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	<title>Das Motorrad Blog</title>
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	<description>Gedanken rund um das Thema Motorrad</description>
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		<title>Auf zu neuen Ufern</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 15:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[fzr 1000]]></category>
		<category><![CDATA[gebrauchtmotorrad]]></category>
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		<category><![CDATA[ural]]></category>
		<category><![CDATA[verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[XJ]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal ist es richtig einen Schritt zurück zu machen, gerade in Zeiten, wo du keine Zeit hast. Ich jedenfalls komme im Moment zu nichts, es fehlt mir nicht nur an Zeit, sondern auch an Kraft, dabei müsste ich einiges an der Ural machen, einiges an der FZR, ein bischen was an der XJ und ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist es richtig einen Schritt zurück zu machen, gerade in Zeiten, wo du keine Zeit hast. Ich jedenfalls komme im Moment zu nichts, es fehlt mir nicht nur an Zeit, sondern auch an Kraft, dabei müsste ich einiges an der Ural machen, einiges an der FZR, ein bischen was an der XJ und ganz viel an der Enfield. Und weil mich das irgendwie nervt werde ich meinen Fuhrpark nun drastisch reduzieren und die Enfield in etwas völlig neues verwandeln.</p>
<p>Die Ural, die FZR und die XJ stehen ab sofort zum Verkauf, um mit dem Geld den Umbau der Enfield zu einem Dieselmotorrad finanzieren zu können. Ja richtig, meine Enni wird einen Hatz Motor bekommen, es führt kein Weg daran vorbei. Ich habe nicht die Zeit und nicht die Lust mich mit dem 500er Benzinmotor rumzuärgern, auch wenn es sehr toll ist einen solchen Langhuber mit mächtig Dampf zu fahren, aber das mit dem Gleitlager da unten drin ist einfach ein epischer Fehler. Da hole ich mir später lieber mal eine alte 350er Enfield.</p>
<p>Ich biete die anderen Motorräder nun hier im Blog gerne allen Interessenten an, auch wenn ich mir davon nicht viel Erfolg verspreche. Dafür lässt sich aber die Geschichte der Motorräder hier im Blog sehr gut nachvollziehen, ich habe nämlich immer alle wichtigen Sachen zu einem Beitrag gemacht.</p>
<p><strong>Zur <a href="http://www.das-motorrad-blog.de/tag/ural/">Ural 650</a> BJ 92 [<span style="color: #ff0000;">VERKAUFT!</span>]<br />
 </strong></p>
<ul>
<li>TÜV läuft diesen Monat aus</li>
<li>Fliehkraftregler sollte getauscht werden</li>
<li>Bremse vorne muss gemacht werden (ausdrehen)</li>
<li>Steckerverbindung zum Beiwagen muss erneuert werden (Stecker hat Wackelkontakt)</li>
<li>Ansonsten durch meine sinnvollen Ergänzungen sehr alltagstaugliches Fahrzeug (Dell`Orto Vergaser, Chinesenzündspule, NGK Stecker und Zündkabel, Einzelgaszug, wartungsfreie Batterie, &#8230;)</li>
<li>Kilometerstand ~14.000</li>
<li><strong>FESTPREIS 1.000,- €</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zur <a href="http://www.das-motorrad-blog.de/tag/fzr-1000/">Yamaha FZR 1000</a> (2LA) BJ 87<br />
 </strong></p>
<ul>
<li>Vergaser muss gereinigt werden (läuft untern rum nicht gut, vermutlich Dreck aus dem Tank gezogen)</li>
<li>TÜV muss neu</li>
<li>Reifen müssen neu (habe aber noch 2 Felgen mit Reifen hier liegen, also einfach die drauf für den TÜV)</li>
<li>Diverse Ersatzteile sind dabei: Auspuff mit Krümmer komlett, 2 Felgen inkl. Bereifung, Kettenblatt, Sitzbank, diverse Kleinteile</li>
<li>Nichts für Anfänger! Schwarzmatt muss man mögen!</li>
<li>Kilometerstand ~70.000</li>
<li><strong>FESTPREIS 1.000 </strong><strong>€</strong></li>
</ul>
<p><strong>Zur <a href="http://www.das-motorrad-blog.de/tag/xj/">Yamaha XJ 650</a> (4K0) BJ 82</strong></p>
<ul>
<li>Irgendein <em>Arschloch</em> fand es lustig mir eine Schraube in den Hinterreifen zu drehen, der Reifen muss geflickt werden (könnte ich zur Not noch machen lassen, dann kann sie ohne Anhänger überführt werden)</li>
<li>Vorderreifen ist bald dran</li>
<li>Bremskolben vorne sollten bei Zeiten mal ausgetauscht werden, der war ja rostig, ist aber von Schmiddi und mir wieder überarbeitet worden</li>
<li>Sonst ein Super-Alltagstauglicher Tourer, tut am meisten weh den zu verkaufen, auch wegen dem Schuh Koffersystem :-(</li>
<li>Das Ding ist einfach nur ein geiles Fahreisen, Ölwechsel, Fahren, Ölwechsel, Fahren, &#8230;</li>
<li><strong>FESTPREIS 1.000 </strong><strong>€ </strong>(Schmerzensgeld und weil die Maschine im Originalzustand ist, auch die Lackierung ist original!)</li>
</ul>
<p><strong>Falls jemand interessiert ist:</strong> m_schieferdecker@hotmail.com oder m.schieferdecker@piratenpartei-nrw.de &#8211; ich gebe gerne detaillierter Auskunft über die von mir zum Privatverkauf angebotenen Maschinen. Telefonnummer steht im Impressum.</p>
<p>Ich hoffe es wird respektiert, wie schmerzhaft es für mich war, diesen Beitrag zu schreiben. Gerade die XJ! *seufz*</p>
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		<title>Mein Start in den Tag, ein kleines Moppedvideo mit dem Flip Ultra HD</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/mein-start-in-den-tag-ein-kleines-moppedvideo-mit-dem-flip-ultra-hd/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 13:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[alltag]]></category>
		<category><![CDATA[bewegte bilder]]></category>
		<category><![CDATA[flip ultra hd]]></category>
		<category><![CDATA[helmkamera]]></category>
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		<description><![CDATA[Da ich nicht so gerne alles doppelt und dreifach schreibe, gibt&#8217;s in meinem Privatblog eine etwas ausführlichere Review zum Flip Ultra HD und seinem ersten Einsatz.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/t_DSBY9hZwM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/t_DSBY9hZwM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Da ich nicht so gerne alles doppelt und dreifach schreibe, gibt&#8217;s <a href="http://thegeek.de/neues-gadget-flip-ultra-hd-mini-videorekorder" title="Review zum Flip Ultra HD">in meinem Privatblog</a> eine etwas ausführlichere Review zum Flip Ultra HD und seinem ersten Einsatz.</p>
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		<title>Aufstocken der Winterausrüstung: Beheizte Handschuhe und Enduro Stiefel im Wintertest</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 17:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[enduro]]></category>
		<category><![CDATA[handschuhe]]></category>
