Hier stünde normalerweise ein schönes Bild. ;-)

Unterwegs |

Aprilia Mana 850, die Unberührbare – ein Intensivtest

Die Aprilia Mana 850, keiner kauft sie, alle belächeln sie, weil sie ein Motorrad mit Automatik ist, ja nicht einmal mehr einen Kupplungshebel hat. Aber muss sie deswegen wirklich zur Kaste der Unberührbaren gehören? Ich bin gestern mit diesem Motorrad über 800 Kilometer gefahren – an einem Tag. Es war ein sehr hoher Autobahnanteil dabei, aber auch die Landstraßen vor Würzburg und natürlich meine Hausstrecke – von Lüdenscheid nach Menden durch das schöne Sauerland. Dadurch konnte ich mir von der Mana sehr intensiv ein eigenes Urteil bilden und meine anfängliche Skepsis hat sich nach und nach in Begeisterung verwandelt. Einerseits, weil die Mana wirklich richtig gut fährt und andererseits weil das Motorrad verdammt praktisch ist und ein paar sehr nette Details bereit hält. Aber von Anfang an.

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Wheelie Lehrgang mit Lothar Schauer

Wheelie, Substantiv, Abheben des Vorderrades beim Motorradfahren durch starkes Beschleunigen oder schnelles Einkuppeln, oft beim Start, zu engl. wheel = Rad. Wofür braucht man so einen Scheiß? Ist doch genau so doof wie Burnouts, Stoppies, Dieselmoppeds und fast rohes Fleisch vom Grill. Wenn du das denkst, dann hier mein guter Rat: Ließ diesen Beitrag einfach nicht weiter. Du musst nämlich nicht gut finden, was ich mache und mir macht das auch nichts aus, es ist mir ehrlich gesagt sogar ziemlich egal. Außerdem will ich auch keine Beschwerden in den Kommentaren lesen müssen, bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Danke. Oder: (weiterlesen …)

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Honda Testtage 2011

Scheiße, was wird das für ein geniales Wochenende. Freitag mit dem Motorrad zur Honda Akademie Hondas testen, am Abend dann weiter nach Stuttgart, am Samstag zum Wheelie-Training und dort lernen das Vorderrad in der Luft zu halten und am Sonntag wieder zurück. Also werde ich drei Tage lang nichts anderes machen als Motorradfahren. Außer Abends natürlich, da wird gechillt.

Am Freitag morgen stehe ich also um kurz nach 6 auf und fahre mit der KLX zum neuen Haus, weil da noch die Luftmatratze und der Schlafsack liegt. Dann geht es zügig weiter Richtung Lüdenscheid, wo ich auf die A45 fahre. Autobahn fahren ist ätzend, vor allem mit unzureichendem Gerät, aber es geht nicht anders, denn ich will spätestens um 10 Uhr in Erlensee ankommen, sonst würde ich einfach zu viel verpassen. Mit der KLX ist die Autobahn, bis auf die wirklich unbequeme Enduro Sitzbank, gerade noch erträglich, da ich dauerhaft zwischen 110 und 120 fahren kann. (weiterlesen …)

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Vortag Oman Island, Cafe Alte Schule im Bergischen Land

Ich komme ausnahmsweise mal pünktlich los. 2 Stunden wird es dauern, bis ich vom westlichen Sauerland ins Bergische Land gedieselt bin – natürlich nur über Landstraßen. Die Route finde ich auch ziemlich problemlos, nur gegen Ende verarscht mich GoogleMaps ein wenig und die Navigation schickt mich über eine Straße, die ich eher als asphaltierten Trampelpfad bezeichnen würde. Dennoch komme ich noch vor dem Beginn des Vortrags von Erik Peters über seine Reise in den Oman und nach Island an. (weiterlesen …)

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Kleines Frühlingstreffen in Dortmund

Vor etwas mehr als einer Woche hat Yves (@hepolite) die motorradbloggende Twitter-Timeline zu sich nach Dortmund geladen, um ein kleines Frühlingstreffen zu veranstalten. Da ich Freitag keine Zeit hatte, bin ich zusammen mit Alexander (@pistonpin) am Samstag gefahren.

Alex ist ziemlich durchgefroren von der langen Autobahnfahrt so gegen 14 Uhr bei mir aufgeschlagen und nach einem Tee ging ich direkt in die Garage, warf das Dieselkrad an und wir bollerten los. Da ich echt überhaupt keine Lust hatte über Bundesstraße und Autobahn nach Dortmund zu fahren, nahm ich einen kleinen Schleichweg, der zwar nicht anspruchsvoll, aber schön zu fahren ist. Dortmund war schnell erreicht und in Sölde fuhren wir dann auf die B1, um zügig den Dortmunder Westen zu erreichen. Nach etwas zähfließendem Verkehr kamen wir dann doch ohne Probleme in Hombruch an und ich habe sogar Yves Garage auf Anhieb und ohne mich zu verfahren gefunden. Yeaahh!

