestellt wurde. Das Wetter war die ganze Zeit ziemlich durchwachsen, es gab immer mal wieder leichte Schauer, aber es war noch erträglich. Besser ab und zu mal ein Regenguss, als wenn es die ganze Zeit nieselt.</p>
<p><a title="Die Tankfeen." rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/DSC00071.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none" style="float: left;" src="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/thumbs/thumbs_DSC00071.jpg" alt="DSC00071.jpg" /></a>So gestärkt sammelten wir uns um 12 Uhr dann erneut auf dem Parkplatz von Neuerkerode und alle Fahrer wurden von den wirklich zauberhaften Tankfeen energischst dazu aufgefordert den Tank mit entsprechendem Inhalt zu füllen. Gesagt getan und um 13 Uhr setzten wir Solofahrer uns wieder in Bewegung, um nun die Kreuzungen für die große Ausfahrt zu sichern. Ich konnte mit der Enfield das Tempo recht gut mithalten, da die Geschwindigkeit sich meist um die 90 Km/h bewegte. Meine Zeltnachbarin, ihre Nichte und ich bekamen dann eine abknickende Kreuzung zugewiesen, wo wir den Vorfahrtsverkehr in beiden Fahrtrichtungen sperren mussten, damit die enge Kurve von den Gespannen nicht zu langsam gefahren werden musste. Nach einiger Zeit rollten dann die etwa dreißig Gespanne (grob geschätzt) an und wir stellten uns geschwind auf die Straße. Auf meiner Seite gab es keine Probleme, der Busfahrer des Reisebusses blieb cool und ließ die Gespanne ohne Murren vorbeifahren. Auf der anderen Seite regte sich ein Autofahrer ein wenig auf, was uns aber ehrlich gesagt ziemlich am Arsch vorbei ging &#8211; und ich war auf meiner Seite ja so oder so nicht davon betroffen.</p>
<p><a title="Sammelpunkt." rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/DSC00070.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-center" style="float: right;" src="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/thumbs/thumbs_DSC00070.jpg" alt="DSC00070.jpg" /></a>Nachdem die Kolonne durch war, sind wir mit anderen Solofahrern dann hinterhergefahren, um uns auf einem Berg zu treffen. Dort gab es dann Kaffee und Kuchen, es wurde viel fotografiert und ich habe sogar kurz eine andere Enfield gesehen &#8211; allerdings nur von hinten, denn als ich meine Inderin gerade abgestellt hatte, fuhr die andere Bullet schon wieder ab. Schade, hätte gern ein wenig mit dem Fahrer geschnackt. Die Bewohner hatten auch sehr viel Spaß, logisch, schließlich ist für sie das Motorradfahren nichts alltägliches und ein echtes Abenteuer.</p>
<p>Als wir Solofahrer uns dann für die Absicherung der Rückfahrt in Bewegung setzen, fing es richtig an zu schiffen und wir wurden ordentlich durchgeweicht. Wir hatten Glück, dass es nur ein kurzer, wenn auch heftiger Schauer war, unangenehm war es trotzdem, besonders für meine Zeltnachbarin und ihre Nichte, die nämlich ihre Regenkleidung nicht mitgenommen hatten. Aber: Es ist ja nur Wasser und trocknet ja wieder.</p>
<p><a title="Kaffee und Kuchen auf der Nachmittagsausfahrt." rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/DSC00074.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none" style="float: left;" src="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/thumbs/thumbs_DSC00074.jpg" alt="DSC00074.jpg" /></a>Die Absicherung der Rückfahrt verlief ohne Probleme, bei unserem Posten &#8211; auch wieder eine abknickende Vorfahrt &#8211; musste ich nicht einmal ein Auto anhalten, weil einfach keins vorbeikommen wollte. Wieder in Neuerkerode angekommen waren alle Beteiligten glücklich und zufrieden und wir gingen gemeinsam zum Grillen über, wobei auch hier das Grillgut wieder von den Veranstaltern gestellt wurde. Ich stattete der Tanke noch einen kurzen Höflichkeitsbesuch ab, Bier musste her. Das Bier, dass ich am Vorabend stehen gelassen hatte, habe ich übrigens noch ausgetrunken, es wurde freundlicherweise aufbewahrt und aufgrund der nicht wirklich prickelnden Temperaturen, war es nicht mal ein bischen schal. Wäre auch zu schade zum wegkippen gewesen, war nämlich ein sehr süffiges dunkles Bier, mit einem intensiven Geschmack.</p>