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		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil meine Handschuhe und Stiefel bereits älter und in keinem guten Zustand sind, habe ich etwas Geld in die Hand genommen und mir bei Polo neue Ausrüstung geleistet. Um genauer zu sein: Ein Paar günstige beheizte Handschuhe für 100 € und Enduro Stiefel für 170 €. Eine neue Gesichtsmaske für den Winter und ein Enduro-Lenkerschutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil meine Handschuhe und Stiefel bereits älter und in keinem guten Zustand sind, habe ich etwas Geld in die Hand genommen und mir bei Polo neue Ausrüstung geleistet. Um genauer zu sein: Ein Paar günstige beheizte Handschuhe für 100 € und Enduro Stiefel für 170 €. Eine neue Gesichtsmaske für den Winter und ein Enduro-Lenkerschutz für die KLX haben es dann auch noch in das Paket geschafft. Da es in den letzten Wochen teilweise verdammt kalt war, konnte ich die neue Ausrüstung endlich unter realen Winterbedingungen testen und kann nun über die Qualität berichten.</p>
<p>Die &#8220;<a href="http://www.polo-motorrad.de/shop/Bekleidung-Handschuhe-Winter-Heat-Handschuh/group/1062/product/376552/L/0/Produktdetail.productdetails.0.html">Heat Handschuhe</a>&#8221; sind für 100 € sehr günstig, da habe ich mich schon gefragt, ob die Handschuhe überhaupt etwas taugen, schließlich gibt es beheizte Handschuhe mit Steuergerät eigentlich erst ab 300 € aufwärts. Das war mir allerdings dann doch zu teuer, und besser als meine alten kaputten Drei-Finger-Handschuhe würden die Neuen hoffentlich allemal sein.</p>
<p>Bevor es mit dem Heizen (#verbalsadismus) losgehen kann, wollten die Akkus der Handschuhe geladen werden, die übrigens oben in den Stulpen in einem kleinen Täschchen mit Reißverschluss verstaut werden. Das Laden dauert laut Handbuch 4 Stunden, was schon der erste Mangel ist, denn nach 4 Stunden sind die Akkus nicht vollständig geladen, realistisch dauert es wenigstens 6 Stunden. Dafür halten die Akkus dann bei voller Leistung etwa 3,5 Stunden, aber auch das kann ich nach meinen Feldversuchen nicht bestätigen, wobei fairerweise erwähnt werden muss, dass die Akkulaufzeit ab -5° abnimmt, was auch im Handbuch vermerkt ist. Leider waren auch die Akkus selbst dazu noch schlecht verarbeitet. Bei einem Akku war der Druckknopf, der als Ein-, Leistungs- und Ausschalter fungiert, in den Akku eingelassen, beim Zweiten stand dieser allerdings heraus, so dass sich der Akku durch die Handbewegungen beim Fahren teilweise selbst ausgeschaltet hat. Suboptimal.</p>
<p>Die Verarbeitung der Handschuhe selbst ist gut, das Innenfutter ist angenehm weich und wärmt auch ohne die eingebaute Heizung recht gut. Aber nun mal Butter bei die Fische, was kann der Handschuh bei -15° in der Kombination mit Lenkerstulpen? Kurz gesagt: Nicht viel. Großes Manko dieser Handschuhe sind die Fingerspitzen, denn diese werden von der Heizung nicht gewärmt. Die Heizung heizt lediglich die Handrücken und die ersten Knöchel der Finger. Nun sind aber gerade die Fingerspitzen beim Motorradfahren im Winter das größte Problem und deswegen taugen die Handschuhe für mich nicht als Winterhandschuhe für Motorradfahrer. Für den Weihnachtsmarkt sicherlich eine tolle Sache, aber wenn selbst 20 Kilometer Fahrt bei -15° und dann auch noch mit Stulpen die Fingerspitzen so stark abkühlen lassen, dass ich mit schmerzverzerrtem Gesicht zuhause ankomme, dann muss ich leider dieses harte Urteil fällen: Finger weg &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes.</p>
<p>Glücklicherweise ist POLO sehr kulant und nimmt die Handschuhe zurück, obwohl ich sie schon einige Male benutzt habe. Ich werde dann wieder zur traditionellen Schweinepfote (Drei-Finger-Handschuhe) greifen, aber diesmal etwas mehr hinlegen, als beim letzten Mal. Die Schweinepfote für 20 € ist schon nicht schlecht, da werden die für 50 € sicherlich meinen Bedürfnissen genügen.</p>
<p>Aber nun zu einem erfreulicheren Thema: Den Stiefel &#8220;<a href="http://www.polo-motorrad.de/shop/Bekleidung-Schuhe-Stiefel-Tourer-PT-P-Pharao-Stiefel/group/1034/dmc_mb3_search_pi1.filter.GROUP_PATH.0/%281016%29+Bekleidung/dmc_mb3_search_pi1.filter.GROUP_PATH.1/%281034%29+Schuhe+%26+Stiefel//product/139852/L/0/Produktdetail.productdetails.0.html">PT-P Pharao</a>&#8221; für stolze 170,- €. Da dieser Stiefel auch in der POLO Shop-Kategorie &#8220;Winterstiefel&#8221; zu finden ist, hoffte ich endlich warme Füße zu bekommen. Und oh ja, der Stiefel entäuschte mich überhaupt nicht. Ich hatte bei -15° zwar kalte Füße, aber nicht so kalt, dass es störend oder gar schmerzhaft gewesen wäre. Ein weiterer Vorteil im Winter: Die Enduro-Stiefel bieten absolut sicheren Halt auf Schnee und falls es doch mal zu einem Sturz kommt, sind Bein, Knöchel und Fuß wirklich gut geschützt. Diesen Stiefel würde ich mir auf jeden Fall nochmal kaufen.</p>
<p>Manchmal ist es eben doch besser nicht preisbewusst zu kaufen, sondern gelegentlich etwas tiefer in die Tasche zu greifen. In der Regel gibt&#8217;s dafür nämlich auch die bessere Qualität. Die 60 € Billigstiefel von Louis haben jedenfalls keine eineinhalb Jahre überlebt, danach war die Sohle abgelaufen. Bei dem Preis trotzdem keine schlechte Leistung, wenn man bedenkt, wie intensiv ich diese Stiefel genutzt habe, nämlich beinnahe täglich.</p>
<p>Wer übrigens noch eine Empfehlung für Winterhandschuhe aussprechen möchte: Ich freue mich über Anregungen und Kommentare.</p>
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		<title>Motorradfahren im Winter, Tipps für Fahrer von Zweirädern</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/motorradfahren-im-winter-tipps-fur-fahrer-von-zweiradern/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 17:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[enduro]]></category>
		<category><![CDATA[salz]]></category>
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		<category><![CDATA[winter]]></category>
		<category><![CDATA[wintertreffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Winter ist für viele Motorradfahrer ein besondere Zeit. Während sich die Meisten in Ihre Garage zurückziehen, etwas basteln und im warmen auf das Frühjahr warten, gibt es einige &#8220;Bekloppte&#8221;, die ihr Motorrad auch in den unwirklichen Verhältnissen des Winters bewegen müssen. Letztere Gruppe weiß zu schätzen, dass Winterfahrten die Natur nah an den Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Winter ist für viele Motorradfahrer ein besondere Zeit. Während sich die Meisten in Ihre Garage zurückziehen, etwas basteln und im warmen auf das Frühjahr warten, gibt es einige &#8220;Bekloppte&#8221;, die ihr Motorrad auch in den unwirklichen Verhältnissen des Winters bewegen müssen. Letztere Gruppe weiß zu schätzen, dass Winterfahrten die Natur nah an den Menschen heran bringen, denn das Fahren im Winter ist hart und fast jede Fahrt ist kleines Abenteuer. Vorallem, wenn kein Gespann das Gefährt der Wahl ist, sondern ein gemeines Zweirad. Auch ich fahre dieses Jahr kein Gespann, sondern bin auf einer kleinen und leichten Enduro, meiner Kawasaki KLX 250 unterwegs. Und es klappt bis jetzt ganz gut, auch mit zwei Rädern.</p>
