Und endlich hat unsere Tour dank Ernie einen anständigen und zeitgemäßen Titel: Twitaly. Da die Idee zur Tour ja auf Twitter geboren wurde passt das einfach wie Arsch auf Eimer. Auch ein kleines Logo hat Ernie gebastelt, dass ich nun noch ein wenig für meine Bedürfnisse angepasst habe, eye candy muss sein! ;-)

(Orischinal: Download als FireWorks PNG mit Vektorobjekten, zur freien Verfügung)
Ich find’s schön und werde es benutzen, wenn ich mein Blog für die Tour etwas umbasteln werde. Einen Tag bevor wir losfahren werde ich ein “Twitter Fenster” über den normalen Inhalten anbringen, so dass die Tour hier auf dem Blog, oder natürlich bei Twitter mitverfolgt werden kann.
Wer bereits einen Twitteraccount hat und nicht nur meine Tweets abonnieren will, sondern auch die von Ernie, Alexander und Stephan, der “folgt” einfach den folgenden Accounts auf Twitter: ErnieTroelf (Ernie), pistonpin (Alexander) und vjstpehan (Stephan). Ich bin über das Profil “motorradblogger” abonnierbar.
Der Beitrag war jetzt ein wenig nerdig, aber so ist das halt wenn man eine Motorradtour über die modernen Medien organisiert… macht aber auch Spaß, ist ein spannendes Online wie Offline Projekt.
Über ein paar Links aus der Blogosphäre zu unserem Tourenprojekt würde ich mich übrigens freuen. :-)
Twitter ist ja schon eine feine Angelegenheit um sich in einer Gruppe mittels Kurznachrichten auszutauschen. Vor ein paar Monaten meldete ich mich bei Twitter an und traf schnell auf mir bekannte Macher von Weblogs zum Thema Motorradfahren: Stephan von Mopeten.TV, Dennis vom MoppedBlog, Alexander von Abgeschweift und Ernie Troelf von Handwaschpaste kam später auch noch dazu. Ein kleines Mininetzwerk von Leuten mit ähnlichen Interessen also.
Und irgendwann vor ein paar Wochen schrieb der Ernie der eigentlich Patrick heißt dann mal, er wollte genitalien gen Italien Reisen und zwar mit dem Mopped. Darauf fragte Alex, ob er alleine zu reisen plante, oder vielleicht noch etwas Begleitung suchte. “Hm, Gruppe wäre schon netter”, darauf der Ernie und da ich sehr gerne und auch schon einige Male in Italien war – aber noch nie mit dem Motorrad – bekundete ich ebenfalls mein Interesse. Zu guter Letzt meldete sich dann noch Stephan, der ebenfalls dabei wäre.
Dann ging es um die Terminfindung – was auch online erledigt wurde – und die Woche vom 04.07. bis zum 12.07. als Reisezeitraum festgelegt. Alex installierte dann noch ein geschütztes Wiki, wo wir schonmal einige mögliche interessante Reiseziele eintrugen, die später dann in GoogleMaps verfügbar gemacht wurden. Tourenplanung 2.0 sozusagen. Schon irgendwie cool.
Tja, also werden 4 Motorradfahrer, die sich eigentlich fast nur über das Internet kennen und ihre 3,5 Alteisen – eine MZ Baghira, eine Yamaha SR 500, eine Suzuki GS 400 E und eine Yamaha XJ 650 – das Land jenseits der Alpen bereisen. So richtig geplant wo es denn überhaupt hingehen soll haben wir noch nicht, aber wird sind ja spontan und uns wird schon was schönes einfallen. Ich werd das Blog während der Zeit in den Twittermodus schalten und ein wenig berichten, was so passiert.
Anspruchsvoll wird die Tour aber in jedem Fall: Nicht wegen den Streckenabschnitten, nö, wegen der komischen Gesetze der Italiener. ;-)
Kumpels, Moppeds, Zelten, Grillen, Bier trinken – gehört alles meine Lieblingsbeschäftigungen. Ich freu mich schon.
Ciao!
Der österreichische Generalimporteur für Royal Enfield Motorräder, Classic Corner Horvath, hat nun die ersten Enfields mit dem neuen EFI (= Electronic Fuel Injection) Motor im Stall stehen, während wir in Deutschland noch auf einen Ausritt mit der neuen Bullet warten dürfen. Zudem können auf der Homepage des Herrn Horvath auch erste Bilder der neuen Bullet bestaunt werden, und ich muss sagen: Tré chique, die Inder haben es wirklich geschafft die Bullet würdevoll fortzuführen. Es ist zwar keine klassische Bullet mehr, aber auch die Bullet muss sich nach über 50 Jahren nun den neuen Abgasnormen anpassen, um weiterhin am Markt zu bleiben. Die Bullet gar nicht mehr zu bauen, ist schließlich keine Alternative.
Aber was hat sich verändert?
