Letzten Freitag war ich auf einer schönen Veranstaltung in Düsseldorf, der Premierenvorstellung der aktuellen DVD der 2radkamele, zu der die drei Reisenden und Mopeten.TV geladen hatten. Die Wetterverhältnisse waren kalt, aber sonst im Rahmen, also schnappte ich mir die Ural und brezelte kurzerhand die 100 Kilometer über die Bahn gen Düsseldorf Bilk. An der Autobahnausfahrt durfte ich dann noch zwanzig Minuten im Stau stehen, bis ich schließlich den Veranstaltungsort erreichte. (weiterlesen …)
Nun bin ich mit dem Ural Gespann 1.000 Kilometer gefahren, Zeit also einen Erfahrungsbericht zu liefern. Was also habe ich in diesen drei Wochen gelernt, erlebt und wie denke ich über die Ural? Hat sich der Kauf gelohnt? Ist schon was kaputt? Ist Gespannfahren schwierig? Und gibt es wirklich kein Bier auf Hawaii? (weiterlesen …)
Ich komme viel später los als ich geplant hatte. Zehn Uhr sollte es losgehen, jetzt ist es halb zwei. Gut, es sind nur 300 Kilometer bis nach Weiskirchen im Hunsrück, aber fünf bis sechs Stunden werde ich sicherlich unterwegs sein. Ich stelle noch schnell die Zündung auf 0,75 mm vor OT ein, das ist besser für die lange Strecke. Dann ist es Zeit loszufahren, also setze ich den Helm auf, streife die Handschuhe über und quetsche mich auf die schwer beladene Enfield. Mit dem ersten Kick erwacht sie gegen die Betonwände der Garage brüllend und ich fahre los. Immer ein fast magischer Moment. (weiterlesen …)
Anreisetag
Irgendwie bin ich immer schrecklich müde, wenn ich auf Tour gehe. Nach dem spannenden Spiel von Deutschland gegen Portugal war ich so aufgedreht, dass ich erst spät und womöglich auch mit einem Bier zuviel ins Bett gekommen bin. Der Wecker am heutigen Freitag Morgen respektiert diesen Umstand allerdings nur wenig bis gar nicht, zeigt keine Gnade und reißt mich um sieben aus dem eher unruhigen Schlaf. “Keine Kopfschmerzen”, denke ich erfreut, “wenigstens bleibt mir das erspart”.
Letztes Wochenende war ich wie angekündigt auf dem Gespanntreffen in Neuerkerode bei Braunschweig. Ich fuhr am Freitag morgen, nachdem ich die Campingausrüstung und meine übrigen Klamotten auf die Enfield gebastelt hatte, für meine Verhältnisse relativ pünktlich um kurz vor 11 Uhr los. Zuerst war ich etwas unsicher, ob meine mit Gummiseilen gesicherte Gepäckkonstruktion halten würde, was aber kein Problem war. Im Gegenteil: Ich konnte mich sogar ein wenig anlehnen, an der Gepäcksissibar, sehr bequem.