<p>Da ich euch meine und die Erfahrungen der anderen Winterfahrer in meinem Umfeld nicht vorenthalten möchte, habe ich über Twitter um Tipps zum zweirädrigen Winterfahren gebeten, um meine persönliche Liste zu ergänzen. Aber lange Rede kurzer Sinn, hier die Tipps, gruppiert nach den Kategorien <strong>Mensch</strong>, <strong>Maschine</strong>, <strong>Fahrtechnik </strong>und <strong>Sonstiges</strong>.</p>
<p><span id="more-1011"></span></p>
<h3 style="border-bottom:1px solid #999">Mensch</h3>
<p><strong>Kleidung</strong></p>
<p>Wer auf dem Motorrad friert, ist verspannt und unkonzentriert. Gerade bei einer verspannten Haltung ist das sichere Führen eines Motorrads ungemein schwierig, deswegen sollte die Kleidung wintergerecht sein. Die am stärksten belasteten Körperregion im Winter sind die Hände, Hals, Kopf und die Füße.</p>
<p>Um die Hände zu schützen helfen Lenkerstulpen und gute Winterhandschuhe, oder eine Griffheizung. Beim Einsatz einer Griffheizung dürfen die Handschuhe allerdings nicht zu dick sein, sonst dringt die Wärme nicht zu den Händen durch. Ohne Lenkerstulpen ist an Fahrten bei eisigen Temperaturen nicht zu denken, aber wer nicht viel Geld ausgeben will, der kann sich statt echter Stulpen auch aus Gummistiefeln, oder zwei Fußmatten und Gewebeklebeband etwas schützendes basteln. Bei den Handschuhen empfehlen sich Drei-Finger-Handschuh, oder die Fäustlinge von der Bundeswehr, allerdings nur für diejenigen, die mit den Einschränkungen beim Greifen auch leben können &#8211; sonst müssen hochwertige Fünf-Finger-Winterhandschuhe her. Übrigens können auch Unterziehhandschuhe helfen, wenn der Handschuh darüber groß genug ist, so dass im Handschuh noch Luft ist.</p>
<p>An die Füße gehören Winterstiefel, hier kann ich die Produkte der Kanadischen Armee empfehlen, die Jungs haben Erfahrung mit niedrigen Temperaturen. Wer etwas mehr Geld ausgeben kann, der wird auch bei Kamik und Konsorten fündig. Die Stiefel sollten übrigens immer 2 bis 3 Nummern größer gekauft werden, denn der Stiefel muss auch mit dicken Socken und einer Einlagesohle noch genügend Luft haben &#8211; und Luft isoliert. Wer es gern kuschelig hat und ca. 100 Euro übrig, der kann sich auch beheizbare Einlagen für die Stiefel kaufen, bei einer guten Sockenwahl und dem richtigen Stiefel ist dies aber nicht zwingend notwendig. Normale isolierende Einlagen erfüllen hier auch ihren Zweck.</p>
<p>Kopf und Hals müssen besonders geschützt werden, denn hier verliert der Körper schnell viel Wärme, was Energie kostet. Ein dicker Wollschal und eine Sturmhaube sind das Minimum an Vorkehrungen gegen die Kälte, besser ist eine Sturmhaube aus Neopren, die auch noch den Hals und den oberen Brustbereich schützt. Auf jeden Fall sollte die Sturmhaube keine Mittelnaht haben, die Naht drückt sehr schnell, was wiederum die Konzentration einschränkt, weil es nach zwei Stunden einfach unendlich nervt.</p>
<p><strong>Materialien und Körperschutz</strong></p>
<p>Ich fahre auch im Winter in Leder (Jacke und Hose), ziehe aber immer absolut wasserdichte Regenkleidung drüber, denn wenn Leder feucht wird, ist es im Winter schlecht wieder zu trocknen, wird zudem brüchig und nasses Leder entzieht dem Körper schnell die Wärme. Statt dem Leder empfiehlt sich hier eine Thermokombi, die im Militärzubehör günstig zu beziehen ist. Generell gilt das Zwiebelschichtprinzip: Thermounterwäsche, die auch gern doppelt, ein T-Shirt, einen Pullover, die Kombi und darüber am Besten noch etwas wind- und wasserdichtes. Meine eigene Erfahrung zeigt mir, dass der Körper selbst bei genügend Kleidung nicht das Problem ist, es sind vorallem die Hände, die Füße und das Gesicht, die bei extremen Temperaturen schnell leiden.</p>
<p><strong>Helm</strong></p>
<p>Bei Temperaturen unter -10 Grad beginnen viele Visiere Frost anzusetzen, um schließlich gänzlich zuzufrieren, von der Neigung zum Beschlagen mal abgesehen. Die Konsequenz ist das Fahren mit offenem Visier, wodurch der eisige Fahrtwind schneidend ins Gesicht weht. Harmlose Schneeflocken werden dann schnell zu kleinen, schmerzenden Geschossen und all das kostet Kraft, Nerven und Konzentration. Bei Brillenträgern wie mir kommt dann noch ein weiteres Problem hinzu: Auch die Brillengläser beginnen zu frieren und überziehen sich schnell mit einer Schicht Frost. Das Fahren ohne Brille ist dann der nächste Schritt und nicht minder gefährlich.</p>
<p>Abhilfe schafft hier auf Dauer nur ein Heizvisier, das leicht selbst gebaut werden kann, hierzu existieren im Internet einige Anleitungen (Siehe: Google). Gegen das Beschlagen kann auch ein Pinlock Visier helfen, was allerdings das Zufrieren nicht verhindert. Ein Heizvisier löst beide Probleme mit einem Schlag und ist bei extremen Temperaturen auf jeden Fall anzuraten.</p>
<p>Temporäre Abhilfe gegen Beschlagen kann ein alter Tauchertrick schaffen: Innen auf das Visier oder die Brillengläser spucken und trockenreiben.</p>
<h3 style="border-bottom:1px solid #999">Maschine</h3>
<p>Um im Winter überhaupt mit einem zweirädrigen Motorrad fahren zu können, bedarf es zuerst einmal einer geeigneten Maschine. Dabei habe ich festgestellt, dass jedes Kilo weniger im Winter ein großer Vorteil ist, da leichte Motorräder auch wesentlich leichter zu beherrschen sind. Kleine Enduros bis 350 ccm bieten sich an, aber auch ihre größeren Vertreter sind bis 180 Kilo noch gut händelbar. Auf keinen Fall würde ich es im Winter mit ungeeigneten Reifen, oder gar einem Supersportler versuchen, das wird schief gehen. Selbst meine 220 Kilo XJ versagt im Winter bei kleinsten Steigungen, weil der Hinterreifen sofort zu ist und keinen Grip mehr aufbaut. Ich hab&#8217;s letzten Winter einmal erlebt: Nicht zu empfehlen.</p>
<p><strong>Reifen</strong></p>
<p>Am Besten fährt es sich im Winter mit Stolle, nicht zu grob, aber auch keine Straßenstolle. Gute Erfahrungen habe ich letzten Winter mit dem Heidenau K37 gemacht, der sich prima fahren ließ. Es kann aber auch noch etwas gröber sein und mehr Richtung Gelände gehen, wie mir die KLX in diesem Winter zeigt. Inzwischen produzieren einige Hersteller auch Motorradreifen für 18&#8243; und 19&#8243;, die mit der Auszeichnung M+S versehen sind und demnach die neuen Verordnungen zu Winterbereifung erfüllen. Auf jeden Fall eine lohnenswerte Investition. Das der Reifen eine möglichst weiche Mischung haben sollte, dürfte wohl klar sein, ein harter Reifen baut auf Schnee nur schlecht Grip auf.</p>
