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	<title>Das Motorrad Blog &#187; gefährlich</title>
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	<description>Gedanken rund um das Thema Motorrad</description>
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		<title>Den Reifendruck nicht regelmäßig zu prüfen ist gefährlich</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 12:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[


Letzten Donnerstag hatte ich einfach mal wieder Bock auf meine Diesel-Enfield. Es war nicht zu kalt, das Wetter halbwegs okay, also schob ich die KLX in der Garage an die Seite und fuhr mit dem Dieselkraftrad zur Arbeit. Obwohl die Enfield den Winter über nicht bewegt wurde und ich in den letzten Wochen vielleicht zwei Mal gefahren bin, sprang der Motor ohne Probleme an, schließlich bin ich nicht auf Batteriespannung angewiesen. Das ist der Vorteil eines Selbstzünders.

Nachdem die Arbeit getan war, schwang ich mich wieder auf die Enfield und trat den Heimweg an. Auf einem längeren Stück Landstraße kurz vor Menden fuhr ich dann mit fast Vollgas, also um die 90 Km/h, als plötzlich und unerwartet die komplette Luft aus dem Hinterreifen entwich. Die Folge: Das Heck stellt sich quer und springt hin und her, ist schwer kontrollierbar. Ich ziehe die Kupplung, die Maschine fängt sich und ich lasse mich ausrollen. Bremsen mag ich nicht, dynamische Achslastverlagerung und so - keine Ahnung, wie sich ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/5e1ece68e9d541b8a7b1674de88f5a95" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<div id="attachment_266" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-266" title="Auch dumm: Blanker Reifen Yamaha XJ650" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/hinterreifen_yamaha_tot-225x300.jpg" alt="Auch dumm: Blanker Reifen Yamaha XJ650" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Auch dumm: Blanker Reifen Yamaha XJ650</p></div>
<p>Letzten Donnerstag hatte ich einfach mal wieder Bock auf meine Diesel-Enfield. Es war nicht zu kalt, das Wetter halbwegs okay, also schob ich die KLX in der Garage an die Seite und fuhr mit dem Dieselkraftrad zur Arbeit. Obwohl die Enfield den Winter über nicht bewegt wurde und ich in den letzten Wochen vielleicht zwei Mal gefahren bin, sprang der Motor ohne Probleme an, schließlich bin ich nicht auf Batteriespannung angewiesen. Das ist der Vorteil eines Selbstzünders.</p>
<p>Nachdem die Arbeit getan war, schwang ich mich wieder auf die Enfield und trat den Heimweg an. Auf einem längeren Stück Landstraße kurz vor Menden fuhr ich dann mit fast Vollgas, also um die 90 Km/h, als plötzlich und unerwartet die komplette Luft aus dem Hinterreifen entwich. Die Folge: Das Heck stellt sich quer und springt hin und her, ist schwer kontrollierbar. Ich ziehe die Kupplung, die Maschine fängt sich und ich lasse mich ausrollen. Bremsen mag ich nicht, dynamische Achslastverlagerung und so &#8211; keine Ahnung, wie sich das bei einem platten Hinterreifen auswirkt.</p>
<p>Nun stehe ich mitten auf der Bundesstraße und es sind noch 2 Kilometer bis zum Ortseingang. Und zu allem Übel ist der Akku meines Telefons auch noch fast leer. Egal. Erstmal schieben, was leider echt ätzend ist, wenn ich rechts von der Maschine stehen muss, weil links Autos fahren. Liegt mir nicht, keine Ahnung warum. Erschöpft erreiche ich irgendwann den Ortseingang von Menden und rufe den Schandkarren. Der kommt auch recht zügig und bringt mich zum Reifenspezi (Reifen Burszy) nach Lendringsen, wo ich inzwischen immer hinfahre, weil die echt okay sind. Allerdings wird sich das mit dem Hinterreifen erst morgen oder übermorgen klären, der Händler hat bereits geschlossen.</p>
<p><em>Was ist passiert?</em></p>
<p>Da ich keine offensichtliche Beschädigung des Reifens gefunden habe, gehe ich von einem Ventilabriss aus. Das passiert, wenn der Schlauch zu wenig Luft hat und im Mantel zu wandern beginnt. Ist dann die Konterschraube gegen die Felge gekontert und nicht (wie es eigentlich bei Schlauchreifen besser wäre) gegen die Ventilkappe, dann reißt das Ventil irgendwann aus dem Schlauch und die Luft ist von jetzt auf gleich weg. Kritisch! Nicht auszumalen was passiert, wenn es den vorderen Reifen erwischt. Ein Sturz wäre schwer abwendbar.</p>
<p>Und als ich mir am Montag morgen den alten Schlauch beim Abholen der Diesel-Enfield angesehen habe, hat sich meine Vermutung bestätigt: Genau das, was ich oben geschrieben habe ist passiert. Das Ventil war komplett aus dem Schlauch gerissen!</p>
<p>Schuld war nicht der Reifen, der Schlauch, oder die Enfield, nein, leider war ich selbst einfach nachlässig, sonst wäre das nicht passiert, denn:</p>
<ol>
<li>ich drehe die Kontermutter eigentlich immer gegen die Ventilkappe, nie gegen die Felge! Dadurch sieht man sehr viel einfacher, wenn ein Schlauch zu wandern beginnt, denn das Ventil stellt sich schräg. Außerdem reißt der Schlauch dann nicht so schnell. Das habe ich schlichtweg bei der Übernahme der Maschine vergessen.</li>
