Ihr wisst ja, woran der freundliche Motorradfahrer zu erkennen ist? Na klar: An den Fliegen zwischen den Zähnen! Vorrausgesetzt die Zähne sind überhaupt noch vorhanden.

Kurzzeitig das Lächeln verloren hatte ein 65 Jahre alter Motorradfahrer, als er auf der A5 von Polizisten aufgegriffen wurde, da er auf dem Seitenstreifen herumirrte. Und das ist wörtlich zu nehmen: Der gute Mann hatte sich am letzten Rastplatz eine vorzügliche Nussschokolade genehmigt, die ihm jedoch gehörig die Dritten verkleisterte. Also wurde das Gebiss zur Reinigung entfernt, mit einem Tuch grob von der klebrigen Leckerei befreit und auf die Sitzbank gelegt.

Leider vergaß der gute Herr das Gebiss wieder an den Ort der Bestimmung zurückzuführen und gab beherzt Gas. Nach zwei Kilometern wurde er sich dann bewusst, dass etwas nicht stimmt und hielt auf dem Seitenstreifen an. Die Dritten waren weg. Ihm blieb nichts anderes übrig, als die zwei Kilometer zurück zum Rastplatz zu laufen und dabei den Straßenrand abzusuchen. So ein Gebiss ist schließlich nicht billig. Und ohne kaut es sich ja auch so schlecht.

Die Polizisten zeigten für den Motorradfahrer Verständnis und halfen ihm bei der Suche. Tatsächlich fanden sie mit vereinten Kräften das Gebiss im Gras des Grünstreifens. Ohne Schaden und nach einer weiteren groben Reinigung konnte so die Kauleiste des Unglücksraben wieder kompletiert werden.

Das Glück des Motorradfahrers dürfte so groß gewesen sein, dass er auf der Weiterfahrt sicherlich einiges an Fliegen gefangen hat. Und Zähne sind hier wirklich praktisch: Verhindern sie doch beim freundlichen Motorradfahrer, dass Mücken und Fliegen direkt in den Magen durchschlagen. Zwar ist das Essen von Insekten in einigen noblen Restaurants der letzte Schrei, aber nicht unbedingt Jedermanns Sache.

Leider wird im zugrundeliegenden Artikel für diese Anekdote nicht die Marke des gefahrenen Motorrads erwähnt.

Gemeine Frozzeleien und Mutmaßungen bitte in die Kommentare.