<p>Bei extremen Verhältnissen wie einer geschlossenen Schneedecke empfiehlt es sich etwas Luft aus dem Reifen zu lassen, damit der Reifen mehr Auflagefläche bekommt. Aber vorsicht: Nicht zu viel Luft ablassen und nicht zu hohe Geschwindigkeiten fahren, sonst kann der Schlauch in der Felge verrutschen und das Ventil reißt ab! Die Folge ist meistens ein Sturz.</p>
<p><strong>Schneeketten und Spikes</strong></p>
<p>Bei steilen Anstiegen und schlechten Straßenverhältnissen ist die einfachste Art der Schneekette eine Wäscheleine. Diese wird um die Felge gewickelt und bietet besseren Grip. Leider ist diese alte Trick aber keine Dauerlösung, denn die Wäscheleine scheuert sich schnell durch und muss dann ersetzt werden. Besser funktionieren hier wohl Seile, die jedoch auch nicht ewig halten.</p>
<p>Eine optimale Lösung sind daher Schneeketten für Motorradfelgen, die z.B. bei österreichischen Herstellen bezogen werden können. Schneeketten bieten eine lange Haltbarkeit, viel Grip auf Schnee, kosten dafür aber auch einiges mehr als die vorher genannten Improvisationen.</p>
<p>Spikes sind sinnvoll für Fahrten auf Eis, aber Spikes sind leider in Deutschland nicht erlaubt. Wer aber nach Skandinavien fährt, der sollte auf jeden Fall schraubbare Spikes dabei haben. Diese werden bei Bedarf einfach in die Stollen der Reifen geschraubt und dann kann auch auf Eis gefahren werden.</p>
<p><strong>Korrosionsschutz</strong></p>
<p>Salz ist ein hässliches Biest und kann seine gemeine Fratze schon nach wenigen Tagen auf dem Motorrad zeigen. Deswegen ist je nach gefahrenem Motorrad ein sorgfältiger Korrosionsschutz unabdingbar. Bert aus dem Enfield Forum imprägniert seine Hatz-Diesel immer mit massig Lederfett, dass günstig bei der Bäuerlichen gekauft wird. Mehrere durchgefahrene Winter bestätigen, das es funktioniert, denn nach dem Frühjahrsputz steht die sehr empfindliche Enfield ohne Rost und ohne Schäden wieder hübsch da. Auch klebriges Kettenspray funktioniert sehr gut, gerade Felgen lassen sich damit gut schützen, weil es nicht abgeschleudert wird. Das die Kette immer gut gepflegt sein sollte ist hoffentlich selbstverständlich.</p>
<p>Auch die elektrischen Kontakte sollten vor dem Winter gepflegt werden, Kontaktspray bereiten den Elektronen einen sichern Übertragungsweg und Polfett (oder Vaseline) schützen die Kontakte vor Korrosion durch das aggressive Salz. Vor dem Winter sollte auch die Batterie nochmal geprüft und gewartet werden, denn anschieben bei Eis und Schnee funktioniert nicht besonders gut.</p>
<p>Das Kühlwasser sollte bei wassergekühlten Motorrädern mit ausreichend Frostschutz versehen werden und es empfiehlt sich im Winter auf 10W40 zu wechseln, da 15W40 bei sehr tiefen Temperaturen recht dick werden kann. Auch das Verdecken eines Ölkühlers empfiehlt sich, damit das Öl auf Temperatur kommt.</p>
<p><strong>Pflege</strong></p>
<p>Das Salz, das seit einigen Jahren auf unseren Straßen landet ist um einiges aggressiver, als das Salz von vor 20 Jahren. Deswegen ist es wichtig, dass das Salz regelmäßig vom Motorrad entfernt wird. Wer ordentlich mit Lederfett imprägniert hat, der kann das Motorrad einfach mit einem Schwamm und kaltem Wasser waschen, wer nicht fettiert hat, der fährt zur nächsten Waschanlage und nimmt den Hochdruckreiniger. Bei meiner KLX mache ich das einmal die Woche und bisher sind keine Salzschäden erkennbar. Lediglich die Schrauben der hinteren Blinker korrodieren ein wenig, aber das stört mich nicht.</p>
<p>Wichtig: Niemals warmes Wasser verwenden, dann geht das Salz erst richtig ab. Außerdem sollte die versalzene Maschine nicht im warmen geparkt werden, maximal in der kalten Garage. Warme Parkhäuser oder Tiefgaragen sind nicht zu empfehlen. Notfalls die Maschine einfach draußen stehen lassen, je kälter je besser &#8211; zumindest was den passiven Korrosionsschutz angeht.</p>
<p><strong>Vorbereitungen</strong></p>
<p>Im Winter geht alles kaputt, was irgendwie angeschlagen ist. Nicht nur für den Menschen ist der Winter auf dem Motorrad manchmal eine Tortour, auch das Zweirad selbst leidet. Deswegen sollte vor dem Winter alles was irgendwie angeschlagen ist auf jeden Fall instand gesetzt werden, sonst ist eine Panne unvermeidlich. Bestes Beispiel ist das angeschlagene Pleullager meiner ETZ, das mir letzten Winter um die Ohren geflogen ist.</p>
<p><strong>Nachbereitung</strong></p>
<p>Nach dem Winter sollte das Motorrad gründlichst gewaschen werden. Auch ein Blick auf kritische Stellen, die per Schwamm und Bürste nicht erreichbar sind kann nicht schaden. Bremskolben werden durch das Salz oft angegriffen und beginnen bis zur Unbeweglichkeit zu rosten. Ebenfalls Rad- und Schwingenlager sollten spätestens nach 2 durchfahrenen Wintern unter die Lupe genommen werden.</p>
<h3 style="border-bottom:1px solid #999">Fahrtechnik</h3>
<p>Auf Asphalt kann jeder, doch auf Schnee und Eis reagiert ein Motorrad unter Umständen nicht mehr ganz so, wie es sich der Fahrer wünscht. Oberstes Gebot ist daher: Angepasste Geschwindigkeit, niemals schneller fahren als man es sich zutraut, sich an die maximale Geschwindigkeit vorsichtig herantasten und absolut konzentriert fahren.</p>
<p><strong>Kupplung, Bremse, Gas<br />
 </strong></p>
<p>Auch die Kupplung will im Winter anders bedient werden, denn die Motorbremse kann ausreichen, um das Hinterrad zum ausbrechen zu überreden. Weiches Einkuppeln und ein sparsamer Umgang mit dem Gas sind wichtig, wenn das Hinterrad in der Spur bleiben soll. Trotzdem empfiehlt sich beim Fahren auf einer geschlossenen Schneedecke oder sehr rutschigen Verhältnissen das Bremsen mit der hinteren Bremse, denn ein rutschendes Hinterrad ist noch relativ gut zu beherrschen, ein blockierendes Vorderrad &#8211; wie es bei schlechten Verhältnissen schnell passiert &#8211; hingegen führt oft zu einem Sturz, weil das Rad sofort seitlich wegkippt.</p>
<p><strong>Spurrillen</strong></p>
<p>Auf viel befahrenen Straßen bilden sich durch die Autos oft Spurrillen, die wir zu unserem Vorteil nutzen können. Das Fahren innerhalb dieser Spurrillen ist meist recht problemlos, selbst wenn die Spurrille noch komplett von Schnee bedeckt ist. Das liegt daran, dass die Reifen der Autos die Schneedecke aufrauhen und uns so ein besserer Grip zur Verfügung gestellt wird.</p>
<p>In Linkskurven empfiehlt sich die rechte Spurrille zu fahren, da der Belag meist griffiger ist, weil durch die Kurve hier durch den erhöhten Druck der Autoreifen bessere Verhältnisse für das Motorrad entstehen. Links ist die Spurrille dann entsprechend schlechter zu fahren. Bei Rechtskurven verhält es sich genau umgekehrt, hier fährt man mit dem Motorrad besser in der linken Spur.</p>
<p>Trotzdem ist beim Wechsel der Spurrillen Vorsicht geboten, denn in der Mitte der Fahrbahn erwartet uns meist erst eine harte Kante, die möglich spitz angefahren werden will, und dann folgt harter, rutschiger Schnee oder gar Eis.</p>