<li>ich habe den Luftdruck nicht regelmäßig geprüft. Das hat dann letztendlich dazu geführt, dass der Schlauch nicht mehr fest genug im Mantel saß und sich bewegen konnte. Da bin ich einfach von der Kawa verwöhnt, die verliert keine Luft, jedenfalls nicht so viel, dass es sich zwischen den 6.000 Kilometer Wartungsintervallen irgendwie auswirken würde.</li>
</ol>
<p>Im Enfield-Forum gab es schon öfters Diskussion über die Stellung der Kontermutter der Ventile. Und auch ich war immer ein Verfechter vom Kontern gegen die Kappe, obwohl es von einigen für unsinnig gehalten wurde. Aber mein Fall zeigt doch deutlich: So vergessliche Leute wie ich kommen vielleicht noch ein paar Kilometer weiter und bemerken dann möglicherweise beim Abstellen der Maschine ein schräges Ventil. Ist gegen die Felge gekontert, reißt es gnadenlos ab. Ohne jegliche Möglichkeit der Früherkennung. Und das ist wirklich nicht ungefährlich!</p>
<p>Also bitte: Wenn ihr eure Maschinen nach der Winterpause wieder in Betrieb nehmt &#8211; checkt unbedingt den Luftdruck, gerade bei Schlauchreifen ist das sehr wichtig. Und bei Schlauchreifen empfehle ich wirklich die Kontermutter gegen die Ventilkappe zu schrauben. Bei meiner Benzin-Enfield mache ich das seit Jahren &#8211; es ist unproblematisch, kann im Ernstfall aber entscheidend sein.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mit der KLX 250 im Schneegestöber: Kein Wintermärchen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 12:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
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		<category><![CDATA[klx 250]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Freitag Abend und ich besuche die Weihnachtsfeier meiner ehemaligen Firma in Dortmund. Schon auf der Hinfahrt ist es schweinekalt und es schneit leicht. Die Straßenverhältnisse sind schon jetzt als eher beschissen zu bezeichnen. Ich bleibe auch nicht lange auf der Feier, denn diese findet draußen statt und ich bin bereits durchgefroren. Als der Schneefall immer stärker und stärker wird, sattle ich mein giftgrünes Ross und fahre Richtung Heimat.
Es sind ungefähr 40 Kilometer bis nach Hause und wenn es hier in Dortmund schon so übel schneit, wie sieht es dann erst bei uns im Sauerland aus? Bereits die ersten Kilometer ist die Fahrt gruselig und ich komme kaum über 60 Km/h, weil die Straßen teilweise bereits von einer Schneedecke bedeckt sind. Die kleine und leichte 250er KLX lässt sich aber dennoch gut beherrschen, ich muss zwar langsam fahren, aber noch fühle ich mich recht wohl. Es ist noch nicht allzu kalt und die Finger sind noch beweglich, die Stulpen, die ich am Lenker montiert habe he]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/4df05e3e597a465092299ac2bd748c22" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Es ist Freitag Abend und ich besuche die Weihnachtsfeier meiner ehemaligen Firma in Dortmund. Schon auf der Hinfahrt ist es schweinekalt und es schneit leicht. Die Straßenverhältnisse sind schon jetzt als eher beschissen zu bezeichnen. Ich bleibe auch nicht lange auf der Feier, denn diese findet draußen statt und ich bin bereits durchgefroren. Als der Schneefall immer stärker und stärker wird, sattle ich mein giftgrünes Ross und fahre Richtung Heimat.</p>
<p>Es sind ungefähr 40 Kilometer bis nach Hause und wenn es hier in Dortmund schon so übel schneit, wie sieht es dann erst bei uns im Sauerland aus? Bereits die ersten Kilometer ist die Fahrt gruselig und ich komme kaum über 60 Km/h, weil die Straßen teilweise bereits von einer Schneedecke bedeckt sind. Die kleine und leichte 250er KLX lässt sich aber dennoch gut beherrschen, ich muss zwar langsam fahren, aber noch fühle ich mich recht wohl. Es ist noch nicht allzu kalt und die Finger sind noch beweglich, die Stulpen, die ich am Lenker montiert habe helfen. Sieht zwar scheiße aus, aber Hauptsache nicht so schnell frieren.</p>
<p>Ich erreiche den Dortmunder Flughafen und fahre weiter Richtung Unna. Der Schnee wird plötzlich wesentlich stärker und die Temperatur sinkt deutlich ab. In Unna schmerzen meine Finger wie Teufel, ich versuche sie durch ständiges Bewegen wenigstens ein bisschen zu erwärmen. Es gelingt mir nicht und zu allem Übel werden auch die Straßenverhältnisse immer schlechter. Hinter Unna nehme ich die Bundesstraße Richung Menden, kann aber nur maximal 50 fahren, weil sich unter der nun geschlossenen Schneedecke auf der Fahrbahn Eis gebildet hat. Es ist ungefähr fünfzehn Grad Minus, das Visir beginnt unten bereits zuzufrieren, was mir aber im Moment egal ist. Ich muss so oder so andauernd die linke Hand aus der Stulpe ziehen, das Visir vom Schnee befreien und die dick behandschuhte Hand danach wieder in die Stulpe fummeln.</p>
<p>Hinter mir bildet sich eine kleine Autoschlange, aber sie trauen sich nicht mich zu überholen, die Verhältnisse lassen das selbst mit vier Rädern nicht zu. Trotzdem spüre ich im Nacken, wie die Ungeduld der Autofahrer wächst und ihr Verständnis für meine beschissene Situation sinkt. Glücklicherweise fahre ich dann auf ein noch langsamer fahrendes Auto auf, was die Situation etwas entspannt. Ich erreiche eine kleine Bergkuppe, die kurz vor Langschede liegt, dann geht es langsam und vorsichtig bergab. Meinen linken Daumen spüre ich kaum noch, nur einen pulsierenden Schmerz. Überhaupt schmerzen meine Finger wie mit Nadel gespickt, so dass es mir vor Schmerz teilweise das Gesicht verzieht.</p>
