Bildergalerie: Enfieldtreffen 2010 im Schwarzwald

Gestern Abend habe ich mal die Bilder durch’s Photoshop rattern lassen. Viel Spaß beim ansehen. Die Geschichten zu den Bildern folgen noch, ich werde am Wochenende in die Tasten hauen und übrigens auch den Bericht vom Odenwaldbollern endlich mal fertig stellen. Kann also sein, dass der noch vor dem Bericht vom Enfieldtreffen kommt.

Hier die Galerie:

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Video: Royal Enfield Treffen 2010

Hier ein kleines Video zum Royal Enfield Treffen 2010 in Schönau im Schwarzwald. Bilder und ein ausführlicher Bericht zum Treffen folgen. Es war super geil, betrachtet das Video als Appetizer. :-)

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Das Video gibt’s natürlich auch auf YouTube in HD.

2RadKamele die Dritte und Biketramper

Filmpremiere: Die Welt ist keine Gerade – Artur entdeckt Afrika

Frank Göpel von den 2RadKamelen ist kürzlich mit der Bitte an mich herangetreten, auf dem Blog der Fernreisenden einen kleinen DVD Shop zu basteln, da bald die dritte DVD erscheint. Da ich ja gerne solche Dinge mit WordPress mache, war das recht schnell und problemlos realisiert. Und da ich bereits bei der Filmpremiere der zweiten DVD vor Ort war, möchte ich euch die Premiere der neuen DVD “Die Welt ist keine Gerade – Artur entdeckt Afrika” empfehlen. Aber vor der Nennung weiterer Daten noch etwas Hintergrund zu den 2RadKamelen.

Die bereiften Kamele, das sind Laurens, Georg, Frank und sein Sohn Artur. Die Vier bereisen seit 2006 den Afrikanischen Kontinent in Jahresetappen. Und genau das macht die Expedition so interessant, da es keine Gewaltetappen gibt, sondern nur der Weg das Ziel ist. Ein bis zwei Monate im Jahr fahren die Drei Richtung Süden, lassen die Motorräder dann stehen, um im nächsten Jahr zurückzukehren. Doch nicht nur das ist besonders: Franks Sohn Artur fährt die Touren, seit er sechs Jahre alt ist, von Anfang an mit. Für ein Kind sicherlich ein großes Abenteuer. Und so wird mit der dritten DVD der 2RadKamele nun Artur in den Vordergrund gestellt und er berichtet seine Sichtweise der Dinge. Ich bin gespannt, was er uns zu erzählen hat.

Die Premiere findet am Samstag, den 5. Juni 2010 um 17 Uhr im Savoy Kino (Atelier) statt. Erwachsene latzen moderate 5 € und Kinder 2,50 € – viel Spaß! Näheres auch auf dem Blog der 2RadKamele. Dort gibt es auch die Trailer aller drei DVDs zu schauen.

Interessantes Projekt: Biketramper

Und noch ein interessantes Projekt kam gestern per Twitter rein: 1.000 Kilometer trampen, aber nur mit zwei- bis dreirädrigen Motorrädern. Autos sind tabu. Na, wenn das mal nicht eine nette Idee zur gerade angelaufenen Saison ist.

Hinter dem Projekt verbirgt sich der Journalist Holger Steffens, der bereits einige andere kuriose Tramp-Projekt durchgezogen hat, unter anderem das Trampen mit Binnenschiffen. Autos kann schließlich jeder.

Auf seiner Projektwebseite kann der aktuelle Standort seiner Reise und weitere Details abgerufen werden. Wer also noch Platz auf dem Soziussitz hat und in der Nähe ist: Holger freut sich bestimmt, wenn er seinem Ziel ein Stück näher gebracht wird.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie sich das Projekt entwickelt und falls Holger hier im Sauerland durchkommt, ist ihm meine Unterstützung in jedem Fall gewiss, wenn er sich für den harten Soziussitz meiner KLX erwärmen kann.

Glas und Gummi

Glas und Gummi vertragen sich nicht. Glas ist hart und meist durchsichtig, Gummi zumindest in Reifenform schwarz und weich. Treffen diese Materialien aufeinander herrscht Krieg. So auch am Mittwochabend, als ich mit meiner kleinen Kawa zu einer Besprechung wegen des Nebenjobs fahre.

Einen Kilometer vor dem Ziel vibriert das Vorderrad plötzlich sehr seltsam, und als ich langsamer werde, bemerke ich ein sehr regelmäßig auftretendes *klong*. Ein Blick nach unten bestätigt meine Befürchtung: Glasscherbe eingefahren. Als die Maschine zum stehen kommt, höre ich es bereits zischen.