Der neue Motor sticht natürlich als gravierenste Änderung hervor, die Optik hat sich im Vergleich zum Originalmotor recht stark verändert, doch sind auch einige Merkmale geblieben: Es gibt wieder einen Kickstarter, 500 Kubikzentimeter und einen langen Hub von 90 mm. Der neue Motor verfügt zudem über einen automatischen Dekompressor, wird kontaktlos elektronisch gezündet und besitzt Hydrostößel, wodurch das Einstellen der Ventile entfällt. Ein sehr moderner Motor in klassischer Optik also, der übrigens 30 PS leistet. Genau richtig für die Enfield. Die Kraftstoffzufuhr erfolgt wie schon erwähnt über ein Einspritzsystem, was aufgrund der neuen Abgasvorschriften absolut notwendig war, da diese mit einem Vergaser nicht mehr erfüllt werden können. Das hat aber auch einen Vorteil: Das lästige Sekundärluftsystem entfällt und verschandelt nicht mehr den Krümmer.
An der restlichen Optik hat sich sonst nicht viel verändert: Es ist immernoch derselbe Rahmen, dieselbe Gabel, Felgen, Sitzbank, Heck, Scheinwerfer, Bedienelemente, Auspuff, … lediglich die Seitenkästen wurden verändert, dort finden sich bei der Bullet EFI jetzt die Seitenkästen der Bullet Electra. Die Originaloptik der Seitenkästen gefällt mir persönlich besser, aber irgendwo will die Elektronik ja schließlich verstaut werden. Trotzdem schade, dass nicht versucht wurde, die alten Seitenkästen wieder zu verwenden.
Außerdem wird die Bullet nun vorne mit einer Scheibenbremse bestückt ausgeliefert, wohl um der gesteigerten Leistung gerecht zu werden. Die Trommelbremsen waren bei der original Bullet zwar nie ein Problem – zumindest bei meiner Bullet nicht – denn diese greifen wirklich ordentlich, aber eine Scheibenbremse ist sicherlich ein Gewinn in punkto Sicherheit.
Fazit: Ich finde die neue “Super Bullet 500 EFI” wirklich gelungen und hoffe, dass die Maschine in der Szene freundlich aufgenommen wird und den entsprechenden Anklang findet. Natürlich ist sie nicht wie die “Ur-Bullet”, aber es ist die “Ur-Bullet” in moderner Form fortgeführt, bei weitgehender Erhaltung der klassischen Optik. Kurzum: Ein würdiger Nachfolger!
Der Preis wird übrigens um die 5.000 € liegen.
In 24 Tagen ist es wieder soweit, vom 07. bis zum 09. September treffen sich die Dieselenthusiasten – wie jedes Jahr – in Hamm, NRW. Da ich schon die beiden letzten Jahre dieses Treffen besucht habe, hier der eindringliche Hinweis: Komm vorbei, es lohnt sich. Dich erwarten freundliche Menschen mit ihren verrückten Motorrädern… oder waren es verrückte Menschen mit freundlichen Motorrädern? Egal… Hauptsache es schmeckt!
Nähere Infos auf der Webseite www.dieselkrad.info.
Man sieht sich!
Ich habe schon länger nichts mehr geschrieben, da ich den Job gewechselt habe und das erstmal meine volle Aufmerksamkeit forderte, doch jetzt habe ich mich eingewöhnt und werde wieder wie gewohnt über’s Moppedfahren berichten.
Ich hoffe euch ist der Saisonstart geklückt, das Wetter ist ja glücklicherweise bombastisch. Die Dosenfahrer haben sich inzwischen auch wieder daran gewöhnt, dass sich auf Deutschlands Straßen noch andere Verkehrsteilnehmer, als die mit 4 oder mehr Rädern am Fahrzeug bewegen und meiner MZ und meiner Enfield geht es gut. Ich hatte kurz ein Problem mit meiner heiligen Kuh, ab und zu ging sie einfach aus, weil die Zündung irgendwo unterbrochen wurde (Wackelkontakt), doch die freundlichen Menschen vom Autohaus am Funkturm haben das Problem sofort lösen können: Es hatte sich ein Steckkontakt kaputtvibriert. Nach Austausch des selbigen fährt die Enni nun wieder wie es sich gehört.
Ich freue mich sehr auf dieses Jahr, denn ich einige Sache bezüglich meiner Motorradleidenschaft geplant. Zum einen werde ich wieder auf das Jahrestreffen der Royal Enfield Gemeinde fahren (22. – 24.06.2007 an der Burg Hohenfels), worauf ich mich schon sehr freue und zum anderen werde ich heiraten.
“Heiraten? Was hat das jetzt mit Motorradfahren zu tun?”, mag der aufgeweckte Leser nun denken und die Frage ist durchaus berechtigt. Die Erklärung ist aber ganz einfach: Anjas Verwandschaft kommt zum größten Teil aus der Region Dresden und deswegen haben wir uns überlegt, dass wir die standesamtliche Hochzeit nach Dresden verlegen. Und ich habe mir daraufhin überlegt, dass ich das doch super mit einer genialen “Landstraßen only driving to my own fucking marriage Tour” verbinden könnte. Sozusagen die letzte große Tour bevor ich in den sicheren Hafen der Ehe einlaufen werde. Andere fahren nach Indien. Ich fahr nach Dresden. Ist doch auch scheen.
Die Strecke habe ich mir schon herausgesucht, es sind ca. 540 Kilometer Landstraße und ich denke ich werde 12 bis 13 Stunden unterwegs sein.
Routenplaner sind übrigens doof: Was mir echt fehlt bei der Einstellung der Streckenoptionen ist, statt der Auswahl “Kürzeste -” oder “Schnellste Strecke” die Einstellung “Schönste Strecke”. Das wäre mal innovativ.
In diesem Sinne… LET IT ROLL BABY!