Hier stünde normalerweise ein schönes Bild. ;-)

Nie mehr Helmhaare dank Airhead!

Manchmal erreichen mich seltsame Pressemitteilungen from hell. Das sind so Tage, da denkst du an nichts böses und dann prustest du deinen morgendlichen Kaffee in die Tastatur, weil du die E-Mail, die du gerade liest für Satire hältst. Leider sind diese E-Mails dann aber doch völlig ernst gemeint. Letztes Jahr im November erhielt  ich so eine Mail, der Betreff lautete “Nie mehr Helmhaare dank Airhead!‏”. Den Inhalt fand ich so lustig, dass ich die Mail bis heute aufgehoben habe, um bei Zeiten darüber zu berichten. Aber worum geht bei diesem ominösen “Airhead”? Naja, lest selbst:
Keine Helmfrisur mehr dank Airhead Essen, 1. Oktober 2012 – Der Airhead ist ein revolutionärer und brandneuer Helmeinsatz aus medizinischem Silikon, der auf der Intermot 2012 erstmals in Europa von der Intelligent Mobility GmbH der Motorradwelt präsentiert wird. Das Funktionsprinzip des Airheads ist einfach: Der mit unzähligen kleinen Noppen besetzte Einsatz bildet ein Luftpolster zwischen den Haaren und der Helmschale. Mit dem Airhead wird die Belüftung im Helm deutlich verbessert, man schwitzt auf dem Kopf weniger und die Haare können nicht mehr plattgedrückt werden.
Okay, hier hat also tatsächlich jemand einen Helmeinsatz entwickelt, dessen Primärziel es ist, die Frisur zu schützen. Fehlt nur noch eine passende Fernsehwerbung. Wie wäre es damit: Hamburg, 8.30 Uhr, wieder mal Regen. Perfekter Halt fürs Haar. Zwischenstopp München, es ist ziemlich windig. Perfekter Sitz. Weiterfahrt nach Rom, die Sonne brennt. Perfekter Schutz. Irgendwie erinnert mich das alles an den guten alten Loriot-Sketch mit dem Jodeldiplom: Nie wieder Helmhaare, dank Airhead. Da hat man was eigenes. Zugegeben, da ich Dreadlocks trage, kann ich nicht wirklich beurteilen, ob so ein Produkt tatsächlich eine Chance oder Berechtigung am Markt hat – meine Haare sind halt mit voller Absicht zerstört worden – deswegen frage ich jetzt einfach mal in die Runde: Wer würde das feilgebotene Produkt kaufen? Und warum? Oder warum nicht? Gibt es jetzt Moppedhipster? Und wann entwickelt Ratiopharm endlich Antihipstermine? Fragen über Fragen. [Update] Ein aufmerksamer Facebook-Nutzer wies mich auf folgendes Video hin. Ich denke ihr kennt die Serie “Scrubs – Die Anfänger”? :-) Link: http://www.youtube.com/watch?v=R0rGoWtF-hs
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Andere Mütter haben auch schöne Motorräder oder so…