<p><strong>Gefahrensituationen</strong></p>
<p>Brücken sind im Winter mit entsprechender Vorsicht zu genießen, hier kann sich schnell Eis bilden, denn die Brücken kühlen wesentlich stärker aus, als der normale Boden, da die Kälte aus allen Richtungen angreifen kann. Nicht nur auf Brücken ist zudem starker Seitenwind sehr gefährlich. Was zuvor noch eine angemessene Geschwindkeit war, kann bei starken Seitenwind zu einem Sturz führen, denn dem Wind wird beim Motorrad mit Schräglage begegnet. Gerade hier im Sauerland kenne ich einige Strecken, die über höher gelegene Felder führen, wo dies wirklich problematisch ist und das Motorrad durch den Seitenwind plötzlich beginnt instabil zu werden. Bei Auftreten von Seitenwind und auf Brücken sollte die Geschwindigkeit auf jeden Fall vorsorglich gedrosselt werden.</p>
<p><strong>Autobahnen</strong></p>
<p>Werden die Verhältnisse auf den Landstraßen einfach zu krass zum Fahren, kann die Autobahn die Rettung sein. Autobahnen sind meist besser geräumt als Landstraßen. Wenn also die Möglichkeit besteht eine Autobahn kurzfristig zu erreichen, um sicher ans Ziel zu kommen, kann dies bei übelsten Wetterverhältnissen eine rettende Alternative sein.</p>
<p><strong>Pausen</strong></p>
<p>Im Winter sollten beim Touren viel öfter Pausen gemacht werden, um sich kurz aufzuwärmen, etwas heißes zu trinken und die steifen Knochen zu entknoten. Nicht hetzen, sondern gemütlich fahren und sicher ankommen ist die Devise.</p>
<h3 style="border-bottom:1px solid #999">Sonstiges</h3>
<p>Es gibt eine tolle Winterfolge von Mopeten.TV &#8211; <a href="http://mopeten.tv/mopetentv-folge-21/">schaut doch mal rein</a> und wenn es zu schlimm wird mit dem Wetter: Lasst das Motorrad einfach stehen, oder steigt auf das hoffentlich vorhandene Gespann um. Gesundheit geht vor! Auch auf <a href="http://motorang.com">motorang.com</a> gibt&#8217;s noch wertvolle Tipps, also auch da mal vorbei schauen, wenn Interesse besteht.</p>
<p>Desweiteren empfiehlt sich noch die Flucht ins warme Ausland, dort kann günstig eine Motorrad gemietet und gefahren werden. An die Supersportlerwinterfahrerfraktion: Schraubt die Verkleidung ab, ist auf Dauer billiger.</p>
<h3>Merci bien</h3>
<p>Vielen Dank an <a href="http://twitter.com/broaaaa">@broaaaa</a>, <a href="http://twitter.com/q_treiber">@q_treiber</a>, <a href="http://twitter.com/pistonpin">@pistonpin</a>, <a href="http://twitter.com/vjstephan">@vjstephan</a>, <a href="http://twitter.com/ErnieTroelf">@ErnieTroelf</a>, <a href="http://twitter.com/mykappa">@mykappa</a>, <a href="http://twitter.com/moto1203">@moto1203</a>, <a href="http://twitter.com/gottie29">@gottie29</a>, <a href="http://twitter.com/cristianyxen">@cristianyxen</a>, <a href="http://twitter.com/yves_vogl">@yves_vogl</a> und <a href="http://twitter.com/SystemStig">@SystemStig</a> für viele Tipps und Vorschläge, die in diesen Artikel eingeflossen sind!</p>
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		<title>Mit der KLX 250 im Schneegestöber: Kein Wintermärchen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 12:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[gefährlich]]></category>
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		<category><![CDATA[klx 250]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Freitag Abend und ich besuche die Weihnachtsfeier meiner ehemaligen Firma in Dortmund. Schon auf der Hinfahrt ist es schweinekalt und es schneit leicht. Die Straßenverhältnisse sind schon jetzt als eher beschissen zu bezeichnen. Ich bleibe auch nicht lange auf der Feier, denn diese findet draußen statt und ich bin bereits durchgefroren. Als der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Freitag Abend und ich besuche die Weihnachtsfeier meiner ehemaligen Firma in Dortmund. Schon auf der Hinfahrt ist es schweinekalt und es schneit leicht. Die Straßenverhältnisse sind schon jetzt als eher beschissen zu bezeichnen. Ich bleibe auch nicht lange auf der Feier, denn diese findet draußen statt und ich bin bereits durchgefroren. Als der Schneefall immer stärker und stärker wird, sattle ich mein giftgrünes Ross und fahre Richtung Heimat.</p>
<p>Es sind ungefähr 40 Kilometer bis nach Hause und wenn es hier in Dortmund schon so übel schneit, wie sieht es dann erst bei uns im Sauerland aus? Bereits die ersten Kilometer ist die Fahrt gruselig und ich komme kaum über 60 Km/h, weil die Straßen teilweise bereits von einer Schneedecke bedeckt sind. Die kleine und leichte 250er KLX lässt sich aber dennoch gut beherrschen, ich muss zwar langsam fahren, aber noch fühle ich mich recht wohl. Es ist noch nicht allzu kalt und die Finger sind noch beweglich, die Stulpen, die ich am Lenker montiert habe helfen. Sieht zwar scheiße aus, aber Hauptsache nicht so schnell frieren.</p>
<p>Ich erreiche den Dortmunder Flughafen und fahre weiter Richtung Unna. Der Schnee wird plötzlich wesentlich stärker und die Temperatur sinkt deutlich ab. In Unna schmerzen meine Finger wie Teufel, ich versuche sie durch ständiges Bewegen wenigstens ein bisschen zu erwärmen. Es gelingt mir nicht und zu allem Übel werden auch die Straßenverhältnisse immer schlechter. Hinter Unna nehme ich die Bundesstraße Richung Menden, kann aber nur maximal 50 fahren, weil sich unter der nun geschlossenen Schneedecke auf der Fahrbahn Eis gebildet hat. Es ist ungefähr fünfzehn Grad Minus, das Visir beginnt unten bereits zuzufrieren, was mir aber im Moment egal ist. Ich muss so oder so andauernd die linke Hand aus der Stulpe ziehen, das Visir vom Schnee befreien und die dick behandschuhte Hand danach wieder in die Stulpe fummeln.</p>
<p>Hinter mir bildet sich eine kleine Autoschlange, aber sie trauen sich nicht mich zu überholen, die Verhältnisse lassen das selbst mit vier Rädern nicht zu. Trotzdem spüre ich im Nacken, wie die Ungeduld der Autofahrer wächst und ihr Verständnis für meine beschissene Situation sinkt. Glücklicherweise fahre ich dann auf ein noch langsamer fahrendes Auto auf, was die Situation etwas entspannt. Ich erreiche eine kleine Bergkuppe, die kurz vor Langschede liegt, dann geht es langsam und vorsichtig bergab. Meinen linken Daumen spüre ich kaum noch, nur einen pulsierenden Schmerz. Überhaupt schmerzen meine Finger wie mit Nadel gespickt, so dass es mir vor Schmerz teilweise das Gesicht verzieht.</p>
<p>Nach ein paar Kilometern erreiche ich die Ruhr und fahre über die Brücke, lege ich mich im darauf folgenden Kreisverkehr fast auf die Fresse, obwohl ich im ersten Gang mit gezogener Kupplung und ohne Schräglage die KLX um die Kurve trage. Dieses verdammte Eis. Tückisch ist es.</p>