Das was mal ein Flaschenhals war steckt nun seitlich in meinem Reifen, direkt zwischen zwei Stollen. Mit der Hacke kicke ich das Teil ab, das Zischen wird stärker. Also schnell wieder rauf auf die KLX und die letzten Meter zu meinem Kumpel mit der restlichen Luft schaffen. Klappt nicht ganz, aber ist ja bei Stollenreifen nicht so das Problem.

Fluchend steige ich von der Kawa und wünsche den ganzen dummen Flaschen-McDonalds-Pommes-Kaugummi-Dosen-Kondome-Atommüll-auf-die-Straße-schmeißenden-Arschlöchern die Pest an den Hals und Ratten an den Sack. Arschgeil, so ein kaputter Reifen, wenn der nächste Tag ein Feiertag und es bereits nach 18 Uhr ist. Welcher Heckenpenner ist so dämlich und schmeißt eine leere Flasche einfach auf die Straße?

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KLX Tuning abgeschlossen

Gestern Abend war es so weit, ich habe meine 250er KLX wieder bei Motorrad Schnock abgeholt, wo der Power Commander USB implantiert und weil ich schon mal da war gleich die 6.000er Inspektion gemacht wurde. Natürlich habe ich sofort mit einer Probefahrt begonnen, habe es aber langsam angehen lassen, da der Motor ja noch kalt war. Eine Veränderung konnte ich aber sofort beobachten: Der Motor läuft nun sowas, aber sowas von cremig – als hätte ich einen Schuss Nivea mit in den Tank gegeben.

Nach dem Austausch des Original-Auspuffs gegen den Grand Prix Evolution, hatte ich ein wenig mit Schieberuckeln zu kämpfen und die Gasannahme gerade bei niedrigeren Drehzahlen war ziemlich ruppig und heftig. Jetzt beschleunigt und verzögert die KLX in allen Drehzahlbereichen so wie es sein muss und tourt gleichmäßig und sauber auf und ab.

Nachdem ich die Rechnung bezahlt habe (Inspektion und Einbau PC USB 190 € netto) und wir uns noch ein wenig unterhalten haben, gehts ab auf die B1. Auf der meist ziemlich geraden Bundesstraße fahre ich erstmal den Motor warm, dann beschleunige ich den 6. Gang voll durch und bin erstaunt, dass auf dem Tacho plötzlich 133 Km/h steht – und das, obwohl es leicht bergauf geht.

Da Bundesstraßen echt öde sind, biege ich nach kurzer Zeit auf eine Nebenstrecke Richtung Neheim ab. Jetzt will ich wissen, was die KLX in Ihrem Territorium so drauf hat. Ich fahre durch ein paar Kurven, reiße das Gas auf und ziehe den 4. Gang bis hundert. Uiuiui, da hat sich aber schon mächtig was getan. Gerade der 3. und 4. Gang sind nun ganz anders abgestimmt und den 5. und 6. Gang kann ich bis in den Begrenzer fahren. Da ist nicht mehr dieses ätzende Loch bei 95 Km/h, bei dem die Einspritzung im 5. Gang zu macht und der 6. die Maschine dann nur wiederwillig auf 110 bringt, nö: Die kleine 250er beschleunigt jetzt von null bis Vmax (115 Km/h) straight durch und noch darüber hinaus (ca. 135 Km/h). Hey Kawasaki, warum denn nicht gleich so? Als ich Zuhause ankomme, grinse ich über das ganze Gesicht. Kann mir das mal bitte Jemand wieder wegmeißeln?

Auch wenn ich es eigentlich nicht machen sollte, aber fragen wir uns doch mal, was der ganze Spaß gekostet hat. Nun, da wären der Power Commander Umrüstsatz für 605 € und der GPR Grad Prix Evolution für 655 € und noch der Einbau für 170 €, macht: 1430 Euronen. Hui, da kriegt man ja schon was nettes gebrauchtes für. Hat sich der Scheiß also gelohnt?

Subjektiv: JA und nochmal JA. Die GPR-Anlage ist teuer, aber der Sound einfach nur gierig. Der Power Commander ist ebenfalls teuer, aber die KLX läuft nun richtig richtig gut und zieht endlich auch die Wurst vom Brot. Da die KLX im Moment einfach das Motorrad ist mit dem ich täglich fahre lohnt sich der Umbau doppelt, denn so macht die Kleine auch doppelt Spaß. Und für die Reise gibt’s bald noch eine klassische Gepäckbrücke und Handprotektoren.

Jetzt noch eine Diesel-Enfield und ich bin zufrieden.

Ich hätte da übrigens noch so eine XJ und ‘ne FZR im Angebot…

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