<p>Nach ein paar Kilometern erreiche ich die Ruhr und fahre über die Brücke, lege ich mich im darauf folgenden Kreisverkehr fast auf die Fresse, obwohl ich im ersten Gang mit gezogener Kupplung und ohne Schräglage die KLX um die Kurve trage. Dieses verdammte Eis. Tückisch ist es.</p>
<p>Das Auto, das unsere Kolonne bremste ist leider in eine andere Richtung abgebogen und nun bin ich wieder das Hindernis. Die Autofahrer hinter mir werden mir aber mit jedem Meter immer egaler, denn die Schmerzen in meinen Finger beschäftigen mich mehr. Der rechte Daumen brennt inzwischen wie Feuer und auch die restlichen Finger schmerzen fürchterlich. Die Stulpen helfen bei diesen Temperaturen einfach nicht mehr dauerhaft, eine Griffheizung wäre toll.</p>
<p>Schließlich erreiche ich Menden, nun ist es nicht mehr weit, aber die Straßenverhältnisse sind kontinuierlich schlechter geworden. Es ist sehr rutschig und ich kann nur noch maximal 50 Km/h fahren, dann merke ich, wie die KLX langsam instabil wird und die Reifen die Traktion verlieren. Ich denke an den Bieberberg, den ich in Lendringsen noch hinauf muss. Davor graust es mir am meisten. Warum zur Hölle ist eigentlich nicht ein Streuwagen unterwegs? Seit Dortmund nicht einer? Haben die Weihnachtsfeier?</p>
<p>Kurz vor Lendringsen lege ich mich dann doch nochmal fast auf die Seite, weil ich einen stark drängelnden Autofahrer vorbei lassen will und dabei in tieferen Schnee am Straßenrand gerate. Das Vorderrad beginnt zu rutschen, aber ich kann es gerade noch stabilisieren. Mit einer schwereren Maschine hätte ich in jedem Fall gelegen.</p>
<p>So ein blödes Arschloch, was drängelt der auch so? Warum überholt er nicht einfach, wenn ich ihm zu langsam bin? Nächstes Mal lass ich keinen mehr vorbei&#8230; keinen Bock mich hinzupacken und dann von einem solchen Spinner überfahren zu weren. Aber das Adrenalin tut wenigstens meinen Händen etwas gut, weil es die Schmerzen ein wenig abschwächt und endlich erreiche ich die Abfahrt der verschneiten Bundesstraße.</p>
<p>Ich dirigiere die KLX vorsichtig um eine rutschige Kurve, dann bin ich endlich in Lendringsen. Nur noch zwei Kreisverkehre, die ich vorsichtig mit beiden Beinen am Boden durchfahre und es folgt die letzte Herausforderung. Der Bieberberg. Oben steht unser Haus, es geht teilweise recht Steil hinauf, also beginne ich vorsichtig im 2. Gang den Anstieg. Und über den zweiten Gang komme ich auch nicht hinaus, sobald ich den Dritten einlege, um die Geschwindigkeit auf mehr als 30 zu &#8220;katapultieren&#8221;, beginnt das Hinterrad trotz der Stollenreifen nicht mehr richtig zu packen. In den leichten Kurven muss ich die Geschwindigkeit so oder so drosseln, zu groß meine Sorge, dass mir wieder die Haftung des Vorderreifen flöten geht. Auch an diesem Anstieg wurde übrigens nicht gestreut, so wie auf der gesamten Strecke von Dortmund nach Menden.</p>
<p>Nach gefühlten 10 Minuten bin ich dann endlich oben an unserem Haus angekommen. Total fertig, als hätte ich gerade eine 400 Kilometer Tour gefahren, steige ich von der 250er und versuche den Schlüssel abzuziehen. Geht nicht, ist im Schloss festgefroren, was mir im Moment aber auch ziemlich egal ist, ich will einfach nur noch, dass die Schmerzen aufhören und gehe rein.</p>
<p>Die Kleidung abzulegen fällt mir schwer, ich kann die Finger kaum bewegen. Irgendwie gelingt es mir dann doch mich zumindest der Regenkleidung und der Lederjacke zu entledigen. Ich stecke die Finger in die Achselhöhlen und presse, was den Schmerz lindert. Steffi eilt herbei und betrachtet mit mitleidig. Fast zwei Stunden habe ich für die Strecke gebraucht. Normal wären 40 Minuten. Mit der FZR höchstens 20.</p>
<p>Steffi kommt auf die Idee, ich solle mir einen Schnaps trinken, das würde die Arterien weiten. Also kloppe ich mir 2 Whiskey in den Kopf und tatsächlich, es wird sofort merklich besser. Langsam tauen meine Finger wieder auf, aber mein rechter Daumen bleibt eine einzige Frostbeule, die Haut ganz weiß und auch ein wenig taub.</p>
<p>Steffi, meine Freundin, fragt mich später, warum ich denn nicht mit ihrem Auto gefahren bin, aber die Antwort fällt ihr sofort nach der Frage selbst ein. &#8220;Du musstest das einfach machen oder?&#8221;. Ich nicke: &#8220;Ich musste doch testen ob die KLX wintertauglich ist&#8221;.</p>
<p>Und das ist sie. Geringes Gewicht, Stollenreifen und wenig Leistung. Im Winterbetrieb sind das große Vorteile.</p>
<p>Nur eine Griffheizung muss ich noch kaufen. Oder wenigstens mal neue Handschuhe. Oder endlich die Zündung vom ollen Russen reparieren. Drei Räder sind ja manchmal doch nicht so verkehrt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Polizei, dein Freund und Helfer</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/die-polizei-dein-freund-und-helfer/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 11:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gefährlich]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>
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		<description><![CDATA[Nee, jetzt wirklich, das ist ernst gemeint. Also ich hätte mir selbst sogar einen Strafzettel verpasst. Warum? Naja, ganz einfach...