Kawasaki Versys 2012

Kawasaki Versys 2012, Quelle: Kawasaki

Hossa! Ich weiß ich habe echt lange nichts mehr geschrieben, zumindest nicht in diesem Blog, aber ich hatte auch nicht wirklich etwas, worüber ich hätte schreiben können. Ich bin letztes Jahr nicht wirklich viel Motorrad gefahren - mal abgesehen von dem täglichen Weg zur Arbeit, aber es ist ja nicht so, als würde ich aus dieser langweiligen Erfahrung heraus nicht auch etwas für mein Leben gelernt haben: Wer nicht fährt schafft keinen Content. Vulkanische Logik oder so. Dabei weiß ich gar nicht mal so wirklich, warum ich nicht mehr viel gefahren bin, es war einfach so ein allgemeines Gefühl von "Luft raus". Die Möglichkeiten wären da gewesen, aber meist war es mir einfach zu weit, denn so sehr ich die Kawasaki KLX250 auch mag und schätze - Autobahnfahrten sind schlimm. Noch schlimmer als mit jedem anderen Motorrad, denn nichts ist frustierender als mit 115 - 120 Km/h auf der rechten Spur zu juckeln, um gelegentlich mal einen LKW verblasen zu dürfen. Wenn schon Autobahn, dann wenigstens mit Stil oder zumindest bequem. Deswegen habe ich beschlossen die KLX250 möglichst bald gegen ein für meine Bedürfnisse besser geeignetes Motorrad einzutauschen. Ich wollte mir ursprünglich wieder was schnelles kaufen, eine 600er Ninja wäre da meine Wahl gewesen, aber ich denke es ist bestimmt nicht gut von einem Extrem (Dual Sport Enduro) ins nächste (Asphaltfräse) zu verfallen. Was ich wirklich brauche ist ein Vernunftmopped. Dieser Wahrheit muss ich wohl endlich ins Auge blicken. Die Versys ist da genau richtig: Niedriger Verbrauch, großer Tankinhalt, bequeme Sitzposition, ABS, viel passendes Zubehör und sie fährt sich sogar gut. Ich hatte die Versys nämlich schonmal als Leihmopped, daher weiß ich das. Die Sterne stehen günstig, derzeit gibt Kawasaki auf die Vorjahresmodelle 10% Rabatt. Ich denke ich werde am Samstag mal zu Kawasaki Schnock fahren und das mit ihm diskutieren. Um unvernünftig zu sein, bleibt mir ja auch noch die Midlife-Crisis. Da kauf ich dann wieder was zum herbrennen. Und bis dahin habe ich ja auch noch die Diesel Enfield, ich denke das ist extravagant genug.
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Gastbeitrag: Biker Navi Check – Mein Favorit von Garmin

Der folgende Beitrag ist ein Gastbeitrag von Stefan Ricks (navi-blogger.de), der sich nicht nur mit Navigationsgeräten beschäftigt, sondern auch Motorradfahrer ist. Da ich Moment einfach wenig Mopped-Content liefern kann (kein TÜV mehr und auch ein wenig "ausgebrannt"), kam mir der Gastbeitrag gerade recht.
Auch an mir, einem langjährigen Motorradfahrer, ging die mobile Navigation nicht vorbei. Nachdem ich einige Modelle getestet habe, steht mein persönlicher Sieger fest: Es ist das Garmin Zumo 340LM. Bedienung und Befestigung 
Garmin Zumo 340LM

Garmin Zumo 340LM - Foto: Garmin

Ich habe das Navi von Garmin an der Lenkerstange in der Nähe der linken Hand befestigt. Auch wenn ich dadurch den Blick leicht in diese Richtung abwenden muss, ist es der wohl beste Platz, um auch eine Bedienung mit der Hand während der Fahrt durchzuführen. Diese Bedienung ist dank des großen 4,3" Displays sehr einfach. Der Touchscreen ist auch mit etwas dickeren Handschuhen noch gut zu bedienen, die Tastenfelder sind ausreichend groß und die Empfindlichkeit des Bildschirms ist darauf trainiert. Eben diese Bedienbarkeit war beim Vorgänger unbefriedigend. Besonders erfreulich ist die Möglichkeit der kostenlosen Kartenupdates. So ist das Kartenmaterial immer auf dem neuesten Stand. Ansicht und Sichtbarkeit  Das recht große Display erwähnte ich bereits. Das schöne an diesem Gerät ist, dass durch den Verzicht auf Bedientasten am Rand die Gesamtgröße des Gerätes sich am Display orientiert. Ausgezeichnet gefiel mir die sehr gute Erkennbarkeit der Darstellung während der Fahrt. Selbst bei wechselnden Lichtverhältnissen und trotz des Helmvisiers ist das Display sehr gut zu erkennen. Der Bildschirm weißt kaum Spiegelungen auf und reflektiert auch kaum das Sonnenlicht, was sehr unangenehm sein könnte. Anschlüsse und Besonderheiten  Ein wichtiges Kaufargument waren die vielen unterschiedlichen Nutzbarkeiten. Auch wenn es an einem MP3-Player mangelt, sind doch viele kleine Gimmicks in diesem Gerät enthalten, die es mir leicht machten mich für dieses zu entscheiden.
  • Gute sprachliche Ansagen aufs Headset via Bluethooth
  • Routenplanung am PC oder intern möglich
  • 3D animierte Ansicht von Kreuzungen
  • Tank- und Geschwindigkeitsanzeige
  • Multifunktionale Verwendung durch Funktionen wie Taschenrechner und Weltzeituhr
  • Extra-Slot für Speicherkarte
Mein Fazit Das Garmin Zumo 340LM hat meine sehr strengen Kriterien bestanden. Einzig der ungünstig positionierte USB Anschluss gab mir hin und wieder ein Rätsel auf. Alles in allem punktet das Gerät durch seine Robustheit, leichte Bedienung, aktuelles Kartenmaterial und sehr gute Lesbarkeit. Das Garmin Zumo 340LM habe ich online für 415 Euro gesucht, gefunden und gekauft. Meine Suche nach einem Navi für mein Bike ist hiermit beendet.
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Die pösen Rocker! Alle verpieten!!!

