Steffi hat mir bereits vor längerer Zeit das Buch „Cologne – Shanghai: Eine Abenteuerreise“ geschenkt und während die Tour lief, habe ich die Internetseite der beiden Fahrer intensiv verfolgt. Da ich leider wenig Zeit habe, hat es dann ein wenig gedauert, bis ich das Buch endlich lesen konnte.

An einem Samstag Morgen nahm ich das Buch in die Hand und las die ersten 40 Seiten, bis ich dann unterbrochen wurde, weil wir zum grillen bei meinen Eltern eingeladen waren. Nach der Rückkehr am frühen Abend schnappte ich mir dann sofort wieder das Buch und las es in wenigen Stunden bis zum Ende durch. Damit wäre eigentlich schon alles gesagt: Das Buch liest sich sehr flüssig, unterhaltsam und teils auch spannend. Dem Leser wird sehr gut vermittelt wie es ist so ein Abenteuer zu unternehmen und gibt Einblicke in die unterschiedlichen Kulturen am Wegesrand. Ob halblegale Polizeikontrollen, russische Gastfreundschaft, oder die seltsamen Essgewohnheiten der Mongolen.

Was mir an dem Buch besonders gut gefallen hat: Es wird nichts beschönigt. So eine Tour fährt man eben nicht problemlos und vorallem zeigt Eriks Bericht auch, dass beim Packen weniger oft mehr ist und das eine gute Vorbereitung auch in technischer Hinsicht sehr wichtig ist. Es braucht kein High-End Motorrad, aber ein Motorrad, bei dem alle Verschleißteile erneuert werden. Mit einem Ölwechsel ist es nicht getan.

Die Geschichte zeigt aber eben auch, dass es immer irgendwie weiter geht und manchmal ein Zufall dabei behilflich ist, dass es weiter geht. Ein kurzweiliges schön geschriebenes Buch über das Motorradabenteuer zweier Freunde, das ich sehr empfehlen kann.

Amazon: Cologne – Shanghai: Eine Abenteuerreise