Es ist Nacht, es regnet, ich brause mit der FZR von Balve nach Menden. Ich fahre relativ langsam, die Straße ist ja nass und das Visir mal wieder verschmiert, so dass mich entgegenkommende Fahrzeug ganz schön blenden. Allerdings fahre ich nicht so langsam, dass ich im Hönnetal den Starenkasten nicht umfahren müsste, um dann auf der anschließenden kurzen Geraden ein wenig zu beschleunigen.

Danach bin ich dann innerorts und fahre am Kalkwerk vorbei. Auf der Bundesstraße außerhalb der Ortschaft gebe ich wieder Gas, bis ich nach einigen Kilometern in den Rückspiegeln ein blaues, rotierendes Leuchten wahrnehme. Scheiße, denke ich, jetzt gibt's Ärger. Ich stoppe die FZR auf dem Seitenstreifen und ein Polizeiwagen hält neben mir.

"Ihr Rücklicht ist kaputt!"

Da ich das nicht widerlegen, nehme ich das erstmal als Tatsache hin.

"Wo müssen Sie denn hin?"

Nac]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/e6ef35d147da4bcaba4899f1b7f81c9a" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Nee, jetzt wirklich, das ist ernst gemeint. Also ich hätte mir selbst sogar einen Strafzettel verpasst. Warum? Naja, ganz einfach&#8230;</p>
<p>Es ist Nacht, es regnet, ich brause mit der FZR von Balve nach Menden. Ich fahre relativ langsam, die Straße ist ja nass und das Visir mal wieder verschmiert, so dass mich entgegenkommende Fahrzeug ganz schön blenden. Allerdings fahre ich nicht so langsam, dass ich im Hönnetal den Starenkasten nicht umfahren müsste, um dann auf der anschließenden kurzen Geraden ein wenig zu beschleunigen.</p>
<p>Danach bin ich dann innerorts und fahre am Kalkwerk vorbei. Auf der Bundesstraße außerhalb der Ortschaft gebe ich wieder Gas, bis ich nach einigen Kilometern in den Rückspiegeln ein blaues, rotierendes Leuchten wahrnehme. Scheiße, denke ich, jetzt gibt&#8217;s Ärger. Ich stoppe die FZR auf dem Seitenstreifen und ein Polizeiwagen hält neben mir.</p>
<p>&#8220;Ihr Rücklicht ist kaputt!&#8221;</p>
<p>Da ich das nicht widerlegen, nehme ich das erstmal als Tatsache hin.</p>
<p>&#8220;Wo müssen Sie denn hin?&#8221;</p>
<p>Nach Menden ins Lahrfeld, sind noch etwa 8 Kilometer.</p>
<p>&#8220;Gut, dann fahren wir jetzt mal hinter Ihnen her, man sieht Sie wirklich schlecht, nicht das Ihnen noch einer hinten reinfährt. Im Hönnetal ist das übrigens echt gefährlich ohne Rücklicht.&#8221;</p>
<p>Wir fahren los und ich achte peinlichst genau darauf, dass ich keine Ampeln bei gelb nehme, die obligatorischen 50 zu 60 Km/h mache und komme mir vor wie damals in der Fahrschule. Und ja, der Polizeiwagen folgt mir tatsächlich bis auf den Parkplatz.</p>
<p>&#8220;Für die 10 Euro, die ich Ihnen jetzt nicht abnehme, kaufen Sie sich bitte morgen direkt neue Rücklichtbirnen.&#8221;</p>
<p>Ja, das mache ich. Versprochen. Und ich hielt mein Versprechen.</p>
<p>Dann lacht der Polizist noch: &#8220;Ist komisch mal wieder wie in der Fahrschule zu fahren, oder? Naja, schönen Abend noch.&#8221;</p>
<p>Recht hat er. Aber ich bin dankbar, weil es auch anders hätte  laufen können. Mängelkarte und solcher Pipapo. Von daher war die Polizei in diesem Fall wirklich freundlich und hilfsbereit, anstatt zu maßregeln. Gute Sache!</p>
<p>Was ich mich allerdings immer noch frage: Wie lange sind die mir eigentlich vorher schon hinterher gefahren&#8230;? Und warum schaut man auf einer FZR eigentlich so selten in die Rückspiegel?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schwerer Motorradunfall zwischen Menden und Iserlohn-Sümmern</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/schwerer-motorradunfall-zwischen-menden-und-iserlohn-summern/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<category><![CDATA[lokales]]></category>
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		<category><![CDATA[unfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag wollte ich meinen Bruder Sascha auf dem Sommerfest des Modellflugvereins besuchen, in dem er Mitglied ist. Steffi, die Kinder und ich verschoben den Besuch allerdings auf den nächsten Tag, da das Wetter nicht wirklich angenehm war. Zuhause bekam ich dann gegen Abend einen verstörten Anruf von Sascha, ob mit mir alles okay wäre. Ich bejahte das natürlich und fragte, was denn los sei, worauf mein Bruder mir von einem schweren Motorradunfall erzählte, der gerade zwischen Sümmern und Menden passiert wäre, an der Kreuzung, an der von der Hauptstraße auf die Landstraße zum Modellflugplatz eingebogen werden kann.