Derzeit schlagen die Innenminister einiger Länder wild um sich und verbieten in einzelnen Städten die Rockergruppierungen Bandidos und Hells Angels. Ein Freund ist in einem kleineren 1%ter Motorrad-Club und wir haben uns länger über die Folgen des Verbots von Bandidos und Hells Angels unterhalten. Wir konnten sogar zum Kern der Sache vordringen und feststellen, dass es mal wieder ziemlich kurz gedacht ist, was die Politik da treibt. Aber erstmal ein wenig Geschichte... Die 1%ter Motorradclubs entstanden in den USA und in Europa in den 60er Jahren. Die Clubstruktur war anfänglich in Deutschland dabei sehr breit gefächert - es existierten viele kleine lokale Motorradclubs, die mehr oder minder gut miteinander auskamen. Die Zeiten waren aber deutlich angespannter, als es heute der Fall ist. Erst ab 1999 wanderten dann viele der kleineren Clubs und auch einige große Clubs in Richtung Hells Angels und später auch zu den Bandidos ab, wodurch die Clubszene deutlich ausgedünnt wurde. Heute ist die Situation so, dass es einige große Motorradclubs gibt und die kleinen Clubs Schwierigkeien haben, Nachwuchs zu finden. Das liegt einerseits daran, dass die großen Clubs einfach mehr Leute ziehen, andererseits aber auch daran, dass das Interesse der Jugend am Rockertum insgesamt gesunken ist. Aber schauen wir uns doch mal einen der kleineren Rockerclubs, von denen ich zufällig zumindest zwei ein klein wenig kenne. Im Grunde sind das ganz solide Menschen, ein Querschnitt der Gesellschaft, so wie bei vielen Vereinen. Dabei steht die Gemeinschaft im Vordergrund, das für einander einstehen und auch das gemeinsame repräsentieren des Clubs nach außen. So fährt man am Wochenende zusammen Mopped und besucht andere Motorradclubs, oder trifft sich im Vereinsheim und wer ein Problem hat, der kann sich auf die Hilfe der Anderen verlassen. Das ist so die Grundintention, wie ich sie bisher kennengelernt habe. Die Clubs sind dabei organisiert wie ein ganz normaler Kleintierzüchterverein: Es wird ein Vorstand für eine gewisse Zeit gewählt, der dann das Zepter in der Hand hat. Das ist nicht bei allen Clubs so, aber bei einigen wird es so gehandhabt. Einziger Kritikpunkt ist in meinen Augen das Patriarchat, dem sich die meisten Clubs unterwerfen - Frauen haben, mal bis auf Ausnahmen wie den Motorradclub Kuhle Wampe, keine Möglichkeit Mitglied zu werden. Die Clubs mit sehr vielen Chaptern und sehr vielen Mitgliedern sind immer noch ein Querschnitt durch die Gesellschaft, genau wie die kleineren Clubs. Nur, dass mit steigender Mitgliederzahl logischerweise auch die Chance steigt, dass unter den Mitgliedern Leute sind, die nicht sonderlich gesetzestreu sind. Es ist nunmal so, dass es in unserer Gesellschaft eine Zahl von X Personen gibt, die kriminell sind. Klar, dass sich das auch in einem großen "Verein" niederschlägt. Ob die Angels, oder die Bandidos nun kriminelle Menschen mehr anziehen als andere Vereine, vermag ich nicht zu sagen. Ich denke, dass ist sehr abhängig vom lokalen Chapter. Prinzipiell lässt sich aber feststellen, dass die Zwischenfälle mit Beteiligung von Hells Angels und Bandidos insgesamt gesehen doch recht gering sind, aber ein hohes mediales Interesse verursachen. Wohl auch dessen wird nun in einigen Städten ein Vereinsverbot ausgesprochen, weil die Anklage auf "Bildung einer kriminellen Vereinigung" nicht haltbar ist - eben wegen dem Querschnitt der Gesellschaft. Was macht aber das Vereinsverbot nun mit den Mitgliedern? Nichts. Die ändern sich ja dadurch nicht. Was sie machen, geschieht eben ohne Kutte. Wer also vor dem Verbot kriminelle Machenschaften am laufen hatte, der wird diese auch ohne Kutte fortsetzen. Die Polizei erleidet dadurch aber indirekt einen Kontrollverlust, denn der Vorteil eines Motorradclubs: Es gibt einen Ansprechpartner und wer Kutte trägt, ist nicht anonym. Das Vereinsverbot drängt die Leute aber genau da hin und dabei ist egal, ob es sich um einen unbescholtenen Bürger, oder jemanden mit Dreck am Stecken handelt. Und wie so oft trifft die Politik auf Kosten Vieler eine Fehlentscheidung, weil sich einige wenige nicht an die Spielregeln halten. Ob nun bei der Vorratsdatenspeicherung, beim Waffenrecht, der Eurokrise, oder Hartz Fear. Die Entscheidungsgrundlage lieferten einseitig berichtende Sensationsmedien und irgendwelche möchtegern Staatschützer. Ein Problem wird nur symptomatisch bekämpft, aber nicht an der Wurzel gepackt. Letztendlich ist es doch so: Wer scheiße baut, der steht dafür gerade. Ob mit Kutte oder ohne - vor dem Gesetz sollte das nämlich nur ein ganz normales Kleidungsstück darstellen. /discuss
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Motorrad Wahlkampf-Tour NRW 2012 [Update]

