Je nach Breite und Polsterung der Sitzbank eines Motorrads, können lange Touren schnell unangenehm werden. Gerade wer am Pöter etwas empfindlich oder nicht ausreichend natürlich gepolstert ist, fängt sich dann schnell einen Dekubitus ein. Das ist mir selbst schon bei einer langen Autofahrt passiert, nachdem ich ein paar Stunden auf meinem Portmonai gesessen hatte. Aus der Erfahrung kann ich sagen: So ein Druckgeschwür ist sehr unangenehm und die Heilung vollzieht sich sehr langsam. Rund zwei Wochen hat es gedauert, bis es verheilt war.
Die meisten Motorradhosen berücksichtigen dies allerdings und sind in der Regel am Gesäß gepolstert. Aber gerade bei nicht sehr breiten oder unergonomischen und steinharten Sitzbänken, kann diese Polsterung schon nicht mehr ausreichen, um auch auf langen Fahrten einen schmerzfreien Hintern zu garantieren. Gerade, wenn die Sitzbank sehr schmal ist, verteilt der der Druck auf eine kleinere Fläche und das kann unangenehm werden. Da hilft nur die ordentliche Polsterung der eigenen Hinterfläche.
Eine einfache Lösung des Problems kostet ca. 30 Euro und nennt sich “Fahrradhose, gepolstert”. Einfach drunterziehen und gut. Okay, macht hintenrum ein wenig dicklich, aber es soll ja nicht schön aussehen, sondern zur Gesundheit der Gesäßhälften beitragen. Und im Winter wärmt es sogar noch – also auf zum Elefantentreffen.
Aber mit 15,– Euro leider etwas überteuert und die Qualität ist auch ziemlich beschissen.

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Und das Peinliche: Das Bild ist sozusagen direkt vor unserer Haustür entstanden und ja, ich weiß, dass dort regelmäßig geblitzt wird und ich kann nicht mal sagen, dass dies unberechtigt ist, weil dort eine Schule ist.
Schande über mich – ich gelobe Besserung!
Good news
Meine MZ ETZ 250 hat wieder TÜV. Nachdem die Simmeringe der Gabel getauscht und das Gabelöl erneuert wurde und ich einen neuen Lichtschalter eingebaut habe – den alten hatte ich leider abgebrochen, als ich einen neuen Rückspiegel angebaut habe – gab der freundliche TÜV Prüfer sein gnädiges okay und erteilte uns die Plakette bis zum Juni 2008.
Bad news
Auf der ca. 100 Km umfassenden MZ ETZ Testtour durchs Sauerland ist bei genau der Hälfte der Strecke der Hinterreifen geplatzt. Leider handelte es sich nicht um ein kleines Loch, das temporär mit “Reifenpilot” verschlossen werden konnte. Die Reifenpilot Schmocke trat leider am unteren Ende des Ventils wieder aus, ich denke dort ist ein doch etwas größeres Loch oder ein Riss. Kurzum: Die ADAC Plus Mitgliedschaft hat sich dieses Jahr rentiert.
Leider steht meine Enfield im Moment auch nicht besser da: Irgendwas mit dem Vergaser liegt im Argen, aber Fahrradfahren ist bei dem Wetter ja auch schön. Hauptsache Zweirad.
Lesenswertes
Jochen Vorfelder von moto1203 hat mich auf einen wirklich lesenswerten Artikel aus der WELT aufmerksam gemacht. Es geht um die Vergangenheit und die Zukunft von und ganz allgemein um Royal Enfield. Wenn ich solche Worte lese, dann weiß ich genau, warum die Enfield für mich ganz nah am Idealmotorrad liegt – auch wenn sie zur Zeit einen kleinen Schönheitsschlaf eingelegt hat.
Wer auch im Winter Motorrad fährt, ist auf gute Kleidung angewiesen, wenn es das Gebein vom Frost nicht allzu schütteln soll. Ich habe einige Winter mit Moped und Motorrad gebraucht, um einen guten Handschuh zu finden, mit dem ich zufrieden bin. Diesen Beitrag vollständig lesen

