Ich habe schon länger nichts mehr geschrieben, da ich den Job gewechselt habe und das erstmal meine volle Aufmerksamkeit forderte, doch jetzt habe ich mich eingewöhnt und werde wieder wie gewohnt über’s Moppedfahren berichten.

Ich hoffe euch ist der Saisonstart geklückt, das Wetter ist ja glücklicherweise bombastisch. Die Dosenfahrer haben sich inzwischen auch wieder daran gewöhnt, dass sich auf Deutschlands Straßen noch andere Verkehrsteilnehmer, als die mit 4 oder mehr Rädern am Fahrzeug bewegen und meiner MZ und meiner Enfield geht es gut. Ich hatte kurz ein Problem mit meiner heiligen Kuh, ab und zu ging sie einfach aus, weil die Zündung irgendwo unterbrochen wurde (Wackelkontakt), doch die freundlichen Menschen vom Autohaus am Funkturm haben das Problem sofort lösen können: Es hatte sich ein Steckkontakt kaputtvibriert. Nach Austausch des selbigen fährt die Enni nun wieder wie es sich gehört.

Ich freue mich sehr auf dieses Jahr, denn ich einige Sache bezüglich meiner Motorradleidenschaft geplant. Zum einen werde ich wieder auf das Jahrestreffen der Royal Enfield Gemeinde fahren (22. – 24.06.2007 an der Burg Hohenfels), worauf ich mich schon sehr freue und zum anderen werde ich heiraten.

„Heiraten? Was hat das jetzt mit Motorradfahren zu tun?“, mag der aufgeweckte Leser nun denken und die Frage ist durchaus berechtigt. Die Erklärung ist aber ganz einfach: Anjas Verwandschaft kommt zum größten Teil aus der Region Dresden und deswegen haben wir uns überlegt, dass wir die standesamtliche Hochzeit nach Dresden verlegen. Und ich habe mir daraufhin überlegt, dass ich das doch super mit einer genialen „Landstraßen only driving to my own fucking marriage Tour“ verbinden könnte. Sozusagen die letzte große Tour bevor ich in den sicheren Hafen der Ehe einlaufen werde. Andere fahren nach Indien. Ich fahr nach Dresden. Ist doch auch scheen.

Die Strecke habe ich mir schon herausgesucht, es sind ca. 540 Kilometer Landstraße und ich denke ich werde 12 bis 13 Stunden unterwegs sein.

Routenplaner sind übrigens doof: Was mir echt fehlt bei der Einstellung der Streckenoptionen ist, statt der Auswahl „Kürzeste -“ oder „Schnellste Strecke“ die Einstellung „Schönste Strecke“. Das wäre mal innovativ.
In diesem Sinne… LET IT ROLL BABY!