<p>Das Auto, das unsere Kolonne bremste ist leider in eine andere Richtung abgebogen und nun bin ich wieder das Hindernis. Die Autofahrer hinter mir werden mir aber mit jedem Meter immer egaler, denn die Schmerzen in meinen Finger beschäftigen mich mehr. Der rechte Daumen brennt inzwischen wie Feuer und auch die restlichen Finger schmerzen fürchterlich. Die Stulpen helfen bei diesen Temperaturen einfach nicht mehr dauerhaft, eine Griffheizung wäre toll.</p>
<p>Schließlich erreiche ich Menden, nun ist es nicht mehr weit, aber die Straßenverhältnisse sind kontinuierlich schlechter geworden. Es ist sehr rutschig und ich kann nur noch maximal 50 Km/h fahren, dann merke ich, wie die KLX langsam instabil wird und die Reifen die Traktion verlieren. Ich denke an den Bieberberg, den ich in Lendringsen noch hinauf muss. Davor graust es mir am meisten. Warum zur Hölle ist eigentlich nicht ein Streuwagen unterwegs? Seit Dortmund nicht einer? Haben die Weihnachtsfeier?</p>
<p>Kurz vor Lendringsen lege ich mich dann doch nochmal fast auf die Seite, weil ich einen stark drängelnden Autofahrer vorbei lassen will und dabei in tieferen Schnee am Straßenrand gerate. Das Vorderrad beginnt zu rutschen, aber ich kann es gerade noch stabilisieren. Mit einer schwereren Maschine hätte ich in jedem Fall gelegen.</p>
<p>So ein blödes Arschloch, was drängelt der auch so? Warum überholt er nicht einfach, wenn ich ihm zu langsam bin? Nächstes Mal lass ich keinen mehr vorbei&#8230; keinen Bock mich hinzupacken und dann von einem solchen Spinner überfahren zu weren. Aber das Adrenalin tut wenigstens meinen Händen etwas gut, weil es die Schmerzen ein wenig abschwächt und endlich erreiche ich die Abfahrt der verschneiten Bundesstraße.</p>
<p>Ich dirigiere die KLX vorsichtig um eine rutschige Kurve, dann bin ich endlich in Lendringsen. Nur noch zwei Kreisverkehre, die ich vorsichtig mit beiden Beinen am Boden durchfahre und es folgt die letzte Herausforderung. Der Bieberberg. Oben steht unser Haus, es geht teilweise recht Steil hinauf, also beginne ich vorsichtig im 2. Gang den Anstieg. Und über den zweiten Gang komme ich auch nicht hinaus, sobald ich den Dritten einlege, um die Geschwindigkeit auf mehr als 30 zu &#8220;katapultieren&#8221;, beginnt das Hinterrad trotz der Stollenreifen nicht mehr richtig zu packen. In den leichten Kurven muss ich die Geschwindigkeit so oder so drosseln, zu groß meine Sorge, dass mir wieder die Haftung des Vorderreifen flöten geht. Auch an diesem Anstieg wurde übrigens nicht gestreut, so wie auf der gesamten Strecke von Dortmund nach Menden.</p>
<p>Nach gefühlten 10 Minuten bin ich dann endlich oben an unserem Haus angekommen. Total fertig, als hätte ich gerade eine 400 Kilometer Tour gefahren, steige ich von der 250er und versuche den Schlüssel abzuziehen. Geht nicht, ist im Schloss festgefroren, was mir im Moment aber auch ziemlich egal ist, ich will einfach nur noch, dass die Schmerzen aufhören und gehe rein.</p>
<p>Die Kleidung abzulegen fällt mir schwer, ich kann die Finger kaum bewegen. Irgendwie gelingt es mir dann doch mich zumindest der Regenkleidung und der Lederjacke zu entledigen. Ich stecke die Finger in die Achselhöhlen und presse, was den Schmerz lindert. Steffi eilt herbei und betrachtet mit mitleidig. Fast zwei Stunden habe ich für die Strecke gebraucht. Normal wären 40 Minuten. Mit der FZR höchstens 20.</p>
<p>Steffi kommt auf die Idee, ich solle mir einen Schnaps trinken, das würde die Arterien weiten. Also kloppe ich mir 2 Whiskey in den Kopf und tatsächlich, es wird sofort merklich besser. Langsam tauen meine Finger wieder auf, aber mein rechter Daumen bleibt eine einzige Frostbeule, die Haut ganz weiß und auch ein wenig taub.</p>
<p>Steffi, meine Freundin, fragt mich später, warum ich denn nicht mit ihrem Auto gefahren bin, aber die Antwort fällt ihr sofort nach der Frage selbst ein. &#8220;Du musstest das einfach machen oder?&#8221;. Ich nicke: &#8220;Ich musste doch testen ob die KLX wintertauglich ist&#8221;.</p>
<p>Und das ist sie. Geringes Gewicht, Stollenreifen und wenig Leistung. Im Winterbetrieb sind das große Vorteile.</p>
<p>Nur eine Griffheizung muss ich noch kaufen. Oder wenigstens mal neue Handschuhe. Oder endlich die Zündung vom ollen Russen reparieren. Drei Räder sind ja manchmal doch nicht so verkehrt.</p>
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		<title>Erstinspektion bei der KLX 250, 1.000 Kilometer Erfahrungsbericht</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 15:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war ich vor der Arbeit mit meiner kleinen Kawa zur 1.000 Kilometer Erstinspektion bei Motorrad Schnock in Soest. Ich konnte direkt um neun in die Werstatt fahren und es wurde ein Öl- und Ölfilterwechsel gemacht. Dazu habe ich noch einen neuen Kupplungshebel bestellt, obwohl der Verbogene mit Fäustlingen nun eigentlich besser zu bedienen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich vor der Arbeit mit meiner kleinen Kawa zur 1.000 Kilometer Erstinspektion bei Motorrad Schnock in Soest. Ich konnte direkt um neun in die Werstatt fahren und es wurde ein Öl- und Ölfilterwechsel gemacht. Dazu habe ich noch einen neuen Kupplungshebel bestellt, obwohl der Verbogene mit Fäustlingen nun eigentlich besser zu bedienen ist als vorher. Vielleicht sollte ich mich nochmal auf die rechte Seite fallen lassen. ;-)</p>
<p>Gekostet hat die Inspektion eine Stunde Arbeit und das Material, insgesamt 88 Euro. Da kann ich nicht meckern, zumal die nächste Inspektion erst wieder bei 12.000 Kilometern ansteht. Dazwischen noch einen Ölwechsel, den ich selber machen werde und gut. Ganz schön wartungsfreundlich das kleine grüne Ding.</p>
<p>Auch mit dem Verbrauch der KLX 250 bin ich sehr zufrieden, bei längeren Vollgasfahrten nimmt sie rund 3,5 Liter Sprit auf 100 Kilometer zu sich, bei gemäßigtem Fahren nur 3,4 Liter. Das bedeutet: 1.000 Kilometer fahren kostet ungefähr 50 € &#8211; ziemlich genial. Auch die Fahrleistungen sind, nach dem die Kawa nun halbwegs eingefahren ist, besser geworden. Wenn du den 250er Motor auf Drehzahl hälst, dann beschleunigt die Maschine bis 100 Km/h durchaus zügig. Nun, ein Porschekiller ist sie nicht gerade, aber für den Opel- oder VW-Proll der neben dir an der Ampel steht und nicht akzeptieren will, dass du so oder so schneller weg bist, reicht es dicke. Erwähnenswert ist noch, dass sich auch der Klang der Maschine durch das Einfahren verbessert hat. Sie ist nicht mehr ganz so leise, oder ich habe mich an die Flüstertüte einfach gewöhnt.</p>
<p>Ansonsten waren die ersten 1.000 Kilometer &#8211; bis auf den Sturz &#8211; echt unspektakulär, tanken fahren, tanken fahren, ab und zu mal nach dem Öl schauen, sich freuen, dass kein Öl verbraucht wird, die übliche Kettenpflege, das war&#8217;s. Die Reifen haben noch satt Profil, ich denke 5.000 Kilometer könnten mit den Stollen drin sein, was für Cross-Reifen okay ist. Abwarten, Benzin verbrauchen.</p>