Nach der herzlichen Begrüßung der bekannten und unbekannten Gesichter im Wohnzimmer von Yves gab’s dann erstmal Kaffee, Tee und Kaltgetränke. Später gingen wir dann in Richtung Garage, wo ich natürlich erstmal das Dieselkrad ein paar mal anwerfen musste, weil einige das Ungetüm noch nicht kannten. Auch sonst war die Mischung der Motorräder als sehr bunt zu bezeichnen: Vom 299 Km/h Sportler über die Reiseenduro bis zum 500er Eintopf war soziemlich alles vertreten. Ein bunter Haufen also.

Dann machten sich Yves und Mel auf Bier und Grillzeug zu besorgen. Da es trotz des schönes Wetters gegen Abend wieder kühler wurde, verdrückten wir uns wieder in die Wohnung. Einige Zeit später kamen dann Yves und Mel mit dem Hopfentee und dem Grillzeug zurück. Eigentlich wollte ich ja gegen Abend wieder nach Hause fahren, entschied mich dann aber doch zu bleiben, weil es ein lustiger Abend zu werden schien. Vor der Garage wurden die Grills befeuert, ein paar Kannen geleert und Yves organisierte mir noch eine Luftmatratze und einen Schlafsack, da ich nichts dabei hatte.

Leider habe ich bei den vielen netten Unterhaltungen völlig vergessen etwas zu essen und als wir wegen der Kälte wieder Richtung Wohnung gingen verspürte ich einen leichten Schwanschwindel. Nichts mehr gewohnt. Muss wieder mehr auf Treffen fahren. Es wurde dann noch ein richtig lustiger Abend, bis mir irgendwann irgendjemand eine Gitarre in die Hand drückte und Kopfhörer überstülpte – ab da habe ich nicht mehr viel mitbekommen und von der Gitarre ging’s dann direkt auf die bereits aufgeblasene Luftmatratze – hingelegt, Licht aus, eingeschlafen. Der Stress der letzten Wochen zahlte eiskalt seinen Tribut.

Am nächsten Tag hatte ich einen leichten Schädel, aber sonst ging’s mir prima. Interessanterweise plagten mich die Rückenschmerzen nicht mehr, wie sonst jeden Tag. Vielleicht sollte ich auch Zuhause öfter auf einer Luftmatratze schlafen, meinem Rücken scheint es jedenfalls gut zu tun.

Wir beschlossen zu frühstücken, fuhren aber vorher noch bei Yves Tätowierer vorbei, der mich gleich auf den Stuhl setzte und mir mein lang ersehntes zweites Tattoo verpasst. Da ich nicht mehr genug Bargeld hatte, wurde kurzerhand für die 40 Euro zusammengelegt, was ich voll nett finde – danke Leute, ich revanchiere mich, versprochen! Es tat übrigens nicht weh, nur die Woche drauf war es ziemlich schmerzhaft, weil es sich ein wenig entzündet hat. Ich hab’s mit der Pflege etwas verpeilt und werde es auch nochmal nachstechen lassen. Bald kommt dann noch ein Tattoo auf den anderen Arm – ein Motiv habe ich schon, nur leider hatte der Tätowierer bei mir im Ort zu, so dass ich noch etwas warten muss.

Nachdem mir das Tattoo verpasst wurde, gingen wir dann in ein nahe gelegenes Café und frühstückten in der Sonne sitzend draußen. Ein herrlicher Tag.  Mit dem Wetter haben wir echt Glück gehabt. Nach dem Frühstücken fuhren wir dann zurück zur Garage, wo es dann Abschied nehmen hieß und sich einer nach dem anderen Richtung Heimat aufmachte. Auch ich fuhr kurz nach Mittag los, denn meine Eltern wollten noch zu Besuch kommen.

Ich muss sagen, mir hat es wirklich gut gefallen, ein kleines großes Treffen mit interessanten Leuten, die teilweise völlig unterschiedlich sind, aber doch ähnliche Interessen haben. Schon echt witzig. Und großen Respekt an @mykappa, der Yves eine SR verkauft und dann sogar noch persönlich VON HAMBURG AUS vorbei gebracht hat. Leider ist er auch noch 30 Kilometer vor Dortmund liegen geblieben, irgendwas war mit dem Vergaser nicht in Ordnung, aber ein Transport konnte schnell organisiert werden und so kam er dann doch noch an.

Wenn wir in unserem neuen Haus eingezogen sind, werde ich mich auf jeden Fall mal revangieren und ebenfalls zu einem kleinen Treffen einladen. :-)

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