Letztes Wochenende habe ich mit der KLX endlich mal ein wenig im Dreck gespielt. Ich musste zwar lange suchen, bis ich einen Waldweg fand, der öffentlich befahrbar war, dafür wurde ich aber mit fast 10 Kilometer über Matsch, Schlamm und Schotter belohnt.

Die KLX ließ sich als Leichtgewicht dabei in jeder Situation gut kontrollieren und ich fühlte mich im leichten Gelände schnell so wohl, dass ich mir auch mal zutraute schneller als 40 zu fahren. Es machte richtig Spaß Gas zu geben und dabei mit dem Grip des Hinterrads zu spielen. Einmal rutschte mir an einer sehr schlammigen Stelle, die auch noch von Herbstlaub bedeckt war, das Vorderrad seitlich weg, aber durch beherztes ausfahren des Fußes hatte ich die Maschine sofort wieder unter Kontrolle.

Nach dieser wirklich schönen Enduro-Einlage ging es dann zurück auf den harten Asphalt und ich drehte noch eine Runde Richtung Sorpe, um hinter der Sorpe auf einer kleinen, engen Landstraße durch den Wald wieder einen öffentlich befahrbaren Waldweg zu finden, der mich recht anspruchsvoll um einen kleinen Berg herumführte. Leider etwas wenig Schlamm, dafür um so mehr Gras und Schotter.

Der Weg endete in einer kleinen Siedlung, wo ich einen weiteren Abzweig nahm, der asphaltiert begann, um dann immer härter zu werden und schließlich im Nichts endete. Da ich nicht ohne Weg im Wald herumfahren wollte (das ist nämlich verboten), wendete ich die KLX und fuhr zurück. Die restliche Strecke der 100 Kilometer Tour riss ich dann auf der Straße ab. Danach ging es in der Waschanlage ein paar mal mit dem Kärcher über das Maschinchen und die KLX glänzte wieder. Naja, fast. Vorher schoss ich aber noch ein Foto, doch leider hatte es zwischendurch geregnet, so das der ganze schöne Schlamm schon fast wieder verflossen war. ;-)

KLX 250, ein wenig dreckig :-)

Mein Fazit zu leichtem Gelände ist übrigens: Kann ich öfter haben, ist zwar anstrengend, macht aber irre Spaß!