<p>Sehr gefällig an der Maschine ist vorallem das geringe Gewicht, nächste Woche soll es ja schneien, da wird sich zeigen, ob ich nicht doch besser wieder auf&#8217;s Ural Gespann umsteige.</p>
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		<title>Mein erster Sturz</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 12:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute war es dann soweit. Ich fahre auf dem Weg zur Arbeit hinter einem Auto her, dass auf einen Kreisverkehr zusteuert. Die Situation ist total entspannt, ich fahre nicht mal dicht auf. Plötzlich steigt die Tante vor mir voll in die Eisen. Das Heck kommt immer näher, ich überbremse, das Vorderrad rutsch nach rechts weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war es dann soweit. Ich fahre auf dem Weg zur Arbeit hinter einem Auto her, dass auf einen Kreisverkehr zusteuert. Die Situation ist total entspannt, ich fahre nicht mal dicht auf. Plötzlich steigt die Tante vor mir voll in die Eisen. Das Heck kommt immer näher, ich überbremse, das Vorderrad rutsch nach rechts weg und es haut mich 80 cm vor der Stoßstange auf den Asphalt.</p>
<p>Aus dem Auto steigt eine erschrockene Blondine und fragt mich, ob sie zu stark gebremst hat. Ich sage &#8220;Ja&#8221;, krabbele unter der KLX hervor und versuche die Maschine wieder aufzuheben, was mir auch schnell gelingt. Die Frau erkundigt sich mehrmals, ob alles okay ist, oder ob sie mir helfen könne. Ziemlich wortkarg und wütent schmeiße ich die KLX wieder an und fahre weiter, bis ich merke, dass ich gar nicht mehr hochschalten kann. Also wieder am Straßenrand halten. Den Schalthebel hat es verbogen und unter den Deckel der Lichtmaschine gedrückt. Mit großem Kraftaufwand gelingt es mir den Hebel wieder zurückzubiegen. Dann sortiere ich erstmal meine Knochen und schau mir die Maschine an: Mein Knie rechtes Knie schmerzt ziemlich, obwohl ich nach links gefallen bin. Keine Ahnung wo ich mir das angeschlagen habe. Bei der KLX ist sonst nur noch der Kupplungshebel ziemlich übel verbogen, aber ich kann noch kuppeln. Aber erstmal zur Arbeit, schalten geht ja wieder.</p>
<p>Auf der Arbeit angekommen kriege ich dann noch fast einen Kreislaufkollaps und ich muss mich hinsetzen, aber dann wird es wieder besser, bis auf die Schmerzen im Knie und die Gedanken wie es zu diesem Sturz gekommen ist.</p>
<p>Die Olle in der Dose hat &#8211; für mich völlig unerwartet &#8211; eine Vollbremsung eingeleitet, weil sie einen Linksabbieger auf der Gegenfahrbahn auf die Tankstelle auf der rechten Seite lassen wollte. Am Kreisverkehr, der ca. 20 Meter weiter kommt, wäre aber noch massig Platz gewesen. Ich hätte nie gedacht, dass die Tussi da voll in die Eisen steigt und konnte einfach nicht schnell genug reagieren. Weil das Heck dann immer näher kam, habe ich in meiner Panik überbremst. Ich hab in dem Moment sogar gedacht: Besser hinlegen, als hinten rein knallen, mir war das mit dem Überbremsen echt scheiß egal.</p>
<p>Die ganz Geschichte hat mir mal wieder eines gezeigt: Immer mit der Doofheit der Anderen rechnen. Und mit dem Unmöglichsten.</p>
<p>Trotzdem eine ganz schöne Scheiße.</p>
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		<title>Neues von Cologne Shanghai: Oman Island</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 16:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte das Projekt &#8220;Cologne Shanghai&#8221; von Erik und Alain hier im Blog bereits vor ewigen Zeiten vorgestellt und dann leider nicht weiter verfolgt. Aus reiner Neugier habe ich dann heute die Seite aber doch nochmal angesurft und war ziemlich überrascht: Es gibt schon seit längerem ein Buch von der Tour und die zweite Tour [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte das Projekt &#8220;<a href="http://www.cologne-shanghai.de/">Cologne Shanghai</a>&#8221; von Erik und Alain hier im Blog bereits vor ewigen Zeiten vorgestellt und dann leider nicht weiter verfolgt. Aus reiner Neugier habe ich dann heute die Seite aber doch nochmal angesurft und war ziemlich überrascht: Es gibt schon seit längerem ein Buch von der Tour und die zweite Tour &#8220;Oman &#8211; Island&#8221; ist bereits erfolgreich absolviert. Ich sollte wohl des öfteren meine eigenen Links aufrufen. Na egal.</p>
<p>Das Buch &#8221; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3898413829?ie=UTF8&#038;tag=wwwdasmotorra-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3898413829">Cologne &#8211; Shanghai: Eine Abenteuerreise</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=wwwdasmotorra-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3898413829" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />&#8221; scheint jedenfalls echt lesenswert zu sein, wie die Kommentare vermuten lassen. Es wäre bestimmt ein schönes Weihnachtsgeschenk für mich (@Steffi ;P). Ich habe ja damals bereits die Berichte auf der Webseite verschlungen, da kann das Buch ja eigentlich nur toll sein.</p>
<p>Das neue Projekt von Erik, der diesmal mit seinem Freund Carsten unterwegs war, führte die Beiden durch 26 Länder. Es ging von Köln aus Richtung Oman, wieder zurück und dann bis nach Island. Was für eine interessante Tour: Erst die Alpen, dann die Toskana, dann Griechenland, die Türkei, der sicherlich sehr interessante Iran, und dann mit der Fähre in den Oman. Danach wieder Richtung Nord-Westen und über Bulgarien, Rumänien, die Urkaine, Litauen, Lettland, Estland, nach Norwegen, um in Dänemark die Fähre nach Island zu erwischen. Was für eine verrückte Tour, die abwechslungsreicher an Landschaft, Kultur und Menschen nicht sein könnte!</p>
<p>Natürlich gab es auch auf dieser Tour wieder einige Rückschläge, bei so einer langen Strecke bleibt das nicht aus, aber angekommen sind die Beiden. Ich empfehle daher einfach die Webseite von <a href="http://www.oman-island.de/">Oman Island</a> zu besuchen, auf der ich übrigens auch erfahren habe, dass es ein weiteres Buch von Erik, diesmal über die Oman-Island Reise geben wird. Schöne Bilder und Texte zu den einzelnen Etappen erwarten dich. Einfach mal hinsurfen.</p>
<p>Bleibt nur die Frage, wo es Erik als nächstes hin verschlagen wird. Vielleicht Nordcap-Südcap, oder Australien-Mallorca? Wer weiß&#8230;</p>
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		<title>Mit der KLX 250 im leichten Gelände</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 16:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende habe ich mit der KLX endlich mal ein wenig im Dreck gespielt. Ich musste zwar lange suchen, bis ich einen Waldweg fand, der öffentlich befahrbar war, dafür wurde ich aber mit fast 10 Kilometer über Matsch, Schlamm und Schotter belohnt.
