Vorgestern war ja der übelste Schneefall seit langem und ich war Abend noch auf dem Geburtstag meines Neffen, der 2 geworden ist. Irgendwann wurde mir das Treiben draußen dann zu bunt und ich sah zu, die 15 Kilometer lange Heimreise anzutreten.

Auf der Straße lag inzwischen eine dicke Schneedecke, darunter eine Eisschicht. Und es kam wie es kommen musste, es ging einen kleinen Berg relativ steil bergab, ich bremste mit der Hinterradbremse einen Ticken zu stark und - klatsch - lag ich da. Nun ja, war nicht schlimm, Karre aufgehoben, Protektoren gerichtet, weitergefahren. Im Grunde sehr unspektakulär und nachdem ich mich noch 30 Minuten für 2 Kilometer mit dem Bieberberg abgekämpft hatte, war ich ziemlich erschöpft auch endlich zuhause. Ich brauch Schneeketten, definitiv. Ich muss in Österreich anrufen.

Mir tat an dem Abend schon das Bein weh, aber ich dachte es wäre vom Rücken, weil ich seit einiger Zeit immer mal wieder Probleme mit dem Ischiasnerv habe, was dann unangenehm ins Bein strahlt. Am nächsten Morgen wusste ich dann, dass es nicht der Ischias war, sondern, dass ich mir bei dem Sturz irgendwie das Knie verdreht haben muss. Vom Aufschlag selber kann es nicht sein, ich war ja protektiert.

Jedenfalls konnte ich nur mit großer Mühe Treppen steigen und auch heute ist es nicht wirklich - aber schon ein bischen - besser. Das Knie ist außen etwas geschwollen, keine Ahnung was das ist. Und das von so einem pillepalle Hinklatscher bei geschätzen 10 Km/h. Übrigens lustig, wenn man samt liegender Maschine noch ein paar Meter weiter den Berg runterrutscht. Dieses Eis-Zeugs ist aber auch eine tückische Drecksau.

So und jetzt dürft ihr mich in den Kommentaren bemittleiden (oder hämisch verspotten). ;-)