Heute habe ich mir dann den Bericht und die Fotostrecke zu dem, für den 21 jährigen Motorradfahrer leider tödlichen Unfall, angesehen und war ziemlich geschockt. Die Kawasaki, vermutlich eine ZXR, hat es wirklich total zerissen, beim Aufprall wurde der PKW auf's Dach geschleudert, so hoch war die Wucht.

Soweit aus dem Bericht ersichtlich fuhr das Motorrad mit überhöhter Geschw]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/623e45c3474942229dd020790527a143" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Am Samstag wollte ich meinen Bruder Sascha auf dem Sommerfest des Modellflugvereins besuchen, in dem er Mitglied ist. Steffi, die Kinder und ich verschoben den Besuch allerdings auf den nächsten Tag, da das Wetter nicht wirklich angenehm war. Zuhause bekam ich dann gegen Abend einen verstörten Anruf von Sascha, ob mit mir alles okay wäre. Ich bejahte das natürlich und fragte, was denn los sei, worauf mein Bruder mir von einem schweren Motorradunfall erzählte, der gerade zwischen Sümmern und Menden passiert wäre, an der Kreuzung, an der von der Hauptstraße auf die Landstraße zum Modellflugplatz eingebogen werden kann.<span id="more-305"></span></p>
<p>Heute habe ich mir dann <strong><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/menden/2008/8/23/news-71365202/detail.html" target="_blank">den Bericht und die Fotostrecke</a></strong> zu dem, für den 21 jährigen Motorradfahrer leider tödlichen Unfall, angesehen und war ziemlich geschockt. Die Kawasaki, vermutlich eine ZXR, hat es wirklich total zerissen, beim Aufprall wurde der PKW auf&#8217;s Dach geschleudert, so hoch war die Wucht.</p>
<p>Soweit aus dem Bericht ersichtlich fuhr das Motorrad mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Bundesstraße Richtung Menden und von der Landstraße kommend bog ein PKW nach links auf die Bundesstraße ein, ohne das Motorrad wahrgenommen zu haben. Wie es weiter ging kann sich ja Jeder vorstellen.</p>
<p>Ich kenne diese Strecke sehr gut, fahre sie immer, wenn ich von Steffi zur Arbeit fahre &#8211; oder umgekehrt &#8211; und muss sagen, dass die Straße zum zügigen Fahren verleitet. Erlaubt sind im Bereich wo der Unfall passierte 70 Km/h, aus gutem Grund, denn die teilweise alleeartige Straße bietet einfahrenden Verkehrsteilnehmern kein gute Sicht. Ebenso verhält es sich umgekehrt auf der Bundesstraße. Ich muss zugeben, dass ich auf der Strecke auch meist etwas schneller unterwegs bin, wenn die Straße frei ist.</p>
<p>Was mich persönlich nun ein wenig ärgert, sind die Kommentare zum Bericht. Da wird wie immer gegen PKW Fahrer gewettert und natürlich gegen die schlimmen Motorradfahrer, Schuldzuweisungen werden gemacht und so weiter bla bla bla, obwohl in einem Kommentar klar wird, dass die Angehörigen des Verstorbenen mitlesen.</p>
<p>Wenn die Situation klar gewesen wäre: Motorradfahrer fährt vorschriftsmäßig, wird von PKW übersehen und es rumst, dann sind Reaktionen, die sich gegen PKW Fahrer richten verständlich. Aber so war es nunmal nicht. Bei diesem schrecklichen Unfall kamen einfach mehrere Dinge zusammen, deswegen ist es besser, sich mit Schuldzuweisungen zurückzuhalten.</p>
<p>Besonders makaber finde ich übrigens, dass sich unter den Bildern der Fotostrecke ein &#8220;Zum Warenkorb hinzufügen&#8221; Link befindet. Ich denke bei solchen Bildern sollte die WAZ diese Funktion entfernen, es ist doch etwas pietätlos, dass sich jeder von einem tödlichen Unfall Abzüge bestellen kann. Und vielleicht wäre es auch keine schlechte Idee die Kommentarfunktion bei solchen Berichten einfach zu deaktivieren. Das wäre sicherlich im Sinne der Angehörigen. Beileidsbekundungen gehören so oder so nicht ins Internet und Schuldzuweisungen ändern an einem traurigen Ereignis rein gar nichts mehr.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Jugend von heute&#8230;</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/die-jugend-von-heute/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 11:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[arschloch]]></category>
		<category><![CDATA[gefährlich]]></category>
		<category><![CDATA[idioten]]></category>
		<category><![CDATA[jugend]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.das-motorrad-blog.de/2008/04/27/die-jugend-von-heute/</guid>
		<description><![CDATA[Freitag Nacht wäre es beinnahe mal wieder soweit gewesen, dabei fing der Abend doch so schön an, hatte ich mit meinem Arbeitskollegen Frank Hennecke nämlich den Motorradstammtisch in Balve besucht. Da ich bald wieder nach Balve ziehen werde, wollte ich hier schonmal ein wenig Kontakte knüpfen und mir scheint es handelt sich um einen netten und lockeren Haufen, aber das nur nebenbei.

