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Content-Klau [Update]

Gestern hat mich Dennis vom MoppedBlog darauf aufmerksam gemacht, dass mein Content auf irgendeiner dubiosen Freehoster-Domain in Kopie online gestellt und mit GoogleAds versehen wurde. Ziemlich dreist: http://leben-aufmotorrad.iblogger.org/ (Link nicht als Link, damit der Schrott nicht auch noch in die Suchmaschinen rutscht).

Ich habe den Hoster angeschrieben, damit diese Inhalte entfernt werden, doch leider noch keine Antwort erhalten und da ich auch rechtlich kaum eine Chance habe, gegen einen ausländischen Hoster vorzugehen, muss ich nun wohl tricksen.

Im Support-Forum des Hosters habe ich nämlich gelesen, dass die Inhalte durch einen “abuse filter” laufen. Bei bestimmten Begriffen wird die Webseite also automatisch dicht gemacht. Da ich davon ausgehe, dass die Beiträge von mir regelmäßig auf das Freehosting-Angebot kopiert werden, kann ich das ja nutzen.

Deswegen folgen nun ein paar saftige Wörter in englischer Sprache – zum Schutze der Allgemeinheit in weißer Schrift auf weißem Grund…

[Update]

Der “Hack” hat funktioniert, deswegen habe ich die Schimpfworte mal entfernt. Scheinbar greift einige Zeit nachdem der Post auf die Kopie-Seite transferiert wurde, der Content-Filter des Hosters. Sehr schön!

Hatte die Idee schon Jemand? Head-Up Display für Motorradhelme?

Irgendwie flog mir kürzlich ein interessanter Gedanke durch den Kopf, ich glaube bei einer Autobahnfahrt während der Twitaly Tour – da hat man ja Zeit den Geist schweifen zu lassen.

Die Idee ist einfach: Warum integriert ein findiger Hersteller nicht ein Head-Up Display in einen Motorradhelm. Die Daten der Maschine könnten per Funk an den Helm übertragen werden und im Helm könnte dann Geschwindigkeit, Drehzahl, Gang, Blinker, Betriebstemperatur, Schaltblitz und so weiter, direkt im Sichtfeld des Fahres angezeigt werden.

Und das wäre nicht nur eine extrem coole Sache, wie ich finde, sondern würde auch die aktive Sicherheit erhöhen, denn ablenkende Blicke auf Tacho, Temperatur- oder Ganganzeige würden so entfallen. Der Fahrer könnte sich – obwohl ich diese Assoziation nicht wecken will, ähnlich einem Kampfpiloten – voll und ganz auf die Straße und das Fahren konzentrieren. Im Rallye Sport wäre es übrigens auch eine praktische Sache, wenn das Fahrtenbuch direkt im Helm erscheinen würde.

Technisch machbar müsste es auch sein, schließlich haben Luxuskarossen z.B. bei BMW inzwischen auch ein Head-Up Display in der Frontscheibe integriert, welches die aktuelle Geschwindigkeit und Informationen des Navigationssystems darstellt. Im Grunde müsste ja nur ein Datenstandard spezifiziert werden, in dem die Informationen an den Helm übertragen werden und so könnten alle neuen Motorräder mit dem System ausgerüstet werden, während die Helmhersteller nachziehen. Oder gleich ein System, dass nicht an den Helm gebunden ist – zum nachrüsten.

Man was bin ich heute wieder visionär. Und das, obwohl ich ja eigentlich gegen noch mehr Elektronik in Fahrzeugen bin. Aber so ein Head-Up Display – das fände ich irgendwie verschärft.

Und, wie fändest du das so? Sinnvoll? Bescheuert? Über Meinungen und Kommentare würde ich mich freuen.

Die Polizei, dein Freund und Helfer

Nee, jetzt wirklich, das ist ernst gemeint. Also ich hätte mir selbst sogar einen Strafzettel verpasst. Warum? Naja, ganz einfach…

Es ist Nacht, es regnet, ich brause mit der FZR von Balve nach Menden. Ich fahre relativ langsam, die Straße ist ja nass und das Visir mal wieder verschmiert, so dass mich entgegenkommende Fahrzeug ganz schön blenden. Allerdings fahre ich nicht so langsam, dass ich im Hönnetal den Starenkasten nicht umfahren müsste, um dann auf der anschließenden kurzen Geraden ein wenig zu beschleunigen.

Danach bin ich dann innerorts und fahre am Kalkwerk vorbei. Auf der Bundesstraße außerhalb der Ortschaft gebe ich wieder Gas, bis ich nach einigen Kilometern in den Rückspiegeln ein blaues, rotierendes Leuchten wahrnehme. Scheiße, denke ich, jetzt gibt’s Ärger. Ich stoppe die FZR auf dem Seitenstreifen und ein Polizeiwagen hält neben mir.

“Ihr Rücklicht ist kaputt!”

Da ich das nicht widerlegen, nehme ich das erstmal als Tatsache hin.

“Wo müssen Sie denn hin?”

Nach Menden ins Lahrfeld, sind noch etwa 8 Kilometer.

“Gut, dann fahren wir jetzt mal hinter Ihnen her, man sieht Sie wirklich schlecht, nicht das Ihnen noch einer hinten reinfährt. Im Hönnetal ist das übrigens echt gefährlich ohne Rücklicht.”

Wir fahren los und ich achte peinlichst genau darauf, dass ich keine Ampeln bei gelb nehme, die obligatorischen 50 zu 60 Km/h mache und komme mir vor wie damals in der Fahrschule. Und ja, der Polizeiwagen folgt mir tatsächlich bis auf den Parkplatz.

“Für die 10 Euro, die ich Ihnen jetzt nicht abnehme, kaufen Sie sich bitte morgen direkt neue Rücklichtbirnen.”

Ja, das mache ich. Versprochen. Und ich hielt mein Versprechen.

Dann lacht der Polizist noch: “Ist komisch mal wieder wie in der Fahrschule zu fahren, oder? Naja, schönen Abend noch.”

Recht hat er. Aber ich bin dankbar, weil es auch anders hätte laufen können. Mängelkarte und solcher Pipapo. Von daher war die Polizei in diesem Fall wirklich freundlich und hilfsbereit, anstatt zu maßregeln. Gute Sache!

Was ich mich allerdings immer noch frage: Wie lange sind die mir eigentlich vorher schon hinterher gefahren…? Und warum schaut man auf einer FZR eigentlich so selten in die Rückspiegel?

Der Ultra Chopper

Wie sowas für mehr als fünf Kilometer fahrbar ist? Keine Ahnung. Wer mal eine Deckenlampe installiert hat, wird wissen warum ich keine Antwort darauf habe. Mir würden jedenfalls nach ein paar Minuten die Arme abfallen.

Der Ultra Chopper

Und ich weiß übrigens nicht was ich schlimmer finde… den Lenker, oder die Fransen daran… ;-)

Matheaufgaben

Die Tochter meiner Freundin nimmt in der Schule im Moment die Flächenberechnung durch und da sie heute – am letzten Tag vor den Ferien – noch eine Mathearbeit schreibt, hat sie gestern Abend noch ein wenig gepaukt und herausgefunden, das eine Fläche von 5 mal 5 Zentimeter gleich 25 Quadratzentimeter sind.

Mein Kommentar zu Steffi: “Quadratzentimter sind überflüssig. KUBIK ist das was zählt.”

Irgendwie konnte ich’s mir nicht verkneifen.

In diesem Sinne – Hubraum statt Wohnraum!

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