<p><a title="Kleines Gruppenfoto auf dem Sportplatz." rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/DSC00073.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none" style="float: right;" src="http://www.das-motorrad-blog.de/gallery/gespanntreffen-neuerkerode-2008/thumbs/thumbs_DSC00073.jpg" alt="DSC00073.jpg" /></a>Nachdem alle mit Fleisch, Salat und was es sonst noch so gab versorgt waren, wurde noch eine kleine Tombola mit netten Geschenken für alle Teilnehmer veranstaltet. Die Tankfeen wurden kurzerhand in Glücksfeen verwandelt und riefen nach und nach die Nummern der Gewinner auf, wobei keiner leer ausging. Ich habe übrigens eine Umhängetasche bekommen, die sehr gut zum Motorradfahren geeignet ist. Ebenfalls nicht leer ausgegangen sind einige Mitglieder des MC Kuhle Wampe, von denen viele die Veranstaltung besucht haben und ausgerechnet die vier imposantesten Erscheinungen gewannen alle ein Eric Clapton T-Shirt: Größe L. Was haben wir gelacht. Die Anprobe bestätigte unseren Anfangsverdacht: Bauchfrei ist jetzt auch bei Männern modern. ;-)</p>
<p>Als es dann ein wenig dunkelte, gab es noch eine moderne Diavorführung: Mit Laptop und Beamer wurden die Fotos der verschiedenen Fotografen, die den Tag dokumentarisch festgehalten hatten gezeigt, auch hier waren wieder eine Menge Lacher dabei. Der Abend klang für mich dann am Lagerfeuer aus, es regnete zwar ab und zu noch ein wenig und es war ziemlich kühl, aber trotzdem ein schöner Abschluss.</p>
<p>Am nächsten Morgen habe ich dann meine Sachen abgebaut, wieder auf der Enfield verstaut und bin mit dem Versprechen losgedonnert, nächstes Jahr wieder zu kommen. Aber ich will nächstes Jahr nicht alleine hinfahren, sondern möchte schon jetzt Jeden der Lust haben könnte, darum bitten: Tragt euch das Wochende nach Pfingsten im Kalender ein, es lohnt sich wirklich. Und es ist egal ob Solo oder Gespann, je mehr Solofahrer-/innen vor Ort sind, umso einfacher wird es für alle und sicherlich auch umso schöner.</p>
<p>Und auch für einen persönlich kann dabei etwas herausspringen: Es ist schön ein wenig zu helfen. Und es bringt dich auch persönlich weiter, denn du lernst neue Leute und andere Leute kennen. Als ich am Freitag auf den Platz gefahren bin, wurde ich heftig und herzlich von Olaf begrüßt, den ich anfangs nur schwer verstehen konnte, weil ich das einfach nicht gewohnt bin. Und zuerst wusste ich auch nicht wirklich, wie ich nun reagieren sollte. Aber ich kann sagen: Nach ein paar Stunden Aufenthalt und spätestens am zweiten Tag legt sich das. Alles wird zur Normalität und es wird nicht mehr überlegt, welches Verhalten und welche Reaktion nun die Beste wäre. Und DAS &#8211; so finde ich zumindest &#8211; ist eine sehr lohnenswerte Sache. Und ich habe ehrlich gesagt auch schon fast ein schlechtes Gewissen, denn ich habe das Gefühl viel mehr bekommen zu haben, als ich gegeben habe. Ich habe doch nur ein wenig die Strecke mit abgesichert, mehr nicht. Dafür gab es Verpflegung, ein rundum tolles Treffen mit wirklich guten Menschen und jede Menge Erfahrungen und Eindrücke, die das Leben wirklich bereichern.</p>
<p>Ich kann das Treffen uneingeschränkt empfehlen. Wir sehen uns also nächstes Jahr! :-)</p>
<p>Links: <a href="http://www.das-motorrad-blog.de/nggallery/page-47/album-1/gallery-7/">Bildergallerie</a>, <a href="http://www.gespanntreffen.de/" target="_blank">Veranstaltungsseite</a>, <a href="http://www.neuerkerode.de/" target="_blank">Ev. Stiftung Neuerkerode</a></p>
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