Die Rückfahrt von Balve nach Dortmund gestaltete sich Enfield typisch sehr angenehm, Freitag Nacht eben, wenig Verkehr, ich kam gut durch, konnte fahren wie ich wollte und erreichte schließlich die Stadtgrenze von Dortmund. Ich bin über die Holzwickeder Straße Richtung Neuasseln gefahren, das ist eine lange gerade Strecke, die leicht bergab geht, bis man am Tiefpunkt eine Kreuzung erreicht, und dann geht es wieder bergauf, unter einer Unterführung durch. Links ist dann übrigens direkt das Autohaus am Funkturm, wo ich meine Enfield gekauft habe. Aber auch das nur am Rande.

Und wie ich so auf die Unterführung zufahr]]></description>
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<p>Freitag Nacht wäre es beinnahe mal wieder soweit gewesen, dabei fing der Abend doch so schön an, hatte ich mit meinem Arbeitskollegen Frank Hennecke nämlich den <a href="http://www.bikerstammtisch-balve.de/" target="_blank">Motorradstammtisch in Balve</a> besucht. Da ich bald wieder nach Balve ziehen werde, wollte ich hier schonmal ein wenig Kontakte knüpfen und mir scheint es handelt sich um einen netten und lockeren Haufen, aber das nur nebenbei.<span id="more-186"></span></p>
<p>Die Rückfahrt von Balve nach Dortmund gestaltete sich Enfield typisch sehr angenehm, Freitag Nacht eben, wenig Verkehr, ich kam gut durch, konnte fahren wie ich wollte und erreichte schließlich die Stadtgrenze von Dortmund. Ich bin über die Holzwickeder Straße Richtung Neuasseln gefahren, das ist eine lange gerade Strecke, die leicht bergab geht, bis man am Tiefpunkt eine Kreuzung erreicht, und dann geht es wieder bergauf, unter einer Unterführung durch. Links ist dann übrigens direkt das <a href="http://www.autohausamfunkturm.de/" target="_blank">Autohaus am Funkturm</a>, wo ich meine Enfield gekauft habe. Aber auch das nur am Rande.</p>
<p>Und wie ich so <a href="http://maps.google.de/?ie=UTF8&amp;ll=51.514845,7.567821&amp;spn=0.00468,0.010042&amp;t=h&amp;z=17" target="_blank">auf die Unterführung zufahre</a>, bemerke ich plötzlich, dass vor mir etwas auf der Fahrbahn steht. Im fahlen leicht gelblichen Licht der Beleuchtung konnte ich nicht gleich sehen, worum es sich handelt, also bin ich voll in die Eisen und nach rechts auf den Seitenstreifen ausgewichen. Im Näherkommen konnte ich dann erkennen was es war: Ein Holztisch. Ja richtig, da hat irgendso ein dämliches Arschloch einen alten gammeligen Holztisch des Nachts mitten auf die Straße gestellt. Und bei dem gelblichen Licht, mit dem Unterführungen ja oft beleuchtet werden, war das verwitterte Objekt sehr gut zu übersehen. Nur gut, dass ich es noch geschafft habe auszuweichen und zu bremsen.</p>
<p>Ich habe dann sofort angehalten und den Tisch auf den Bürgersteig gestellt, naja, ehrlich gesagt habe ich ihn geworfen, denn ich war ziemlich sauer. Mir war in dem Moment auch klar, dass die Idioten, die das Ding da hin gestellt haben noch nicht weit seien können, denn immerhin ist die Holzwickeder Straße auch Nachts relativ gut befahren, es ist keine Nebenstraße oder so, sondern eine Straße, die direkt in Brakel auf den Hellweg führt.</p>
<p>Also habe ich mich sofort wieder auf die Enfield gesetzt und bin weitergefahren und 500 Meter weiter die Straße rauf, lief eine Gruppe Jugendlicher daher. Also bin ich mit der Enfield direkt vor ihnen auf den Bürgersteig gefahren und hab sie zur Rede gestellt. Natürlich haben sie alles abgestritten, nein nein, sie wären das nicht gewesen, ich sollte sich doch bitte vorbeilassen, sie wollten doch nur zum Bus. Zähneknirschend bin ich weitergefahren, beweisen konnte ich es ihnen ja nicht, aber ich bin mir sicher, dass die Gruppe den Tisch dort hingestellt hat, den sie vermutlich vorher in der Kleingartensiedlung geklaut haben.</p>
<p>Klar habe ich als Jugendlicher auch oft genug irgendwelchen Scheiß gebaut, aber &#8220;sowas hätten wir damals nie gemacht&#8221;. So blöd sich das auch anhören mag.</p>
<p>Kiffen die einfach zu früh und zu viel, liegts an der allgemeinen Verblödung der Gesellschaft, oder gelten &#8220;Holzklotzwerfer&#8221; bei solchen Vor-der-Klasse-neun-Abbrechern als cool, dass sie unbedingt gefährdend in den Straßenverkehr eingreifen müssen? Warum haben solche Vollpfosten einen Horizont nur so groß wie die Kartons der dämlichen Turnschuhe die sie tragen, oder liegt&#8217;s gar an den bescheuerten Mützen die verhindern, dass das Gehirn genügend Sauerstoff bekommt? Und stecken sich diese Leute deswegen ein Hosenbein in die Socke und merken deswegen gar nicht, wie lächerlich und dumm sie sind, oder merken sie es doch und rächen sich durch solche Scheißaktionen an der restlichen Gesellschaft? Liegts an mangelnder Intelligenz, oder an der mangelnden Bildung? Gibt es eigentlich schon das Wort Konsequenzresistent?</p>
<p>Jedenfalls: Ich will mir die Fragen nach dem &#8220;was wäre wenn&#8221; gar nicht stellen, so wie es diese Gruppe Jugendlicher offensichtlich ja auch nicht getan hat, was aber nichts daran ändert, dass das auch hätte unschön ausgehen können. Nur gut, dass nichts schlimmes passiert ist.</p>
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		<title>Gefährliche Chinakracher: Pocket Bikes und die Risikoabwägung</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/gefahrliche-chinakracher-pocket-bikes-und-die-risikoabwagung/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Oct 2006 17:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[chinakracher]]></category>
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		<description><![CDATA[Nein, es geht nicht um den Jahreswechsel, aber trotzdem um gefährliche Chinakracher, die sogenannten "Pocket Bikes". Gleich vorweg: Ich will Niemandem den Spaß an diesen durchaus lustigen Gefährten nehmen, aber kürzlich lief im Radio ein Bericht, der die niedlichen Gefährte in einem nicht mehr ganz so glanzvollen Licht erscheinen lässt. Wer sich also dem Vergnügen hingibt ein Pocket Bike zu fahren, sollte sich jedoch der möglichen Konsequenzen bewusst sein, wenn dies nicht im gesetzlichen Rahmen geschieht.