Ach wie ist das herrlich! Endlich habe ich mal die Gelegenheit zwei Dinge, die mir äußerst wichtig sind mit einander zu verknüpfen. Letzten Freitag hat mich Alexander Morlang (Abgeordneter der Piraten in Berlin) telefonisch kontaktiert und mir eine wirklich schöne Idee präsentiert: Die Berliner Fraktion will uns Piraten aus NRW unterstützen und das nützliche mit dem schönen Verbinden. Wir machen eine Motorrad Wahlkampf Tour. Hell yeah! Piraten UND Moppeds, das wird awesome! Und ich darf das Event auch noch koordinieren. Super! Also geht's jetzt los, ein Eintrag im Koordinations-Pad der Wahlkampfaktionen habe ich bereits gemacht, die Berliner überlegen derweil, wie sie eine Flaggenhalterung an die Moppeds basteln und @acepoint, der Pressesprecher des Landesverband NRW ist mit im Boot und von der Idee ebenso begeistert. Ist halt auch so ein Mopped Nerd. ;-) An alle Piraten da draußen: Wenn ihr am Osterwochenende (7.4. - 8.4.) in NRW einen Infostand habt und euch das bockt, wenn die Berliner mit dem Mopped vorbeikommen, meldet euch bitte bei mir (siehe Impressum), damit ich euch bei der möglichen Tourplanung berücksichtigen kann. Das mit der Lokalpresse und dem Fernsehmedien regele ich auch, ihr müsst mir nur einen Termin und eine Location nennen. Auf in den Wahlkampf! [Update] Orga-Seite im Wiki: http://wiki.piratenpartei.de/BE:Squads/Motorradgruppe#Plan
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