Die KLX ließ sich als Leichtgewicht dabei in jeder Situation gut kontrollieren und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Wochenende habe ich mit der KLX endlich mal ein wenig im Dreck gespielt. Ich musste zwar lange suchen, bis ich einen Waldweg fand, der öffentlich befahrbar war, dafür wurde ich aber mit fast 10 Kilometer über Matsch, Schlamm und Schotter belohnt.</p>
<p>Die KLX ließ sich als Leichtgewicht dabei in jeder Situation gut kontrollieren und ich fühlte mich im leichten Gelände schnell so wohl, dass ich mir auch mal zutraute schneller als 40 zu fahren. Es machte richtig Spaß Gas zu geben und dabei mit dem Grip des Hinterrads zu spielen. Einmal rutschte mir an einer sehr schlammigen Stelle, die auch noch von Herbstlaub bedeckt war, das Vorderrad seitlich weg, aber durch beherztes ausfahren des Fußes hatte ich die Maschine sofort wieder unter Kontrolle.</p>
<p>Nach dieser wirklich schönen Enduro-Einlage ging es dann zurück auf den harten Asphalt und ich drehte noch eine Runde Richtung Sorpe, um hinter der Sorpe auf einer kleinen, engen Landstraße durch den Wald wieder einen öffentlich befahrbaren Waldweg zu finden, der mich recht anspruchsvoll um einen kleinen Berg herumführte. Leider etwas wenig Schlamm, dafür um so mehr Gras und Schotter.</p>
<p>Der Weg endete in einer kleinen Siedlung, wo ich einen weiteren Abzweig nahm, der asphaltiert begann, um dann immer härter zu werden und schließlich im Nichts endete. Da ich nicht ohne Weg im Wald herumfahren wollte (das ist nämlich verboten), wendete ich die KLX und fuhr zurück. Die restliche Strecke der 100 Kilometer Tour riss ich dann auf der Straße ab. Danach ging es in der Waschanlage ein paar mal mit dem Kärcher über das Maschinchen und die KLX glänzte wieder. Naja, fast. Vorher schoss ich aber noch ein Foto, doch leider hatte es zwischendurch geregnet, so das der ganze schöne Schlamm schon fast wieder verflossen war. ;-)</p>
<p style="text-align: center;"><a title="KLX 250, ein wenig dreckig :-)" rel="lightbox" href="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/klx_250_dreckig.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1002 aligncenter" title="KLX 250, ein wenig dreckig :-)" src="http://www.das-motorrad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/klx_250_dreckig-150x150.jpg" alt="KLX 250, ein wenig dreckig :-)" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Mein Fazit zu leichtem Gelände ist übrigens: Kann ich öfter haben, ist zwar anstrengend, macht aber irre Spaß!</p>
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		<title>Probleme mit der Einspritzung bei der KLX</title>
		<link>http://www.das-motorrad-blog.de/probleme-mit-der-einspritzung-bei-der-klx/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 07:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[einspritzung]]></category>
		<category><![CDATA[garage]]></category>
		<category><![CDATA[klx 250]]></category>
		<category><![CDATA[leerlauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich die KLX vom Händler abgeholt hatte, ging mir die Maschine gelegentlich beim ausrollen einfach aus und die Leerlaufdrehzahl wanderte bei warmem Motor immer zwischen 2.000 und 3.000 U/min hin und her. Auch eine intensive Recherche im Netz brachte kaum etwas nützliches hervor &#8211; kein Wunder, bei einem total neuen Mopped. Nur bei Motorradfrage.net [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich die KLX vom Händler abgeholt hatte, ging mir die Maschine gelegentlich beim ausrollen einfach aus und die Leerlaufdrehzahl wanderte bei warmem Motor immer zwischen 2.000 und 3.000 U/min hin und her. Auch eine intensive Recherche im Netz brachte kaum etwas nützliches hervor &#8211; kein Wunder, bei einem total neuen Mopped. Nur bei Motorradfrage.net fand ich einen Eintrag, wo ein ähnliches Problem beschrieben wurde, aber leider keine Lösung. Auch der Händler konnte mir nichts sagen und versprach nach dem Wochenende bei Kawasaki nachzufragen.</p>
<p>Weil mir das Problem aber keine Ruhe gelassen hat, habe ich mir mal das Owners-Manual der KLX 250 vorgenommen, ein wenig durchgeblättert und tatsächlich wurde ich fündig. Die Leerlaufdrehzahl soll bei der KLX zwischen 1.250 und 1.350 U/min betragen, bei mir war der Leerlauf aber auf 2.000 U/min eingestellt. Viel zu hoch also.</p>
<p>Also ab in die Garage, Mopped warmlaufen lassen und dann den Leerlauf neu reguliert. Das wird bei der Einspritzung der KLX über eine große Schraube geregelt, die an der Einspritzanlage sitzt. Und weil ich gerade dabei war, habe ich noch den Bremslichtschalter und das Spiel des Gaszugs eingestellt.</p>
<p>Danach ging es auf die Probefahrt, und alle so Yeaahh: Problem behoben. Die KLX läuft nun perfekt, hält das Standgas sauber und geht nicht mehr ab und zu aus. Ich vermute, dass die Einspritzelektronik den Leerlauf manchmal nicht schnell genug hochregeln kann, wenn der Leerlauf zu hoch ist, so dass der Motor abstirb.</p>
<p>Und da sag noch einer, an Neumotorrädern gäb es nichts zu schrauben. ;-)</p>
<p>PS: Gestern hab ich die KLX über die Hausstrecke getrieben &#8211; prima! Macht echt Spaß die Kleine!</p>
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