Das die Chinakracher nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind, dürfte wohl bekannt sein. Der Betrieb kann also nur auf der Kartbahn oder eben auf dem Privatgrundstück - der Fachterminus lautet hier "im nichtöffentlichen Verkehrsraum" - erfolgen. Lässt man es dennoch im Bereich der StVo ordentlich chinakrachen und wird von den freundlichen Helfern in Grün bemerkt, sind die Folgen fatal: Fahren ohne Versicherungsschutz (Höchststrafe 1 Jahr Gefängnis, 6 Punkte) und Fahren ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/10dcf69003cf437f9830047bd58f6e01" height="1" width="1" class="VGWortPixel" alt=""/>
<p>Nein, es geht nicht um den Jahreswechsel, aber trotzdem um gefährliche Chinakracher, die sogenannten &#8220;Pocket Bikes&#8221;. Gleich vorweg: Ich will <a href="http://www.randgruppentourismus.de/?p=125" target="_blank">Niemandem den Spaß</a> an diesen durchaus lustigen Gefährten nehmen, aber kürzlich lief im Radio ein Bericht, der die niedlichen Gefährte in einem nicht mehr ganz so glanzvollen Licht erscheinen lässt. Wer sich also dem Vergnügen hingibt ein Pocket Bike zu fahren, sollte sich jedoch der möglichen Konsequenzen bewusst sein, wenn dies nicht im gesetzlichen Rahmen geschieht.<span id="more-69"></span></p>
<p>Das die Chinakracher nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind, dürfte wohl bekannt sein. Der Betrieb kann also nur auf der Kartbahn oder eben auf dem Privatgrundstück &#8211; der Fachterminus lautet hier &#8220;im nichtöffentlichen Verkehrsraum&#8221; &#8211; erfolgen. Lässt man es dennoch im Bereich der StVo ordentlich chinakrachen und wird von den freundlichen Helfern in Grün bemerkt, sind die Folgen fatal: Fahren ohne Versicherungsschutz (Höchststrafe 1 Jahr Gefängnis, 6 Punkte) und Fahren ohne Zulassung (Ordnungswidrigkeit, 3 Punkte) &#8211; das flenst.<br />
 Und wehe dem, der keinen Motorradführerschein besitzt, und dessen Chinakracher über 60 Km/h fährt, was übrigens gerne durch einen kostenpflichtigen Test auf dem Prüfstand festgestellt wird: Auch das flenst und wird großzügig als &#8220;Fahren ohne Führerschein&#8221; ausgelegt. Selbiges gilt übrigens für jugendliche Klasse M Piloten, wenn die Geschwindigkeit des Minimopeds die 45 Km/h Grenze übersteigt.<br />
 Nicht weniger wissenswert ist, dass der Parkplatz des Aldi um die Ecke zwar Privatgelände, jedoch zum öffentlichen Verkehrsraum zählt, also obacht. Ein Gelände gilt nur als nichtöffentlich, wenn es durch einen Zaun umschlossen und die Zufahrt abgesperrt ist.</p>
<p>Wer also Probleme mit den Grünen vermeiden will, fährt nur in abgesperrten Bereichen, so sind Probleme mit dem Verkehrsrecht ausgeschlossen, bleibt jedoch leider noch ein anderer Rechtsbereich, der von den Chinakrachern tangiert wird: Das Versicherungsrecht. Im Falle eines Unfalles kommt die <a href="http://www.autogenau.de/kfz-versicherung.html">Versicherung</a> nämlich in der Regel nicht für Schäden auf, da die Privathaftpflicht dies nicht abdeckt. Und auch das kann teuer werden, besonders dann, wenn Dritte beteiligt sind.</p>
<p>Was Spaß macht ist, so wie das Leben selbst, nicht immer ungefährlich und Risiken sind wohl dazu da, um sie abzuwägen. Etwas, dass sich auch auf das Motorradfahren übertragen lässt und jeder Mensch sollte selbst entscheiden welche Risiken er eingeht, dazu ist jedoch wichtig, dass die Risiken und Folgen überhaupt bekannt sind.</p>
<p>Das Risiko bei den billigen Chinakrachern ist ganz klar die teilweise mangelhafte Verarbeitung. Und hier sei mir der Vergleich mit nicht zugelassenem Feuerwerk gestattet: Es ist zwar schön billig, aber man kann sich auch schnell die Finger verbrennen. Wer es also krachen lassen will, der möge wenigstens zu einem Qualitätsböller greifen.</p>
