Juli 2008

Chrom und Alu Butztipp

Nachdem ich gestern Abend meinen neuen Auspuff an die Enfield geschraubt habe, nahm ich mir noch ein wenig Nevr-Dull zur Hand und ging damit fix über alle Chrom- und Aluteile. Kurz einwirken, lassen, dann mit einem weichen Baumwolltuch drüberhuddeln, Ergebnis: Glanz.

Dann ab auf die Karre und auf nach Donni zum Grillen. Natürlich eine ideale Gelegenheit den neuen Auspuff klanglich zu erfahren und ich muss sagen: Manowar ist ‘ne Schulband gegen den Auspuff. Im Stand und bei wenig Gas sehr leise, aber sobald am Kabel gezogen wird, bricht ein Gewitter los – so mag ich das. Und falls ich mal zum TüV muss, kann ich den DB Killer ja wieder reinschrauben.

Bei Donni angekommen gab’s dann erstmal Fleisch und Bier, bis mir auffiel, dass ich dummerweise vergessen hatte die Luftberuhigungsbox zu polieren, da war jedenfalls noch satt Nevr-Dull drauf. In der Not nimmt man was da ist, und so schnappte ich mir eine alte Zeitung, die vom Anfeuern des Grills noch rumlag, riss ein Stück aus einer Seite aus, zerknüllte es ein wenig und polierte damit über die Box.

Ich war ziemlich verwundert, als ich feststellte, das die Box richtig schön wurde, trotz Zeitungspapier. Also habe ich testweise mal die bereits polierten Stellen mit dem Zeitungspapier bearbeitet und seltsam, aber wahr: Die Teile wurden nochmal viel sauberer und glänzender. Gerade beim Aluminium ließ sich mit der Zeitung noch richtig was rausholen.

Also ich werde meine Aluminiumteile jetzt immer mit Zeitungspapier aufpolieren. Klappt richtig gut. Und wer’s nicht glaubt: Einfach mal ausprobieren. Schaden kann es ja nicht.

Mopeten.TV zollt der Enfield Tribut

Und das in meinen Augen sehr unterhaltsam! Wie ich ja in einem älteren Beitrag bereits geschrieben hatte, war ich mit den Jungs von Mopeten.TV auf einer Mosel und Eifel Tour und am letzten Freitag ist die Folge erschienen, in der wir von Düsseldorf aus mit drei Einzylindern durch die Eifel an die Mosel gefahren sind.

Jedenfalls war ich absolut begeistert, als ich mir am Freitag die neue Folge von Mopeten.TV angesehen habe. Für mich besonders herausragende Momente: Als ich meine Bullet nicht sofort angekickt bekomme, weil sie lauwarm ist, dann die 80 Kilometer Zwischenbilanz des Kameramanns Sven, der anschließende Besuch beim Enfield Importeur in Zülpich und schließlich das Ende des Tages hoch auf einem Berg in einer alten Klosterruine. Aber auch sonst finde ich den Beitrag absolut gelungen, denn Schnitt und Vertonung sind in meinen Augen sehr passend für eine Tourenfolge.

Ich finde eine der schönsten Mopeten.TV Folgen bis her. Schön wäre übrigens mal ein Voting auf Mopeten.TV, so dass die Zuschauer ihre Lieblingsfolgen wählen können. Wäre mal interessant.

Schöne kleine Hupen

Ich habe ja nichts gegen dicke Hupen, aber es gibt Dinge, die gehen einfach gar nicht. Das ist so wie mit Fransenlederjacken. Jedenfalls wurden vom Vorbesitzer meiner XJ 650 ein paar zünftige Hupen installiert, zwar arschlaut, aber formvollendet hässlich. Zudem an dünnen Blechlein befestigt, so dass die Hupen beim Fahren auch noch immer hin und her vibrierten. Ziemlich seltsam, wie das Foto wohl hoffentlich verdeutlicht.

Vormvollendete Hässlichkeit
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Da ich vor dem XJ Treffen zufällig bei Polo war, um noch ein wenig Krimskram zu kaufen, habe ich direkt zwei kleine mattschwarze Hupen für kleines Geld mitgehen lassen. Die Monage gestaltete sich problemlos und führt nun beim Betrachter hoffentlich zu sofortiger Zufriedenheit. Jedenfalls mag ich die dezenten Hüpchen mehr als die dicken Okolyten.

Kleine schwarze Hupen
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Und nicht nur die Optik ist nett, auch der Klang: Laut, hoch und nervig. Für knapp 7 Euro pro Hupe absolut okay, wie ich finde. Steter Tropfen höhlt den Stein, so auch bei der XJ: Schritt für Schritt zum Individualmopped.

Randnotiz: Ich schreibe übrigens noch an dem Bericht zum XJ Treffen an der Rhön, die Veröffentlichung wird sich aber noch etwas verzögern, da ich im Moment im Umzugsstress bin. Es geht von Dortmund wieder ins beschauliche Sauerland, nach Balve. Dann gehts auch mit dem Schrauben kräftig weiter… endlich eine Garage mit Licht und Strom, Juhu!