Am letzten Samstag war ich (wie angedroht) auf dem 6. internationalen Dieselmotorradtreffen in Hamm. Schönstes Wetter und angenehme Temperaturen machten die Landstraßenfahrt von Dortmund nach Hamm schon zu einem Genuss.
Die Ankunft am Platz war mal wieder überwältigend: Viele Dieselumbauten, auch einige Enfield Beziner und auch “ganz normale Motorräder” und einige Oldtimer waren vor Ort. Die Veranstaltung war am Samstag wirklich sehr gut besucht und einige bekannte Gesichter konnte ich auf Anhieb sichten. (weiterlesen …)
Eine Veranstaltung, auf der ich letztes Jahr schon zugegen war und dieses Jahr am Samstag, den 9. Sep (morgen!) wieder besuchen werde. Ich kann die Veranstaltung nur wärmstens empfehlen: Wer ein paar richtig krasse (Turbo)Dieselumbauten und weitere kuriose Motorräder bestaunen will, der sollte unbedingt vorbeischauen. Es lohnt sich wirklich!
Naturgemäß werden auch wieder viele Enfields mit dabei sein, schließlich sind die meisten Dieselumbauten in Deutschland auf dieser Basis entstanden. Willkommen ist aber Jede/r auf dem Treffen, ob Diesel oder Benziner, BMW oder Kayahosu.
Und wer möchte, der kann auch eine Probefahrt auf dem “Hatz Bomber” (Royal Enfield Sommer Diesel von Jochen Sommer) und auch auf dem Dieselwiesel von Bernhard Leitner machen, beide sind laut Veranstalter mit Vorführmotorrädern vor Ort.
Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt sein und das Wetter wird morgen auch mitspielen. Also rauf auf den Hobel und auf nach Hamm (Baumstraße 46, 59071 Hamm). Die Anfahrt zum Treffen ist ab der Abfahrt Hamm/Werl (A2) ausgeschildert. Das Treffen beginnt heute (Freitag) und endet am Sonntag. Zelten oder im Heu schlafen ist übrigens möglich, ein Hotel auch verfügbar, falls jemand am Samstag oder schon heute anreisen und erst Sonntag zurück will.
Nähere Infos hier: dieselkrad.info
PS: Wer mich mal anquatschen will – schlacksiger Typ mit Bart, Brille und verchromtem Halbschalenhelm, that’s me. ;-)
Folgendes habe ich heute Abend durch Zufall in einer eBay Auktion gelesen:
“Sissibar für Shopper, ich glaube für Honda Schadow.”
Mit den Worten von Butch im Film Pulp Fiction:
“Es ist ein Chopper, Baby.”
Und ich persönlich füge noch hinzu:
“Es heißt Shadow, Hirni.”
Leute gibt’s… :-)
Auch wenn Dennis vom Moppedblog schon darauf hingewiesen hat, möchte ich auch noch eine kurze Notiz anbringen: Jeden Sonntag um 19:15 Uhr läuft auf dem Sender DMAX (ehemals XXP) die TV Serie “Long Way Round“, in der Ewan McGregor (bekannt aus “Star Wars”, “Trainspotting” und “Die Insel”) und sein bester Kumpel Charley Boorman mit zwei Motorrädern von London nach New York fahren.
Da sie aber nicht einfach in London zum Flughafen fahren und in den Flieger steigen, sondern den langen Weg über Russland und Alaska nehmen (der “Long Way Round” eben), ist das Unterfangen eine wirklich sehenswerte Reisedokumentation, gewürzt mit dem Charme und Humor der beiden Schauspieler, die leidenschaftliche Motorradfahrer sind.
Ich habe die erste Folge gestern gesehen und muss sagen: Sehr vielversprechend. Ich habe viel gelacht, besonders als KTM, die eigentlich die Motorräder für die Tour stellen wollten, abgesagt haben, weil ihnen die Sache zu heiß war. Glücklicherweise sind die Leute von BMW nicht solche Pussys! ;-)
Also am Sonntag um 19:15 Uhr nichts vornehmen und DMAX schauen (Wiederholung Dienstags, 20:15 Uhr).
Und wer nicht die synchronisierte Serie im Fernsehen genießen will, kann sich übrigens auch die Original DVD mit deutschen Untertiteln bei Amazon.de bestellen.
Das Pariser Unternehmen Moto Jet bietet einen Taxiservice via Motorrad an. Damit für den Passagier der Komfort ähnlich angenehm ist wie im regulären Taxi, nimmt er oder sie hinten auf einer Honda Gold Wing platz.
Und ganz klarer Vorteil eines Motorradtransports: Bei Stau und stockendem Verkehr wird der Bestimmungsort wesentlich schneller erreicht als mit dem Auto.
Um wetterfest und im Falle eines Sturzes abbriebsicher zu sein, erhält der Kunde für die Fahrt hochwertige Sicherheitskleidung, die Fahrer sind ehemalige Motorradpolizisten.
Soweit zu den groben Fakten.
Interessant finde ich nun erstmal, welches Motorrad für den Taxitransport gewählt wurde. Die Honda Gold Wing, oder auch – “das Motorrad mit den meisten Spitznamen der Welt”:
Christbaum, Dosenkrad, Flugzeugträger, Zylonentanker, Schrankwand, Einbauküche, Wohnzimmer, Kampfstern Galactica, Zwei-Zimmer-Wohnung, Möbelwagen, rollender Wohnzimmersessel und so weiter.
Ich halte fest, es kommt nun hochoffiziell noch ein weiterer Spitzname für die Gold Wing hinzu: Taximopped
Und wo wir schon beim Taximopped sind, da muss ich an Torsten Bentrup vom Taxi-Blog.de denken. Vielleicht wäre das noch was für ihn? Ruckzuck umgeschult und rauf auf den Christbaum, äh die Gold Wing.
Was mich allerdings viel mehr interessiert: Wäre es in Deutschland überhaupt rechtlich möglich ein Motorrad in den Taxibetrieb zu nehmen? Ich denke es wird ja gewisse Richtlinien geben für die bei der Personenbeförderung eingesetzten Fahrzeuge?
Die Idee des Taximoppeds finde ich nämlich sehr gut. Gerade in Großstädten ein echter Vorteil und für Nichtkradisten vielleicht sogar ein tolles Erlebnis.
Nun denn: In diesem Sinne ein vertrackbackten Gruß ans Taxi-Blog. Ich hätte nicht gedacht, dass sich mal irgendwann ein Thema ergibt, das die Welten “Taxi” und “Motorrad” miteinander verbindet.