Anreisetag
Irgendwie bin ich immer schrecklich müde, wenn ich auf Tour gehe. Nach dem spannenden Spiel von Deutschland gegen Portugal war ich so aufgedreht, dass ich erst spät und womöglich auch mit einem Bier zuviel ins Bett gekommen bin. Der Wecker am heutigen Freitag Morgen respektiert diesen Umstand allerdings nur wenig bis gar nicht, zeigt keine Gnade und reißt mich um sieben aus dem eher unruhigen Schlaf. “Keine Kopfschmerzen”, denke ich erfreut, “wenigstens bleibt mir das erspart”.
Diesen Beitrag vollständig lesen
Bei älteren Motorrädern japanischer Bauart häufiger zu sehen: Die Beschriftung des Zündschlosses verblasst und blättert ab. Das ist zwar nicht TÜV relevant, verleitet aber dazu, sich einen spaßigen Ersatz zu besorgen. Also habe ich ein wenig bei eBay gestöbert und eine kleine Nettigkeit erstanden. Im Grunde zwar so bescheuert, wie die LED Superbike Blinker an meiner Enfield, aber ein wenig Spaß muss eben auch mal erlaubt sein dürfen!
(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)
Also gleich bestellt und aufgeklebt – ein witziges Detail, wie ich finde. Den Aufkleber gibt’s übrigens auch für andere Motorräder bei eBay. Einfach mal durch die Artikel des Kickstarter Classics Shops schauen. :-)
In Sri Lanka fuhr ein Anhänger der Tamil Eelam (Liberation Tigers of Tamil Eelam, kurz: LTTE), die für einen eigenen tamilischen Staat im Norden der Insel kämpfen, mit seinem Motorrad an einem Polizeiposten vorbei und zündete einen Sprengsatz. Dabei wurden 12 Polizisten und ein Zivilist getötet, weitere 40 Personen wurden verletzt. Diesen Beitrag vollständig lesen
… aber wo gibt es eigentlich universal Abreißvisiere? Nicht, dass ich unbedingt auf die Rennstrecke möchte, ich bin ja eher für eine dezente Fahrweise bekannt, aber es gibt auch Situationen im normalen Straßenverkehr, in denen Abreißvisiere durchaus Sinn machen würden. Gerade bei romantischen Fahrten, an einem Bächlein entlang, dem von der Abendsonne tiefrot gefärbtem Horizont entgegen, können diese wirklich nützlich sein. Ich denke das folgende Bild demonstriert, was ich meine.
(bitte auf das Bild klicken)
Und nun weiß ich endlich auch, wie ein Motorradfahrer biologisch einzuordnen ist: Als natürlicher Feind der Mücke. Und da sag’ nochmal jemand, wir würden nichts für unsere Umwelt tun. Pah! Also Abreißvisiere kaufen, ab an den Bach und ordentlich am Kabel ziehen. Unsere Mitmenschen werden uns danken!
Tag 1
Der Wecker meines Telefons reißt mich unsanft aus dem Schlaf und zeigt gnadenlos 4 Uhr und 45 Minuten. Ich stehe auf, schmeiße mich in die Klamotten und fahre mit der Yamaha Richtung Dortmund – ich hatte auswärts übernachtet – um dort meine Sachen zu packen und mich dann zum Treffpunkt nach Düsseldorf zu begeben. Die Lage von Stephans Büro hatte ich schon am Tag zuvor gecheckt, leider jedoch den Straßennamen wieder vergessen, also schalte ich zuerst den PC an und während des Bootvorgangs packe ich hektisch Wechselwäsche und Waschzeug in eine Plastiktüte. Ich bin spät dran. Also schaue ich mir noch kurz die Route an, versuche mir sie so gut wie möglich einzuprägen, weil ich die Kartentasche nicht mitnehmen will. Dann haste ich in die Garage und kurz vor 6 starte ich die Enfield mit einem beherzten Tritt. Ich nehme die Autobahn, und hoffe, dass die A40 vor der Abfahrt auf die A52 nicht zu sehr dicht ist. Dort ist oft Stau, und so auch an diesem Freitag. Es hätte allerdings schlimmer sein können und recht zügig erreiche ich die Ausläufer der Stadt.
Diesen Beitrag vollständig lesen