<p>Denn auch bei den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pocket_Bike" target="_blank">Pocket Bikes</a> gibt Markenhersteller (Polini, Blata, &#8230;) und eben den billigen Schrott aus China mit teilweise <a href="http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/bsg/verbraucherschutz/produktsicherheit/pocket_20bikes.html#headline4." target="_blank">erheblichen Mängeln</a> an wichtigen Teilen, wie Rahmen und Bremsen. Warum sollte ein Chinakracher besser sein, als ein <a href="http://cgi.ebay.de/Auktion-Redaktion-MOTORRADFAHRER-Ernst-gemeint_W0QQitemZ180037029124QQihZ008QQ" target="_blank">Baumarktroller</a>? Eine weitere Frage ist auch, warum die Pocket Bikes aus Fernost nur ein Zehntel von dem kosten, wie die Produkte von namenhaften Herstellern?</p>
<p>Ich erwähnte es schon: <a href="http://www.vis-technik.bayern.de/de/left/fachinformationen/produktgruppen/sport-freizeit/motorsport/pocketbike_minimotorrad.htm" target="_blank">Risiken</a> sind dazu da, um abgewogen zu werden. Wer also doch zur günstigen Alternative greift, sollte vor dem Fahren das Gerät überprüfen. Funktioniert die Bremse? Sind die Schweißnähte am Rahmen in Ordnung? Können die Gräten auch nicht in die Kette gelangen? Kann der blöd verlegte Krümmer nicht vielleicht doch den Benzinschlauch entzünden? Kann man das Ding überhaupt steuern? Wie sieht es aus mit scharfen Kanten?</p>
<p>Und was, wenn etwas nicht in Ordnung ist? Sollte es sich nicht um einen Gebraucht- oder Privatkauf handeln, ist ein Umtausch möglich &#8211; oder es werden alle Bedenken über Bord geworfen. Risikoabwägung. Hatten wir ja schon.</p>
<p>Problem ist nur, dass anscheinend gerade Minderjährige auf die Chinakracher abfahren, weil sie so günstig, nein billig sind. Ich möchte nicht ausschließen, dass es auch Minderjährige gibt, die mit den Gefährten verantwortungsbewusst umgehen, aber wer sich im Internet ein wenig durch die entsprechenden Foren gräbt wird feststellen, dass da doch teilweise recht wenig über Risiken und Folgen nachgedacht wird:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich habe schon fest geplant, daß ich sobald ich meinen Lederkombi habe mein bike schnappe und mitten durch unsere stadt heize! Die Bullen können ihr gefährt nämlich nicht so über nen zaun heben und weiter bügeln. Das wird n mega fun! Freu mich jetzt schon drauf.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Ganz besonders dufte fand ich die Erzählung dieses bildungsfernen Mitbürgers:</p>
<blockquote><p>&#8220;Da bin ich vor ner Weile mal von so nem Hilfspolizisten (der allein unterwegs war) verfolgt worden. Dreh mich so um und wunder mich warum der Depp so dicht hinter mir herfährt &#8211; und auf einmal tut der sich so n blaues Licht (à la Alarm für Cobra11) auf s Dach.<br />
 Ab da hab ich Stoff gegeben-nur war dem sein Jeep halt schneller als ich mit meinen 50 km/h  &#8230;.<br />
 Hab angehalten, gewartet bis er ausgestiegen is&#8230;dann wieder Vollgas gegeben&#8230;.des hab ich 3x gemacht bis ich in der Nähe von nem Wohngebiet war&#8230;.da hab ich mich dann durch n paar Seitenstraßen und schmalen Wegen wo kein Auto durchpasst dünne gemacht&#8230;&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Es gab schon mehrere Todesfälle, weil auf der Straße gefahren wurde, oder weil die Technik versagt hat. Bedingt durch die geringe Höhe sind die Pocket Bikes leicht zu übersehen und bei einer Kollision mit einem Auto trifft es meistens den Kopf. Und wen es bei 70 Km/h vom Bock wirft, der wird selbst mit Schutzkleidung sicherlich nicht nur leichte Verletzungen davontragen. Das ist bei Pocket Bikes nicht anders als bei Motorrädern.</p>
<p>Wenn es nicht so zynisch und traurig wäre, könnten die Chinakracher auch als &#8220;darwinistische Selektionsmaschinen in Reinform&#8221; bezeichnet werden. Die Leute, die sich wirklich mit diesem Billigschrott auf befahrene Straßen trauen, sind entweder einfach nur dämlich, oder haben ein sehr tiefes Vertrauen in ihren Gott.</p>
<p>Ergo: Risiken abwägen und richtig entscheiden &#8211; lieber etwas mehr Geld investieren und auch auf nichtöffentlichem Gelände Schutzkleidung benutzen. Damit ist das Versicherungsproblem allerdings immer noch nicht gelöst.</p>
<p>PS: Ich wollte mit diesem Beitrag NICHT den Zeigefinger erheben, sondern nur auf die Risiken hinweisen. Muss jeder selber wissen was er riskiert und was nicht.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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